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Spanien im Jahre 1792. Die Inquisition verbreitet Angst und Schrecken. In deren Visier gerät auch Inès, die Lieblingsmuse des Malers Goya, als sie dabei beobachtet wird, wie es ihr in einem Lokal vor einer Portion Schweinefleisch ekelt. Wegen "jüdischer Praktiken" wird sie vor ein Tribunal einbestellt. Die verzweifelten Eltern wenden sich an Goya um Hilfe. Er soll seine Kontakte spielen lassen, um ihre Tochter vor dem Kerkertod zu bewahren. Widerwillig kontaktiert Goya den skrupellosen Pater Lorenzo, der im Hintergrund die Fäden zieht.
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Opulent-düsteres Historienepos von Ausnahmeregisseur Milos Forman ("Amadeus", "Einer flog über das Kuckucksnest"), mit dem er hellsichtige Parallelen zur Gegenwart zieht. Denn sein Film ist weit mehr als das Porträt eines großen Malers, sondern auch eine Reflexion über politischen wie religiösen Fanatismus. Mit Stellan Skarsgard ("Dogville"), Javier Bardem ("Das Meer in mir") und Natalie Portman ("V wie Vendetta") exzellent besetzt, ist diese verstörende "Geisterbeschwörung" nicht nur etwas für aufgeschlossenere Historienfilmfans.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Opulenten Historienfilm über den spanischen Hofmaler Francisco de Goya von Milos Forman.
kulturnews.de
Wenn die Produzenten eines Historienfilms großzügig sind und weder Kosten noch Mühen scheuen, um eine opulente Ausstattung in Form von Kostümen und Bauten zu ermöglichen, heißt das noch lange nicht, dass auch die DVD-Ausgabe des fertigen Films ähnlich generös ausfällt. Im Falle von Milos Formans Spielfilmporträt von Francisco de Goya hätte man zum Beispiel sehr gerne etwas Hintergrundmaterial zur Person des spanischen Malers gehabt. Stattdessen muss man sich mit ein paar unergiebigen Szenen aus der B-Roll sowie zwei Trailern begnügen. Prunkstück der Extras sind die immerhin rund 40 Minuten dauernden Einzelinterviews mit Schauspielern, Drehbuchautoren, Produzenten und dem Regisseur - die allerdings sind nicht untertitelt und zudem zerhackt in kurze Statements. Wer mag sich so etwas mit Genuss anschauen? Forman etwa weiß kaum mehr zu erzählen, als dass sein ursprüngliches Interesse der spanischen Inquisition galt und daraus erst im Laufe der Zeit "Goyas Geister" entstand. (ascho) www.kulturnews.de
Kurzbeschreibung
Spanien 1792, ein Land unter dem Diktat der Inquisition. Die Kirche fürchtet den Verlust der Macht und die Ideen der Aufklärung wie der Teufel das Weihwasser. Goyas Muse und Modell Inés gerät ins Visier fanatischer Tugendwächter und muss sich vor dem Tribunal verantworten. Auch der skrupellose Pater Lorenzo, den Goya besticht, kann dem Mädchen nicht helfen. Sie verschwindet in finsteren Verliesen.
Sechzehn Jahre später wird Inés von Napoleons Armee befreit, eine gebrochene Frau, die mit der Unterstützung Goyas ihre in der Zelle geborene Tochter sucht, und den Erzeuger Lorenzo.
Sechzehn Jahre später wird Inés von Napoleons Armee befreit, eine gebrochene Frau, die mit der Unterstützung Goyas ihre in der Zelle geborene Tochter sucht, und den Erzeuger Lorenzo.
Produktbeschreibungen
Spanien 1792, ein Land unter dem Diktat der Inquisition. Die Kirche fürchtet den Verlust der Macht und die Ideen der Aufklärung wie der Teufel das Weihwasser. Goyas Muse und Modell Inès gerät ins Visier fanatischer Tugendwächter und muss sich vor dem Tribunal verantworten. Auch der skrupellose Pater Lorenzo, den Goya besticht, kann dem Mädchen nicht helfen. Sie verschwindet in finsteren Verließen. Sechzehn Jahre später wird Ines wird von Napoleons Armee befreit, eine gebrochene Frau, die mit Unterstützung Goyas ihre in der Zelle geborene Tochter sucht und den Erzeuger