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Grüezi und Willkommen. Die Schweiz für Deutsche
 
 
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Grüezi und Willkommen. Die Schweiz für Deutsche [Taschenbuch]

Susann Sitzler
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)

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Broschiert EUR 16,90  
Taschenbuch, September 2004 --  

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 222 Seiten
  • Verlag: Links Christoph Verlag; Auflage: 1 (September 2004)
  • ISBN-10: 3861533316
  • ISBN-13: 978-3861533313
  • Größe und/oder Gewicht: 20,4 x 12,6 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 817.442 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Susann Sitzler
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Um es gleich vorwegzunehmen: Das Buch Grüezi und willkommen. Die Schweiz für Deutsche ist nicht ganz taufrisch. Vielmehr erlebt es gerade einen wiederholten Facelift. Doch genau wie guter Käse oder Wein, so wird auch dieses Produkt mit der Zeit immer reifer, besser, hochwertiger. Und aktueller, was nicht zuletzt an einem deutlich gestiegenen Interesse an dem kleinen, aber feinen Alpenland liegt: 2008 ist es Gastgeber der Fußballeuropameisterschaft, dann macht es (wenn auch zweifelhafte) Furore als Steueroase und avanciert zum Auswandererziel Nummer Eins bei den Deutschen. Kurz: Die Schweiz erfreut sich aus unterschiedlichen Gründen bei Deutschen steigender Beliebtheit. Wobei Susann Sitzler, ihres Zeichens Exil-Schweizerin, gleich zu Beginn die Hoffnung zerstört, die Schweizer freuten sich so sehr über die Deutschen wie umgekehrt. Das ist mitnichten der Fall und ausführlich erklärt Sitzler, warum das so ist und dass es sowohl Gründe gibt, die mit dem schweizerischen Gemüt zu tun haben, als eben auch solche, die erst die Zugereisten liefern.

In drei Buchsektionen -- "Schweizer für einen Tag", "Schweizer für ein Jahr" und "Schweizer für immer" -- beschert die Wahl-Berlinerin dem Leser erheiternde und subtil beschriebene Beobachtungen über kleine, aber absonderliche Kulturunterschiede zwischen Deutschen und Schweizern (wohlgemerkt ist hier aber immer nur die Rede von den deutschsprachigen Schweizern -- französisch- und italienischsprachige Schweizer werden komplett außen vorgelassen). Mit spitzer Feder, fast schon unschweizerisch frech zuweilen, übt sie sich im ethnologischen Blick. Da wird vom Migros-Gefühl über die Waschküchen-Ordnung bis zur "Hundekotaufnahmepflicht" geschrieben, woraus sich bereits eine Menge Do's und Dont's für Deutsche im Kontakt mit den Einheimischen ableiten lassen.

Warum das Ganze so authentisch rüberkommt? Es ist Sitzlers Blick von außen, gepaart mit dem Wissen von tief innen, der Verständnis weckt und in der Kombination einen gelungenen Beitrag zur Völkerverständigung darstellt. Dabei kann die Lektüre nicht nur den Deutschen als Nachhilfekurs, sondern auch den Schweizern als Selbstoffenbarungslektüre empfohlen werden.-- Christian Haas -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kurzbeschreibung

Die Schweiz ist ein sehr vertrauter Nachbar der Deutschen. Nicht nur, weil vielerorts deutsch gesprochen wird und das Land sich so gut für Skiurlaub oder ein paar Ferientage auf der Durchreise nach Italien anbietet. Sondern auch, weil man dort als Deutscher angenehm arbeiten, studieren und vorzüglich leben kann. Das einzige Problem sind die Schweizer: Sie sind zwar sympathisch, aber irgendwie anders: eigenwillig und mitunter überraschend dickköpfig. Und sie scheinen die Deutschen nicht besonders zu mögen. Ob der Besucher nun aus Bayern oder Friesland kommt, die Schweizer sehen in ihm zunächst den Sauschwaben .Das Buch gibt Aufschluss über das Wesen der Schweizer und über die verborgenen Seiten ihres Charakters. Wie sind sie zu dem geworden, was sie sind, und vor allem: wieso? Die Autorin Schweizerin per Geburt und Erziehung und inzwischen erfahrene Auslandsschweizerin bietet auch handfeste Hinweise für deutsche Leser: Wie begegnet man Schweizern im Alltag, am Arbeitsplatz oder in der Freizeit am besten? Wie hält es der Schweizer mit der Liebe? Was muss man tun, um länger in der Schweiz leben und arbeiten zu können? Ein Buch für all diejenigen, die die Menschen aus dem Alpenland besser kennen lernen wollen.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
49 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Das Buch ist äußerst amüsant geschrieben und nach 2 Jahren Schweizaufenthalten am Wochenende finde ich es auch sehr treffsicher, was die gewissen Unterschiede betrifft. Ich möchte das Buch in meinem Regal nicht missen. Da ich vorhabe, in einem Monat in die Schweiz zu ziehen, finde ich es aber auch etwas abtörnend, um nicht zu sagen, Unbehagen-erregend: man braucht Mut oder wenigstens eine gewissen (deutsche?) Kaltschnäuzigkeit, um nach der Lektüre der Schweiz und den Schweizern weiterhin einigermaßen unbefangen gegenüber zu treten. Gottseidank habe ich beides. Was mich aber wirklich geärgert hat, ist eine Ungenauigkeit im Kapital "Schweizer für immer". Da steht, dass die Kontingentierung immer noch gilt - das hat mir ein paar Stunden arges Herzklopfen beschert! Wahr ist, dass die Kontingentierung mit dem 1.6.2004 aufgehört hat und dass es heute für einen EU-Bürger absolut kein Thema mehr ist, in die Schweiz zu ziehen. Eine Arbeitsbewilligung wird nicht mehr gebraucht, die Aufenthaltsbewilligung, die man auf Vorlage des Arbeitsvertrages von der Fremdenpolizei bekommt, ist reine Formsache. Dies alles ist nachzulesen und zu -fragen bei www.eda.admin.ch bzw. beim jeweiligen Schweizerischen Generalkonsulat. Hier hätte ich mir etwas mehr Genauigkeit gewünscht.
Alles in allem aber ein empfehlenswertes Buch für alle, die die Schweiz oder einen Schweizer/eine Schweizerin lieben!
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60 von 64 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Die Autorin ist in der Schweiz geboren und aufgewachsen, lebt aber heute in Berlin. Sie weist im Vorwort darauf hin, dass ihr Buch subjektiv geschrieben ist. Durch diese Perspektive ist das Buch lebensnah und sehr angenehm zu lesen.
Das Buch ist in drei Kapitel unterteilt:
1. Schweizer für einen Tag
2. Schweizer für ein Jahr
3. Schweizer für immer
Innerhalb dieser Kapitel gibt es natürlich auch noch Unterteilungen.
1. Im ersten Kapitel - mit 22 Seiten das kürzeste - lernt man, wie man sich als Tourist im Umgang mit den Einheimischen verhalten sollte. Ich empfehle es denen, die im Urlaub viel Kontakt zu Schweizern haben, sei es, weil sie Bekannte dort haben. Wer im Urlaub unter sich bleibt, oder kein überzeugter Schweizfan ist, der wird diese Tipps kaum benötigen. Höchstens die Bezeichnungen der kulinarischen Spezialitäten wären interessant.
2. Das zweite Kapitel ist mit 134 Seiten mit Abstand das Umfangreichste. Es stellt eine Anleitung dar, wie man sich als Ausländer in der Schweiz am besten einlebt. Durch die Tipps lassen sich ernste Fehler vermeiden, denn manche Schweizer sind sehr nachtragen. Die Autorin beschreibt, wie man sich in Sachen Zurückhaltung und Rücksichtsnahme anpassen sollte. Wichtig ist dies auch gegenüber Hausnachbarn, denn die Hausordnung und Vorschriften werden oft peinlich genau genommen. Auch entscheidende Themen wie Krankenversicherung, Aufenthaltsbewilligung, Essgewohnheiten, Einkaufsmöglichkeiten und Freizeitbeschäftigungen kommen nicht zu kurz. Wie verhält man sich am Arbeitsplatz? Wie, wenn man mit seinem Kollegen nach Feierabend unterwegs ist? Um Missverständnissen vorzubeugen geht die Autorin noch auch einige schweizerdeutsche Redewendungen ein.
3. Wer ernsthaft vor hat sich in der Schweiz dauerhaft niederzulassen findet auf diesen 48 Seiten eine Schilderung der politischen Situation der Schweiz. Die Schweiz befindet sich im Wandel. Denn obwohl sie sich nach außen abzuschotten versucht, wird sie von der Internationalisierung langsam eingeholt. Bis zu einem EU-Beitritt kann es zwar noch dauern, aber an einigen Abkommen nimmt die Schweiz schon teil.
Fazit: Für Touristen ist das Buch weniger geeignet. Für Schweiz-Liebhaber und solche, die sich in der Schweiz niederlassen wollen - sei es kurzfristig zum studieren oder mehrere Jahre für eine Arbeit - finden sich hier sehr gute Anleitungen und Tipps, mit denen man Land und Leute besser versteht. Peinlichkeiten und Behördenstress kann dieses Buch um einiges verringern.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Eigentlich wäre der Untertitel "Die Schweiz für Nicht-Einheimische" zutreffender gewesen, denn in den 60ern und 70ern waren die "Buhmänner" die Italiener, die das größte Fremdarbeiterkontingent ausmachten und die all die Arbeiten (Müllabfuhr, Straßenbau usw.) tätigten, für die die Schweizer sich zu schade waren. Jetzt hat sich das Zahlenverhältnis zugunsten (in diesem Fall wohl keine gute Wortwahl) der Deutschen geändert. Auf Seite 20 erklärt die Autorin auch, dass, wenn man von der Schweiz redet, man in der Regel die Deutschschweiz meint. Zum Leidwesen der nicht Schwyzerdütsch sprechenden Bewohner im Tessin und der Westschweiz fühlen sich die Deutschschweizer durchaus überlegen, wie die Autorin ja auch offen zugibt. Die Deutschen sind also in guter Gesellschaft.

Als ehemaliger in der Schweiz lebender "Sauschwoob" (8 Jahre in den Kantonen Waadt und Genf und 1 Jahr in Luzern) kann ich vieles in diesem Buch Beschriebene nur bestätigen. Aber es bezieht sich im Großen und Ganzen nur auf die Deutschschweiz; ich bin nach nur einem Jahr in Luzern weiter nach England gezogen, weil ich die Feindseligkeit nicht ausgehalten habe - das war auch in 1971/72 schon so. Dagegen habe ich nur Gutes von den Westschweizern zu berichten und denke immer noch gerne an meinen Aufenthalt in Lausanne und Genf zurück.

Das Buch ist mutig, denn die Deutschschweizer kommen dabei nicht gerade sehr gut weg, ehrlich, sehr interessant und stellenweise auch amüsant und ich kann es denjenigen empfehlen, die in der deutschsprachigen Schweiz wohnen und arbeiten möchten und sich den Gegebenheiten und Gewohnheiten des Landes und seiner Einheimischen anpassen wollen. Das Buch behandelt fast alles. Aber den nicht so Mutigen rate ich, Französisch (oder Italienisch) zu lernen und ihr Glück in der Westschweiz oder im Tessin zu versuchen. Dort sind die Menschen toleranter und gelassener. Man kann ja auch viel mehr mit Französisch oder Italienisch in der Welt anfangen als Schwyzerdütsch, oder?
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Pegasus
Das Buch ist sehr amüsant geschrieben. Ich habe es angefangen zu lesen und nicht mehr weg gelegt. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Pegasus veröffentlicht
Grüezi und Willkommen in der Schweiz
Das Buch ist gut geeignet die ersten Eindrücke und Hintergründe über die Schweiz zu vermitteln. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von SMART FAN veröffentlicht
Persönlich eingefärbt, doch hilfreich dabei: gut lesbarer...
Ob der Schmöker deutschenfeindlich ist? Papperlapapp!
Beim besten Willen lässt sich dies _nicht ins Buch "Grüezi und Willkommen" hineininterpretieren. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Serenus Zeitblom veröffentlicht
Ich bin hin und hergerissen....
Wenn wir in uns gehen, gibt es schon sehr viele Deutsche, die die Schweiz als Erweiterung ihres Landes sehen und sich nicht anpassen. Da stimme ich der Autorin absolut zu. Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Kibimaus veröffentlicht
Ein gutes Buch
Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Ich fand's super, auch wenn es eine subjektive Sicht spiegelt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Mai 2010 von Blumenköhlchen
Vorurteile und Klischees wirksam beiseite geräumt ...
Gute Schreibe. Eigenständig, nachdenklich und kreativ.

Brillante Analysen einer intelligenten Frau.

Michael Kühntopf
Veröffentlicht am 21. März 2010 von Michael Kühntopf
Hilfreich, aber durchaus mit abschreckender Wirkung
Ich kann die Kritiken mancher hier verstehen, die das Buch als abschreckend empfunden haben. Ich habe das Buch gelesen, bevor ich mich zum ersten Mal in der Schweiz aufgehalten... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. März 2010 von Sylvia85
lustiges, subjektives und offenes Buch
Die Autorin beschreibt eine sehr engstirnige Schweiz mit einer sehr subjektiven Meinung, die sicherlich nicht für alle Schweizer gilt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Januar 2010 von Agnes
Der Völkerverständigung nicht gerade dienlich
Dieses Buch trägt sicherlich nicht dazu bei, das Verhältnis der Deutschen und Schweizer im positiven Sinne zu verändern. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. November 2009 von J. Skerswetat
Deutsche in der Schweiz
Das Buch zeigt auf leichte Art und Weise die Probleme zwischen den beiden Ländern Deutschland und der Schweiz auf, spannend, unterhaltsam und zur Völkerverständigung... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Mai 2009 von Rolf Mai
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