Produktinformation
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Zwischen den Songs finden sich Kurzporträts der Bandmitglieder, versehen mit Statements von Bandkollegen, Manager und Journalisten. Dies ist nett gemacht, stört allerdings ein wenig das Konzertfeeling. Wer sich davon nicht beirren lässt, wird Zeuge einer erstklassigen Darbietung von 16 Klassikern, wobei die Titel "Eagle", "Mighty Quinn", "Homerun", "Hush" und "Let It Rain" zu den Höhepunkten zählen. Als finale Zugabe enthält die DVD den Clip zur letzten Single "Heaven". Wer Gotthard noch nicht livehaftig erlebt hat, bekommt mit More Than Live eine echte Alternative geboten und kann sich an der superben Vorstellung einer der überzeugendsten Livebands erfreuen. --Clemens Schiel
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Ich kann sie bedenkenlos empfehlen, der Herr "tegehh" aus Hamburg
hat keineswegs Recht! Das ist sehr wohl LIVE, und wie... Ich
bescheinige dem Herrn wenig Ahnung von Liveproduktionen und Musik, ich bin aus der Musikszene...
Hier wird mit klasse SOUND und sehr guter Kameraführung und
scharfen Bildern toll gerockt. Natürlich fehlen auch die Balladen
nicht, die gehören nunmal dazu. Ein echter Querschnitt der besten
Songs kann man fast sagen...
Wen die reingeschnittenen Specials über die Musiker (siehe
Redaktion-Clemens Schiel- auch das ist FALSCH!!!)stört, kann sie im Menue sogar abschalten. Also auch technisch ist diese DVD astrein.
Ich meine: Absolute Kaufempfehlung für den Fan, oder wer diese Band noch nicht live gesehen hat.
ENDLICH - kann man da nur sagen - endlich gibt es etwas live-haftiges von Gotthard zu hören UND zu sehen. Und das in Form einer soundmäßig sehr ausgewogenen und top produzierten Live-DVD. Nach dem Release der mega-thermo-geilen "D-FROSTED" hatte ich schon den Gotthard Fan-Club kontaktet, um nach einem Video dieses Referenz-unplugged-Gigs zu fragen. ...Leider nix zu machen.
Aber hier kommt - ES - das längst überfällige Dokument der melodischen Rockformation, die sich, wären sie so etwa 15-20 Jahre früher am Start gewesen, wahrscheinlich heute aussuchen könnten, ob sie nun Aerosmith oder Van Halen - oder gar Bon Jovi in ihr Vorprogramm nehmen wollen.
Der Sound ist, wie schon erwähnt sahnigst. Präsent, druckvoll und doch auch sehr transparent, was die Instrumenten-Ortung samt ihrer ureigenen Klangcharakteristik betrifft.
Steve Lee - DER Ausnahmesänger schlechthin - hat eine dermaßen spektakuläre Rockröhre, dass es mir immer wieder den Rücken runterläuft. So etwas gab es wirklich nicht oft auf diesem Planeten.
Dabei fällt mir (wie auch bei anderen Live-Performances) immer wieder auf, mit welcher Leichtigkeit er wirklich schwierige Passagen scheinbar vollkommen anstrengungslos nimmt - so wie ein anderer etwa in der Dusche mal eben einen Hit im Radio mitträllert. Angesichts dessen dürften wohl selbst Altmeister Coverdale die Tränen in die Augen kommen, waren doch seine Vocals bei Whitesnake live meistens eher peinlich und klangen viel zu überanstrengt - wenn er die Höhen überhaupt schaffte.
Und dabei hat Steve noch ein Feeling - eine Ausdruckskraft und ein sympathisches von Natürlichkeit geprägtes Charisma - frei von jeglichen sängertypischen "Diva-Allüren"... - das ist einfach ohne Worte!
Der Gruppe merkt man an, dass es ein jahrelang eingespieltes Team ist UND dass hier Freunde statt Geschäftspartner mit enormem Spaß an der Musik auf der Bühne stehen und den Funken mit ihrer Show auch leicht überspringen lassen.
Die Songauswahl deckt auch ein breites Spektrum ab und lässt (kaum) zu wünschen übrig.
Das "(kaum)" deutet auf ein Mini-Manko hin, dass aber wohl eher Geschmackssache ist: Ich persönlich hätte mir einfach noch zwei drei Songs der früheren, etwas fetzigeren Gangart, wie etwa "In the Name", "I'm Your Travellin' Man", selbst das neuere "Vision" oder das geniale Cover von "Come together", gewünscht. -...naja motzen kann man immer ;-) allerdings BESSER MACHEN - daran dürften sich, rein qualitativ und musikalisch, die allermeisten Bands dieses Genres die Zähne ausbeißen!
Als Sahnehäubchen präsentiert Gotthard dann auch noch eine Unplugged-Einlage ganz im Stil wie auf dem Überflieger "D-frosted". (Wobei mich dabei wundert warum die Midtempo-Super-Ballade "Let it be" offenbar rausgeschnitten wurde obwohl es ja eindeutig bei diesem Event gespielt wurde, denn die Anfangs-Percussions klingen bereits an...- anyway.)
FAZIT: Megabrett!!! Schon allein was die technische Seite betrifft. Aber was erst das musikalische angeht - da MUSS jeder zugreifen, der auf gute Musik jenseits des alltäglichen Chart-Brainwash's steht.
Für Fans des melodischen Rocks aller Zeiten ist es
- schon allein aus Ermangelung qualitativ gleichwertiger Alternativen -
sowieso ein Pflichtkauf !
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