Gov't Mule

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Bereitgestellt von den Künstlern oder deren Vertretern.


Biografie

Nur wenige Bands machen so konsequent ehrliche, dynamische und kühne Musik wie Gov‟t Mule. Nun kehren die Musiker um den Gitarristen und Sänger Warren Haynes mit einem neuen Album zurück. „Shout!“ ist ein atemberaubendes Doppel-CD-Set und erscheint am 13. September bei Provogue / Mascot Records.
„Der erste Teil des Albums dreht sich natürlich um uns und unsere neuen Songs. Es zeigt sich, welche einzigartige Chemie sich inzwischen in der Band entwickelt hat.“ erklärt Haynes. Auf dem zweiten Teil jedoch glänzt das Album mit einer ganzen Reihe berühmter Gastsänger. Jeder von ihnen hat ... Lesen Sie mehr

Nur wenige Bands machen so konsequent ehrliche, dynamische und kühne Musik wie Gov‟t Mule. Nun kehren die Musiker um den Gitarristen und Sänger Warren Haynes mit einem neuen Album zurück. „Shout!“ ist ein atemberaubendes Doppel-CD-Set und erscheint am 13. September bei Provogue / Mascot Records.
„Der erste Teil des Albums dreht sich natürlich um uns und unsere neuen Songs. Es zeigt sich, welche einzigartige Chemie sich inzwischen in der Band entwickelt hat.“ erklärt Haynes. Auf dem zweiten Teil jedoch glänzt das Album mit einer ganzen Reihe berühmter Gastsänger. Jeder von ihnen hat einen der elf Songs auf „Shout!“ neu eingesungen und so in ein neues Licht gesetzt. Vor dem Mikrofon stehen Elvis Costello, Dr. John, Ben Harper, Toots Hibbert, Glenn Hughes, Jim James, Myles Kennedy, Dave Matthes, Grace Potter, Ty Taylor und Steve Winwood. „Niemand hat so etwas vor uns getan, doch noch viel spannender ist es, den anderen zuzuhören, wie sie unsere neuen Songs singen. Ihre Interpretationen bringen neue Ideen und Energie. Manchmal haben sie auch ganz unterschiedliche Meinungen und Sichtweisen zu jeder Nummer.“
Die originellen und eigensinnigen Darbietungen auf beiden Scheiben unterstreicht die jazzlastige Philosophie und die kreative musikalische Sprache, die die Mitglieder im Laufe der Zeit zusammen entwickelt haben. Nicht nur Haynes, auch Mitbegründer und Schlagzeuger Matt Abts, Multinstrumentalist Danny Louis und Bassist Jorgen Carlsson sind mit einem außergewöhnlichen Improvisationstalent gesegnet, der es ihnen erlaubt, Songs auf unkonventionelle Art und Weise zu spielen. Dieses Talent findet sich in den besten Jazz-, Blues- und Rockplatten der 50er und 60er Jahre wieder, fehlt jedoch in modernerer Musik fast völlig. Die musikalische Bandbreite auf „Shout!“ reicht vom loungig- epischen „Bring On The Music“ über die bissige Punkrockhymne „Funny Little Tragedy“ bis hin zum soul- und reaggaelastigen „Scared To Live“ und zeigt eine der außergewöhnlichsten Spielweisen in der Geschichte der Band.
Von Anfang an ist die Antriebskraft der Abts-Carlsson Rhythmussektion herauszuhören. Ihr flexibles Zwischenspiel im Studio und auf der Bühne wird ihrem Ruf als akustische Basis der Band mehr als gerecht. Drummer Abts akzentuiert seine Rhythmen von Song zu Song neu, je nachdem, wie er sich entwickelt. Und obwohl Carlssons Bass faucht wie eh und je, ist er einer der wenigen Musikerr des modernen Rock, der seine Klänge variieren lässt, um das Beste aus jedem einzelnen Song herauszuholen.
Danny Louis, eigentlich für die Keyboards verantwortlich, hat sein Talent an der Gitarre unter Beweis gestellt und ist nicht mehr nur bei Liveauftritten für eine weitere Gitarrenstimme verantwortlich. Auf der neuen Platte spielt er inzwischen mit Haynes zusammen und gibt den Songs so einen neuen, eigenständigen Touch.
So auch auf dem romantischen „Captured“, das an die klassischen Neil Young & Crazy Horse erinnert. Auf dem von The Clash inspirierten „Funny Little Tragedy“ spielt er das freche und laute Solo und ist außerdem Backgroundsänger bei fünf weiteren Songs. Haynes, nach wie vor einer der beeindruckendsten Gitarristen und Sänger der Gegenwart, vermischt mühelos Genregrenzen und prägt die leidenschaftlichen und hitzigen Soli durch seine persönliche Handschrift.
Nicht umsonst erwarten die Fans der grammynominierten Band nicht weniger als die Virtuosität, Intelligenz und musikalische Bandbreite, die auf „Shout!“ zu finden ist. „Wieder“ sei hinzuzufügen, denn seit ihrem gleichnamigen Debüt 1994 haben Gov‟t Mule die Kritiker immer aufs Neue verblüfft. Zu einer Zeit, in der das Genre weitgehend ignoriert wurde, brachte die Band damit frischen Wind in den eher konventionellen und psychedelischen Blues. Das stilistische Gespür der Band hat sich seitdem stetig weiterentwickelt.
Entgegen dem Trend der weiter schrumpfenden Musikindustrie wächst die Anzahl ihrer Fans immer weiter. Kein Wunder, nach 15 Studioalben, mehreren Live-CDs und den inzwischen tausenden von Shows, die die Band bislang gespielt hat – zuerst in kleinen Clubs, dann in großen Konzerthallen und auf internationalen Festivals.
Trotz allem fungierte Warren Haynes nicht nur der Frontmann und Bandleader, sondern auch als Leuchtturm der Kreativität und einer hervorragender Leistung, der Fans und Musikerkollegen gleichermaßen inspiriert. Parallel zu den fast 20 Jahren Bandgeschichte mit Gov‟t Mule war er Hauptgitarrist und Sänger der Allman Brothers Band und The Dead und nahm unzählige Platten mit anderen Künstlern auf. 2011 veröffentlichte er sein zweites Soloalbum „Man In Motion“, auf der er seinen eigenen musikalischen Wurzeln gedenkt, und auf dem er mit verschiedenen Gitarren und Effektgeräten experimentiert, die man nicht unbedingt mit Gov‟t Mule in Verbindung bringen würde.
Ein großer Teil von „Shout!“ wurde in einem Studio in Conneticut unter der Aufsicht von Produzent Gordie Johnson aufgenommen und produziert, drei weitere Songs – das reaggaelastige „World Boss“, das psychedelische „Whsiper In Your Soul“ und der Bluesrocksong „Done Got Wise“ – hingegen in Jorgen Carlssons „Rogers Boat Studio“ in Kalifornien. Auf dem neuen Werk wollte die Band ihren eigenen musikalischen Helden Tribut zollen. Mit „Bring On The Music“ beispielsweise feiert die Band den 40. Geburtstag der Bluesrock Band „Free“, jede einzelne Note des Stücks weckt Erinnerungen an den unvergesslichen, eigenen Stil der Briten.
Das kraftvolle “How Could You Stoop So Low” ist eine Hommage zum ebenfalls 40. Geburtstag des „Sly And The Family Stone“ Albums „Fresh“ und wurde gemeinsam von Haynes und Louis geschrieben, dessen Rhythmusgitarre das Rückgrat des Songs bildet. Unterstützt werden sie dabei von den Backgroundsängern Alecia Chakour und Nigel Hall, eigentlich in Haynes Soloband tätig, und von Louis„ funkigen Keyboardparts.
„Jeder einzelne in der Band hat so eine große musikalische Vielfalt, dass ein Song auf jede Art und Weise beginnen kann – von Rock zu Blues über Funk bis hin zu R&B und Reaggae – und möglicherweise auf eine komplett andere Art endet. Auf „Shout!“ ist jeder Song einzigartig, doch er klingt immer nach uns. Selbst wenn es ein Teil von uns ist, den die meisten Leute vorher noch nie gehört haben.“ erklärt Haynes.
Denkt er zurück, gesteht er, dass die Reise mit Gov‟t Mule voller Überraschungen war. „Ich habe nicht ansatzweise etwas von dem Weg geahnt, den wir gehen würden, als wir angefangen haben. Jeder bei Gov‟t Mule bringt seine eigene Persönlichkeit in die Musik ein und wir suchen immer nach Möglichkeiten uns weiterzuentwickeln und uns selbst immer wieder zu überraschen. „Shout!“ ist der Beleg dafür, genauso wie ich schon vor fünf Jahren nie voraussagen konnte, wie das nächste Album werden würde.“
Im Jahr 2000, als Gründungsmitglied und Bassist Allen Woody verstarb, überlegten Haynes und Abts, die Band aufs Eis zu legen. Stattdessen wurden sie Teil einer Tradition, die sie selbst über Jahre gepflegt haben. „Das ist etwas, was wir uns nie erträumt haben und in einer Million Jahre nicht erwartet hätten.“

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

Nur wenige Bands machen so konsequent ehrliche, dynamische und kühne Musik wie Gov‟t Mule. Nun kehren die Musiker um den Gitarristen und Sänger Warren Haynes mit einem neuen Album zurück. „Shout!“ ist ein atemberaubendes Doppel-CD-Set und erscheint am 13. September bei Provogue / Mascot Records.
„Der erste Teil des Albums dreht sich natürlich um uns und unsere neuen Songs. Es zeigt sich, welche einzigartige Chemie sich inzwischen in der Band entwickelt hat.“ erklärt Haynes. Auf dem zweiten Teil jedoch glänzt das Album mit einer ganzen Reihe berühmter Gastsänger. Jeder von ihnen hat einen der elf Songs auf „Shout!“ neu eingesungen und so in ein neues Licht gesetzt. Vor dem Mikrofon stehen Elvis Costello, Dr. John, Ben Harper, Toots Hibbert, Glenn Hughes, Jim James, Myles Kennedy, Dave Matthes, Grace Potter, Ty Taylor und Steve Winwood. „Niemand hat so etwas vor uns getan, doch noch viel spannender ist es, den anderen zuzuhören, wie sie unsere neuen Songs singen. Ihre Interpretationen bringen neue Ideen und Energie. Manchmal haben sie auch ganz unterschiedliche Meinungen und Sichtweisen zu jeder Nummer.“
Die originellen und eigensinnigen Darbietungen auf beiden Scheiben unterstreicht die jazzlastige Philosophie und die kreative musikalische Sprache, die die Mitglieder im Laufe der Zeit zusammen entwickelt haben. Nicht nur Haynes, auch Mitbegründer und Schlagzeuger Matt Abts, Multinstrumentalist Danny Louis und Bassist Jorgen Carlsson sind mit einem außergewöhnlichen Improvisationstalent gesegnet, der es ihnen erlaubt, Songs auf unkonventionelle Art und Weise zu spielen. Dieses Talent findet sich in den besten Jazz-, Blues- und Rockplatten der 50er und 60er Jahre wieder, fehlt jedoch in modernerer Musik fast völlig. Die musikalische Bandbreite auf „Shout!“ reicht vom loungig- epischen „Bring On The Music“ über die bissige Punkrockhymne „Funny Little Tragedy“ bis hin zum soul- und reaggaelastigen „Scared To Live“ und zeigt eine der außergewöhnlichsten Spielweisen in der Geschichte der Band.
Von Anfang an ist die Antriebskraft der Abts-Carlsson Rhythmussektion herauszuhören. Ihr flexibles Zwischenspiel im Studio und auf der Bühne wird ihrem Ruf als akustische Basis der Band mehr als gerecht. Drummer Abts akzentuiert seine Rhythmen von Song zu Song neu, je nachdem, wie er sich entwickelt. Und obwohl Carlssons Bass faucht wie eh und je, ist er einer der wenigen Musikerr des modernen Rock, der seine Klänge variieren lässt, um das Beste aus jedem einzelnen Song herauszuholen.
Danny Louis, eigentlich für die Keyboards verantwortlich, hat sein Talent an der Gitarre unter Beweis gestellt und ist nicht mehr nur bei Liveauftritten für eine weitere Gitarrenstimme verantwortlich. Auf der neuen Platte spielt er inzwischen mit Haynes zusammen und gibt den Songs so einen neuen, eigenständigen Touch.
So auch auf dem romantischen „Captured“, das an die klassischen Neil Young & Crazy Horse erinnert. Auf dem von The Clash inspirierten „Funny Little Tragedy“ spielt er das freche und laute Solo und ist außerdem Backgroundsänger bei fünf weiteren Songs. Haynes, nach wie vor einer der beeindruckendsten Gitarristen und Sänger der Gegenwart, vermischt mühelos Genregrenzen und prägt die leidenschaftlichen und hitzigen Soli durch seine persönliche Handschrift.
Nicht umsonst erwarten die Fans der grammynominierten Band nicht weniger als die Virtuosität, Intelligenz und musikalische Bandbreite, die auf „Shout!“ zu finden ist. „Wieder“ sei hinzuzufügen, denn seit ihrem gleichnamigen Debüt 1994 haben Gov‟t Mule die Kritiker immer aufs Neue verblüfft. Zu einer Zeit, in der das Genre weitgehend ignoriert wurde, brachte die Band damit frischen Wind in den eher konventionellen und psychedelischen Blues. Das stilistische Gespür der Band hat sich seitdem stetig weiterentwickelt.
Entgegen dem Trend der weiter schrumpfenden Musikindustrie wächst die Anzahl ihrer Fans immer weiter. Kein Wunder, nach 15 Studioalben, mehreren Live-CDs und den inzwischen tausenden von Shows, die die Band bislang gespielt hat – zuerst in kleinen Clubs, dann in großen Konzerthallen und auf internationalen Festivals.
Trotz allem fungierte Warren Haynes nicht nur der Frontmann und Bandleader, sondern auch als Leuchtturm der Kreativität und einer hervorragender Leistung, der Fans und Musikerkollegen gleichermaßen inspiriert. Parallel zu den fast 20 Jahren Bandgeschichte mit Gov‟t Mule war er Hauptgitarrist und Sänger der Allman Brothers Band und The Dead und nahm unzählige Platten mit anderen Künstlern auf. 2011 veröffentlichte er sein zweites Soloalbum „Man In Motion“, auf der er seinen eigenen musikalischen Wurzeln gedenkt, und auf dem er mit verschiedenen Gitarren und Effektgeräten experimentiert, die man nicht unbedingt mit Gov‟t Mule in Verbindung bringen würde.
Ein großer Teil von „Shout!“ wurde in einem Studio in Conneticut unter der Aufsicht von Produzent Gordie Johnson aufgenommen und produziert, drei weitere Songs – das reaggaelastige „World Boss“, das psychedelische „Whsiper In Your Soul“ und der Bluesrocksong „Done Got Wise“ – hingegen in Jorgen Carlssons „Rogers Boat Studio“ in Kalifornien. Auf dem neuen Werk wollte die Band ihren eigenen musikalischen Helden Tribut zollen. Mit „Bring On The Music“ beispielsweise feiert die Band den 40. Geburtstag der Bluesrock Band „Free“, jede einzelne Note des Stücks weckt Erinnerungen an den unvergesslichen, eigenen Stil der Briten.
Das kraftvolle “How Could You Stoop So Low” ist eine Hommage zum ebenfalls 40. Geburtstag des „Sly And The Family Stone“ Albums „Fresh“ und wurde gemeinsam von Haynes und Louis geschrieben, dessen Rhythmusgitarre das Rückgrat des Songs bildet. Unterstützt werden sie dabei von den Backgroundsängern Alecia Chakour und Nigel Hall, eigentlich in Haynes Soloband tätig, und von Louis„ funkigen Keyboardparts.
„Jeder einzelne in der Band hat so eine große musikalische Vielfalt, dass ein Song auf jede Art und Weise beginnen kann – von Rock zu Blues über Funk bis hin zu R&B und Reaggae – und möglicherweise auf eine komplett andere Art endet. Auf „Shout!“ ist jeder Song einzigartig, doch er klingt immer nach uns. Selbst wenn es ein Teil von uns ist, den die meisten Leute vorher noch nie gehört haben.“ erklärt Haynes.
Denkt er zurück, gesteht er, dass die Reise mit Gov‟t Mule voller Überraschungen war. „Ich habe nicht ansatzweise etwas von dem Weg geahnt, den wir gehen würden, als wir angefangen haben. Jeder bei Gov‟t Mule bringt seine eigene Persönlichkeit in die Musik ein und wir suchen immer nach Möglichkeiten uns weiterzuentwickeln und uns selbst immer wieder zu überraschen. „Shout!“ ist der Beleg dafür, genauso wie ich schon vor fünf Jahren nie voraussagen konnte, wie das nächste Album werden würde.“
Im Jahr 2000, als Gründungsmitglied und Bassist Allen Woody verstarb, überlegten Haynes und Abts, die Band aufs Eis zu legen. Stattdessen wurden sie Teil einer Tradition, die sie selbst über Jahre gepflegt haben. „Das ist etwas, was wir uns nie erträumt haben und in einer Million Jahre nicht erwartet hätten.“

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

Nur wenige Bands machen so konsequent ehrliche, dynamische und kühne Musik wie Gov‟t Mule. Nun kehren die Musiker um den Gitarristen und Sänger Warren Haynes mit einem neuen Album zurück. „Shout!“ ist ein atemberaubendes Doppel-CD-Set und erscheint am 13. September bei Provogue / Mascot Records.
„Der erste Teil des Albums dreht sich natürlich um uns und unsere neuen Songs. Es zeigt sich, welche einzigartige Chemie sich inzwischen in der Band entwickelt hat.“ erklärt Haynes. Auf dem zweiten Teil jedoch glänzt das Album mit einer ganzen Reihe berühmter Gastsänger. Jeder von ihnen hat einen der elf Songs auf „Shout!“ neu eingesungen und so in ein neues Licht gesetzt. Vor dem Mikrofon stehen Elvis Costello, Dr. John, Ben Harper, Toots Hibbert, Glenn Hughes, Jim James, Myles Kennedy, Dave Matthes, Grace Potter, Ty Taylor und Steve Winwood. „Niemand hat so etwas vor uns getan, doch noch viel spannender ist es, den anderen zuzuhören, wie sie unsere neuen Songs singen. Ihre Interpretationen bringen neue Ideen und Energie. Manchmal haben sie auch ganz unterschiedliche Meinungen und Sichtweisen zu jeder Nummer.“
Die originellen und eigensinnigen Darbietungen auf beiden Scheiben unterstreicht die jazzlastige Philosophie und die kreative musikalische Sprache, die die Mitglieder im Laufe der Zeit zusammen entwickelt haben. Nicht nur Haynes, auch Mitbegründer und Schlagzeuger Matt Abts, Multinstrumentalist Danny Louis und Bassist Jorgen Carlsson sind mit einem außergewöhnlichen Improvisationstalent gesegnet, der es ihnen erlaubt, Songs auf unkonventionelle Art und Weise zu spielen. Dieses Talent findet sich in den besten Jazz-, Blues- und Rockplatten der 50er und 60er Jahre wieder, fehlt jedoch in modernerer Musik fast völlig. Die musikalische Bandbreite auf „Shout!“ reicht vom loungig- epischen „Bring On The Music“ über die bissige Punkrockhymne „Funny Little Tragedy“ bis hin zum soul- und reaggaelastigen „Scared To Live“ und zeigt eine der außergewöhnlichsten Spielweisen in der Geschichte der Band.
Von Anfang an ist die Antriebskraft der Abts-Carlsson Rhythmussektion herauszuhören. Ihr flexibles Zwischenspiel im Studio und auf der Bühne wird ihrem Ruf als akustische Basis der Band mehr als gerecht. Drummer Abts akzentuiert seine Rhythmen von Song zu Song neu, je nachdem, wie er sich entwickelt. Und obwohl Carlssons Bass faucht wie eh und je, ist er einer der wenigen Musikerr des modernen Rock, der seine Klänge variieren lässt, um das Beste aus jedem einzelnen Song herauszuholen.
Danny Louis, eigentlich für die Keyboards verantwortlich, hat sein Talent an der Gitarre unter Beweis gestellt und ist nicht mehr nur bei Liveauftritten für eine weitere Gitarrenstimme verantwortlich. Auf der neuen Platte spielt er inzwischen mit Haynes zusammen und gibt den Songs so einen neuen, eigenständigen Touch.
So auch auf dem romantischen „Captured“, das an die klassischen Neil Young & Crazy Horse erinnert. Auf dem von The Clash inspirierten „Funny Little Tragedy“ spielt er das freche und laute Solo und ist außerdem Backgroundsänger bei fünf weiteren Songs. Haynes, nach wie vor einer der beeindruckendsten Gitarristen und Sänger der Gegenwart, vermischt mühelos Genregrenzen und prägt die leidenschaftlichen und hitzigen Soli durch seine persönliche Handschrift.
Nicht umsonst erwarten die Fans der grammynominierten Band nicht weniger als die Virtuosität, Intelligenz und musikalische Bandbreite, die auf „Shout!“ zu finden ist. „Wieder“ sei hinzuzufügen, denn seit ihrem gleichnamigen Debüt 1994 haben Gov‟t Mule die Kritiker immer aufs Neue verblüfft. Zu einer Zeit, in der das Genre weitgehend ignoriert wurde, brachte die Band damit frischen Wind in den eher konventionellen und psychedelischen Blues. Das stilistische Gespür der Band hat sich seitdem stetig weiterentwickelt.
Entgegen dem Trend der weiter schrumpfenden Musikindustrie wächst die Anzahl ihrer Fans immer weiter. Kein Wunder, nach 15 Studioalben, mehreren Live-CDs und den inzwischen tausenden von Shows, die die Band bislang gespielt hat – zuerst in kleinen Clubs, dann in großen Konzerthallen und auf internationalen Festivals.
Trotz allem fungierte Warren Haynes nicht nur der Frontmann und Bandleader, sondern auch als Leuchtturm der Kreativität und einer hervorragender Leistung, der Fans und Musikerkollegen gleichermaßen inspiriert. Parallel zu den fast 20 Jahren Bandgeschichte mit Gov‟t Mule war er Hauptgitarrist und Sänger der Allman Brothers Band und The Dead und nahm unzählige Platten mit anderen Künstlern auf. 2011 veröffentlichte er sein zweites Soloalbum „Man In Motion“, auf der er seinen eigenen musikalischen Wurzeln gedenkt, und auf dem er mit verschiedenen Gitarren und Effektgeräten experimentiert, die man nicht unbedingt mit Gov‟t Mule in Verbindung bringen würde.
Ein großer Teil von „Shout!“ wurde in einem Studio in Conneticut unter der Aufsicht von Produzent Gordie Johnson aufgenommen und produziert, drei weitere Songs – das reaggaelastige „World Boss“, das psychedelische „Whsiper In Your Soul“ und der Bluesrocksong „Done Got Wise“ – hingegen in Jorgen Carlssons „Rogers Boat Studio“ in Kalifornien. Auf dem neuen Werk wollte die Band ihren eigenen musikalischen Helden Tribut zollen. Mit „Bring On The Music“ beispielsweise feiert die Band den 40. Geburtstag der Bluesrock Band „Free“, jede einzelne Note des Stücks weckt Erinnerungen an den unvergesslichen, eigenen Stil der Briten.
Das kraftvolle “How Could You Stoop So Low” ist eine Hommage zum ebenfalls 40. Geburtstag des „Sly And The Family Stone“ Albums „Fresh“ und wurde gemeinsam von Haynes und Louis geschrieben, dessen Rhythmusgitarre das Rückgrat des Songs bildet. Unterstützt werden sie dabei von den Backgroundsängern Alecia Chakour und Nigel Hall, eigentlich in Haynes Soloband tätig, und von Louis„ funkigen Keyboardparts.
„Jeder einzelne in der Band hat so eine große musikalische Vielfalt, dass ein Song auf jede Art und Weise beginnen kann – von Rock zu Blues über Funk bis hin zu R&B und Reaggae – und möglicherweise auf eine komplett andere Art endet. Auf „Shout!“ ist jeder Song einzigartig, doch er klingt immer nach uns. Selbst wenn es ein Teil von uns ist, den die meisten Leute vorher noch nie gehört haben.“ erklärt Haynes.
Denkt er zurück, gesteht er, dass die Reise mit Gov‟t Mule voller Überraschungen war. „Ich habe nicht ansatzweise etwas von dem Weg geahnt, den wir gehen würden, als wir angefangen haben. Jeder bei Gov‟t Mule bringt seine eigene Persönlichkeit in die Musik ein und wir suchen immer nach Möglichkeiten uns weiterzuentwickeln und uns selbst immer wieder zu überraschen. „Shout!“ ist der Beleg dafür, genauso wie ich schon vor fünf Jahren nie voraussagen konnte, wie das nächste Album werden würde.“
Im Jahr 2000, als Gründungsmitglied und Bassist Allen Woody verstarb, überlegten Haynes und Abts, die Band aufs Eis zu legen. Stattdessen wurden sie Teil einer Tradition, die sie selbst über Jahre gepflegt haben. „Das ist etwas, was wir uns nie erträumt haben und in einer Million Jahre nicht erwartet hätten.“

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