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Buchnotiz zu : Die Zeit, 07.03.2002
Der Hirmer Verlag hat mit diesem Band über Francisco de Goya, den der amerikanische Kunsthistoriker Fred Licht zusammengestellt hat, den "seit langem schönsten" Bildband herausgebracht, schwärmt Rezensentin Petra Kipphoff. Allerdings mag sie der Grundthese des Autors, Goya sei ein Anarchist gewesen, nicht ganz zustimmen. Zwar fänden sich durchaus anarchistische Züge im Werk des Malers, doch sei es ihm Zeit seines Lebens nicht um die künstlerische Umsetzung einer Ideologie, sondern um die Realität in all ihren Widersprüchen gegangen, denkt Kipphoff. Ihre Kritik beeinträchtigt aber keineswegs ihr großes Lob für die zahlreichen, in diesem Band präsentierten "hervorragenden Reproduktionen" der Bilder des großen Künstlers.
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Pressestimmen
"Eine profunde Darstellung der Kunst von Goya und zugleich ein trauriges, ein tief pessimistisches Buch. ... Fred Lichts Buch wird zur dornigen Hommage an Goya, zum zerrissenen Abgesang auf die klassische abendlädische Malerei, der, zumindest in diesem Buch, unumkehrbar und hoffnungslos ihre existenziellen Inhalte verlorengehen." (Süddeutsche Zeitung)
"Er hat Monster und Monarchen gemalt, Herzoginnen, Hexen, Verbrecher und Irre - und alle lieben ihn dafür." (Welt am Sonntag)