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Goya. Vom Himmel duch die Welt zur Hölle
 
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Goya. Vom Himmel duch die Welt zur Hölle [Gebundene Ausgabe]

Werner Hofmann


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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Hofmanns Goya ist mit kaum verborgerner Leidenschaft geschrieben... Nicht nur ein wissenschaftliches Buch, ein Bekenntnis." (Süddeutsche Zeitung)

Kurzbeschreibung

Werner Hofmann bietet in diesem, mit fast 200 weitgehend farbigen Abbildungen großzügig ausgestatteten Band einen umfassenden Überblick über das einzigartige malerische und graphische Werk Francisco Goyas. Darüber hinaus erschließt er dem Leser das Verständnis und den rätselvollen Doppelsinn einer Bildwelt, deren abgründige Chiffren für die "Welt als Tollhaus" bis heute Geltung besitzen.

Umschlagtext

Die Bahnbrecher des Neuen am Ende des 18. Jahrhunderts, und Francisco Goya y Lucientes (1764-1828) ist einer von ihnen, sind bestürzend zweideutig - moralisch wie ästhetisch. So lautet Werner Hofmanns Fazit seines hier vor-gelegten Bandes, der in einem brillanten Bogen Leben und Werk des spanischen Malers nachzeichnet. Der Bilderkosmos Goyas reicht von den frühen Teppichkartons und ihrer delikaten Formenvielfalt des Rokoko bis zu den Schwarzen Gemälden seiner späten Jahre und den graphischen Serien der Caprichos, Desastres und Proverbios, vom Gesellschaftsportrait über die Sittenchronik bis zur "Welt als Tollhaus", in dem diesseitige und jenseitige Hölle sich verschränken. Auch die religiösen Bilder geraten Goya zum Traditionsbruch: "... in der Malerei gibt es keine Regeln." Folgt man den hellsichtigen Visionen des Malers, so erfüllen Absurdes und Irrationales die Welt. Goya benennt deren Abgründe in ihrer teuflischen Schönheit. Aber er zügelt die barbarischen Schrecknisse nicht, sondern bannt sie und steigert sie formal. In diesem rationalen Gestaltungsakt einer absurden Welt liegt die unerhörte und verstörende, bis heute andauernde Modernität seiner Schöpfungen.

Über den Autor

Werner Hofmann wirkte von 1960 bis 1969 in Wien als Gründungsdirektor des Museums des 20. Jahrhunderts, bis 1990 als Direktor der Hamburger Kunsthalle. Neben seiner Vortrags- und Lehrtätigkeit ist er durch Veröffentlichungen zur Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts sowie durch bedeutende Ausstellungen, darunter die Hamburger Serie Kunst um 1800, bekannt geworden. Bei C.H.Beck erschienen: Das entzweite Jahrhundert. Kunst zwischen 1750 und 1830 (1995); Die Moderne im Rückspiegel. Hauptwege der Kunstgeschichte (1998); Caspar David Friedrich (22000).
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