|
| ||||||||||||||||||
![]() Gutschein erhalten
Tauschen Sie jetzt Grönemeyers neues Hausbuch der Gesundheit gegen einen Amazon-Gutschein in Höhe von EUR 0,25 ein - einlösbar für Tausende von Artikeln bei Amazon.de. Entdecken Sie mehr eintauschbare Bücher im Bücher Trade-In Shop. Bitte beachten Sie die Teilnahmebedingungen.
Jetzt für Amazon Student anmelden und um 20% erhöhten Eintauschwert sichern. |
Produktinformation
|
Wie kann ich auf Augenhöhe mit meinem Arzt diskutieren? Was kann ich zu Hause für den Erhalt und die Wiederherstellung meiner Gesundheit tun? Prof. Dietrich Grönemeyer fasst das relevante Gesundheitswissen in seinem neuen Hausbuch zusammen. Im Amazon.de-Gespräch spricht er über das Anliegen des Buches und seine Vision einer ganzheitlichen modernen Medizin. Frage: Für welche Situationen ist „Grönemeyers neues Hausbuch der Gesundheit" hauptsächlich gedacht: eher für Akutes wie eine Grippe oder auch für die Beratung bei langwierigen Erkrankungen, z. B. solchen, die chronische Schmerzen verursachen?
Prof. Grönemeyer: Der Schwerpunkt liegt auf den so genannten Volkskrankheiten, oder besser: den üblichen Alltagserkrankungen, die vorwiegend durch unsere moderne Lebensweise hervorgerufen werden. Weil wir unseren Körper, aber auch unsere Psyche oft in Zusammenhänge zwingen, die unserer Gesundheit nicht gut tun, leiden viele von uns an denselben Erkrankungen: z. B. Rückenschmerzen, Arthrosen, zu hohem Blutdruck, Allergien, depressiven Stimmungstrübungen oder einem Burn-out-Syndrom. Es geht vor allem um Wissensvermittlung, jeder soll die Möglichkeit bekommen, selbst etwas für die Prävention bzw. Gesundheitserhaltung zu tun. Gleichzeitig soll gezeigt werden, welche Therapievarianten es bei einer akuten Erkrankung gibt. Keinesfalls ist das Buch eine Anleitung zur reinen Selbstmedikation und Selbstdiagnose, dies muss immer in Absprache mit einem Arzt geschehen. Im Buch werden zudem immer deutliche Hinweise gegeben, zu welchem Zeitpunkt ein Arzt aufgesucht werden sollte.
Frage: In Ihren Büchern haben Sie bereits einige Krankheiten und Therapien behandelt bzw. vorgestellt. Nehmen Sie im „Hausbuch der Gesundheit" diese Themen wieder auf? Ist es eine Art Extrakt aus früheren Werken?
Prof. Grönemeyer: Das Buch ist als Enzyklopädie und Nachschlagewerk angelegt und beinhaltet deshalb viele Themen, die ich in meinen bisherigen Veröffentlichungen nicht behandeln konnte. Dennoch enthält es einen Extrakt, oder besser: eine Essenz aller meiner Veröffentlichungen der vergangenen Jahre. Alle Ratschläge und Tipps folgen der Maxime: Im Mittelpunkt steht der Mensch. Mir geht es grundsätzlich um den mündigen Patienten, was ja schon lange mein Anliegen ist. Mit dem „Kleinen Medicus" habe ich das bereits für Kinder formuliert, mein neues Buch richtet sich an Erwachsene. Jeder sollte mehr über die Anatomie, die Funktionsweise der Organe, Hausmittel, schulmedizinische Therapien und Naturheilverfahren wissen. Das Buch bietet Informationen über den Körper und die allgemeinen Volkskrankheiten, so dass man mit entsprechendem Wissen und Selbstbewusstsein mit dem Hausarzt auf Augenhöhe sprechen kann. Und „Grönemeyers neues Hausbuch der Gesundheit" soll auch als Nachschlagewerk dienen, wenn man die Praxis wieder verlassen hat. Man kann darin nachlesen, was einen bei der verordneten Therapie, den Medikamenten oder den Behandlungen erwartet. So kann es durchaus auch die Angst vor den medizinischen Maßnahmen nehmen, die innerhalb einer Behandlung noch auf einen Patienten zukommen können. Dies jedenfalls ist mein Wunsch. Außerdem helfe ich, Techniken wie EKG, Endoskopie oder Kernspintomographie zu verstehen und Röntgenbilder z. B. der Lunge oder des Beckens zumindest grob zu begreifen.
Frage: Das Buch informiert über eine Medizin der Zukunft, von der Naturheilkunde bis zur Hightech-Medizin. Wie schaffen Sie es, dass diese Synthese den Leser nicht verwirrt oder überfordert?
Prof. Grönemeyer: Das Buch ist insbesondere gedacht zur Vorbereitung auf einen Besuch beim Hausarzt oder zum Nachlesen nach einem Arzttermin, deshalb wurde der Begriff „Hausbuch" bewusst gewählt. Das Besondere ist, dass es die Kommunikation mit dem Arzt erleichtert. Vor dem Hintergrund und mit dem Hauptziel, Patienten und Arzt bzw. Therapeuten als Partner zu sehen, wurde hier gerade kein Ansatz oder Stil gewählt, der sich an akademisch Vorgebildete richtet, womöglich mit Lateinkenntnissen. Im Gegenteil werden hier selbst schwierige Sachverhalte einfach und verständlich dargestellt, auf dass sie zur Eigeninitiative anregen. Von einem Team aus Ärzten und Wissenschaftlern, Krankengymnasten, Sporttherapeuten und Fachjournalisten begleitet und unterstützt durch den Rat praktisch erfahrener Kolleginnen und Kollegen, haben wir Grundlagenwissen über die wichtigsten Volkskrankheiten zusammengefasst. Es geht darum, dass Menschen ein Grundverständnis erlangen. Dass sie die wichtigsten Krankheiten kennen und verstehen, was ihnen der Arzt verschreibt bzw. was sie selbst tun können. Dann ist der ganze Prozess sehr viel einfacher. Mehr als fünfzig Prozent der Patienten vergessen, wenn sie aus der Praxis kommen, welche Medikamente sie warum und wie nehmen sollen. Wenn ich aber nachlesen kann, was welches Medikament bewirkt, habe ich als Patient eine ganz andere Kompetenz.
Frage: Sie haben in Bochum und Essen zwei medizinische Zentren gegründet. Sind noch weitere Projekte in Planung, vielleicht eine Erweiterung des „medical valley" an der Ruhr?
Prof. Grönemeyer: Wir arbeiten mittlerweile auch in Berlin. Ein Projekt, das letztlich auf Wunsch Berliner Ärztinnen und Ärzte zustande kam. Ähnliches ist an anderen Orten vorstellbar. Das „Ruhr Valley for Medicine and Science" - die „Medizin- und Wissenschaftsmetropole Ruhr" - ist ein alter Traum von mir, der langsam Wirklichkeit wird.
Frage: Sie möchten, dass in den Schulen das Fach Gesundheit eingeführt wird mit den Schwerpunkten Kochen, Sport und Körperwissen. Was ist eigentlich Ihr Lieblingsgericht? Welche Sportart betreiben Sie?
Prof. Grönemeyer: Die Einführung von Gesundheitsunterricht an Schulen ist mir seit langem ein Anliegen. Damit die Kinder mehr wissen über ihren Körper als wir selbst, wie er aufgebaut ist, wie er funktioniert, was sie - von leicht bis schwer - selbst tun können und mit welchen Auswirkungen. Ich habe das im „Kleinen Medicus" beschrieben. Das Buch wurde kürzlich ins Koreanische übersetzt, und ich lerne jetzt koreanische Rezepte. Denn ich bin vom koreanischen Verlag gefragt worden, ob er nicht koreanische Rezepte mit Zimt und Kakifrucht für die Kinder aufnehmen könnte. So etwas begeistert mich. So wird der Wissensschatz erweitert. Mein Lieblingsgericht sind übrigens Nudeln und Salate, und zwar in allen Variationen.
Das Thema Sport und Bewegung ist die zweite Säule in der Prävention. Meine Forderung: Eine Stunde Sport am Tag für jedes Kind. Bewegen, bewegen, bewegen - nach dem Motto „Turne bis zur Urne". Damit will ich sagen, dass vom Babyschwimmen bis zur Gymnastik oder Tai Chi in hohem Alter ganz viele Möglichkeiten bestehen, die individuell richtige Bewegungsform zu finden und zu praktizieren. Ich selber laufe mindestens drei Mal in der Woche und mache täglich 10-20 Minuten Gymnastik oder Yoga.
Frage: Nach dem Erscheinen von „Mein Rückenbuch" hatten Sie zahlreiche Rückmeldungen. Haben sich nach der Veröffentlichung der beiden Bücher vom kleinen Medicus auch Kinder bei Ihnen gemeldet?
Prof. Grönemeyer: Ja, ich habe viele Briefe und E-Mails von Kindern bekommen. Besonders hat mich gefreut, dass ich häufig gefragt wurde, wie das medizinische Wissen weiter vertieft werden kann. Zudem hat es mich ermutigt, ein weiteres Jugendsachbuch, das „Körper-ABC des kleinen Medicus", veröffentlichen zu können, das detailliert auf Sachverhalte eingeht, die ich in den anderen Büchern nur anreißen konnte.
Frage: Sie üben häufig Kritik am deutschen Gesundheitssystem und sehen die Gefahr einer Zwei-Klassen-Medizin. Wenn Sie diesbezüglich drei Wünsche frei hätten: Was sollte sich ändern?
Prof. Grönemeyer: In der gegenwärtigen Diskussion geht es meist um wirtschaftliche Aspekte des Gesundheitssystems. Die Menschlichkeit spielt dabei allenfalls am Rande eine Rolle. Was wir aber brauchen, ist ein effektives Gesundheitssystem, bei dem der Mensch an erster Stelle steht. Medizin ist doch nicht da, um Kosten zu produzieren, sondern um Lebensqualität herzustellen, durch Heilung oder Linderung von Beschwerden und Leiden. Meine drei Wünsche sind also: ineffektive Kosten zu mindern, die Versorgungsqualität anzuheben und dabei die Zuwendung zum Patienten immer im Auge zu behalten. Eine liebevolle Medizin ist möglich, davon bin ich überzeugt, und dafür werbe ich interdisziplinär. Letztlich ist dafür auch der mündige Patient notwendig, der sich selbst dafür engagiert und dies mit einfordert. Konkret heißt dies: 1. Die sprechende und hörende Medizin adäquat honorieren - ideell wie finanziell, ambulante interdisziplinäre Operationszentren realisieren sowie 3. Naturheilkunde, psychosomatische Medizin und High-Telemedizin grundsätzlich in medizinische Behandlungskonzepte integrieren und abrechnen.
Frage: Wie wird sich die Einführung des Gesundheitsfonds im nächsten Jahr Ihrer Meinung nach auf die Versorgung der Patienten auswirken?
Prof. Grönemeyer: Ich befürchte, dass sich aus guten Ansätzen letztlich doch eine Dominanz der Verwaltung entwickeln wird - deshalb ist es mir so wichtig, immer wieder auf die Aspekte einer ganzheitlichen und individuellen Behandlung hinzuweisen. Eine Verstaatlichung der medizinischen Versorgung macht nicht gesünder.
Die Fragen stellte Roland Große Holtforth, Literaturtest.
Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden(Was ist das?)Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
|
|
Das Forum zu diesem Produkt
Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
|
Ähnliche Foren
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||