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Gottfried Benn: Leben - niederer Wahn. Eine Biographie Taschenbuch – 1. Mai 2003


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 320 Seiten
  • Verlag: Ullstein Taschenbuchverlag (1. Mai 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3548603270
  • ISBN-13: 978-3548603278
  • Größe und/oder Gewicht: 12,6 x 3,5 x 18,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 429.144 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Sind Sie Benn-Kenner? Nicht? Dann Vorsicht: Die Lektüre dieses Buches setzt viel voraus. Als erster Zugang zum Autor Benn taugt das Raddatzsche Werk nicht. Da sind Sie mit Benns Gedichten in der Fassung der Erstdrucke (preiswert als Fischer-Taschenbuch) besser bedient. Tipp: Nicht bei den frühen Leichen- und Krebsbarackenversen anfangen, sondern weiter hinten. Wenn Sie dann immer noch nicht verzaubert sind: Lassen Sie Benn einfach weg aus Ihrem Leben.

Liebhaber des Dichters werden zögern: soll man oder soll man nicht? Denn: Raddatz hat viele Verächter. Ein Getriebener, ohne Frage. Wörterberge hat er ein Leben lang verschlungen, und die Eruptionen eigener Sätze haben zu Büchern geführt, die oft verrissen wurden. Jetzt also ein Benn, den Raddatz sich selbst zum 70. Geburtstag geschenkt hat. Bringt er etwas, was noch nicht gesagt wäre? Kaum. Aber: Wie wäre das auch möglich, seit Werner Rübe 1993 -- im Benn-Ton schreibend (was gelegentlich ziemlich nervt) -- noch einmal alles zusammengefasst hat, was Briefwechsel, Zeitzeugen und Archive hergeben (Provoziertes Leben).

Der spezielle Reiz bei Raddatz liegt darin, dass er nicht nur grob chronologisch vorgeht, sondern die großen Benn-Komplexe rhapsodisch zu Kapiteln rafft: Pfarrhaus, Frauen, Nietzsche, Faschismus, Wehrmacht, Oelze, Berlin. Schöne Bilder findet er dabei für dieses so bemerkenswerte wie merkwürdige Leben: Benn sei, heißt es etwa über den Dichter im Berlin der 20er-Jahre, "ein Flaneur der Düsternis, ein Jäger der Dämmerung". Raddatz formuliert griffig, dabei durchaus präzise. Vor allem vermag dieser Groß-Essay Appetit zu machen auf seinen Helden: Mehr kann eine Dichterbiografie nicht leisten. --Michael Winteroll -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"Eine furios geschriebene Biografie ... Raddatz´ große Leistung liegt darin, das Epochentypische bei Benn zu benennen, ohne seine Unverwechselbarkeit in den Hintergrund treten zu lassen ... Es lohnt sich, wieder zu Benn zu greifen." Tilman -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Thomas Gebauer am 27. Dezember 2012
Format: Taschenbuch
„Mein neues Opfer Gottfried Benn“ steht am 29. Oktober in Fitz J. Raddatz’ Tagebuch. Eine weitere Raddatz – Biographie also. Am 29. Juli des Folgejahres bereist er Benn’s Geburtsort Mansfeld. An dem Haus, in dem Gottfried Benn 1884 geboren wurde, erinnert keine Gedenktafel an ihn – „verkommenes kleines DDR – Dorf“ eben.

Raddatz über...
Der interessierte Leser muss sich darüber klar sein, dass er hier keine akademische Biographie mit Fußnoten am Seitenende vorfindet. Auf gerade einmal etwas mehr als 250 Seiten werden Leben und Werk von Gottfried Benn behandelt. Das ist die erste Grundentscheidung: Wer eine ausführliche, detailverliebte 1000 – Seiten – Biographie („Er aß am Abend des 12. Dezemeber 1928...“) wünscht, wird mit diesem Buch nicht glücklich. Folglich eignet sich das Buch gerade für Menschen, denen Benn unbekannt ist und/oder die einen Zugang zu diesem Künstler(leben) suchen.
Und eine zweite Grundentscheidung muss getroffen werden: In jeder Biographie spiegelt sich der Autor – jedem muss klar sein, dass der meinungsstarke Raddatz sich hier besonders einbringt. Nicht zuletzt, weil er eben nicht nur der Journalist, Essayist und Biograph ist; Fritz J. Raddatz ist ein Künstler. Hier schreibt also Künstler Raddatz über Künstler Benn. So urteilt er beispielhaft über Brecht und Benn: „Das scharf federnde Seil ihrer Gedichte trägt den Ballast ihrer Ideologie und Philosophie nicht. Wo sie es damit belasten, hängt es durch.“ Gewiss, die 3 – bändigen Biographien haben ihre Berechtigung – aber enthalten sie solche Sätze?

Der Mensch
Gottfried Benn lebt von 1884 – 1954.
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von H. J. Herrenbrueck am 6. Januar 2003
Format: Gebundene Ausgabe
Man weiß nicht: Ist dies mehr ein Buch über Gottfried Benn oder über Fritz J. Raddatz? Brillante Formulierungen zu Gottfried Benns Persönlichkeit und Werk; aber auch allzu forcierte schneidige Urteile, die eher Selbstbespiegelung und Selbstauskunft sind als Erschließung des "Gegenstands". Ist nicht auch eine Tendenz da, Benn zu dämonisieren und ihn dadurch größer und interessanter zu machen als er wirklich war? Schade, daß Raddatz "Hernach" von U. Ziebarth noch nicht verarbeitet hat. Der Benn, der einem da entgegentritt, ist doch eher kleinbürgerlich-spießig als groß und einsam und ungeheuer. Dennoch: wenn man sich durch den allzu reißerischen Beginn nicht abschrecken läßt, legt man das Buch nicht wieder aus der Hand. Die Darstellung der letzten 10 Jahre fällt allerdings ab im Vergleich zum Nazi-Kapitel und zum Frauen-Kapitel. Manches Rätsel löst auch Raddatz nicht, er formuliert es aber treffend: z.B. Benns Wirkung auf Frauen; z.B. den Grund für Oelzes dauerhafte Hinwendung zu Benn...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Marc S. Huf am 11. August 2014
Format: Taschenbuch
Man greift wieder zu Benns Gedichten, wenn auch nicht gern zu seinen Prosatexten, wenn man diese Biografie gelesen hat. Benn war kein NS-Dichter, aber ein Faschist war er doch, meint der Autor. Benn erinnert an den Doktor Céline, der ebenfalls Literatur geschaffen, aber die Schrecken der NS-Zeit einfach nicht wahrgenommen hat. Arzt und Poet dazu, ein "Doppelleben" (Benn). Und Benn war in zwei Weltkriegen Arztdichter in Uniform. Arztdichter verfügen offenbar über ein Sensorium, um das zu beschreiben, was ihnen in der Medizin und Literatur nahe geht. Dieses Sensorium besitzt auch Raddatz insofern, als er das kranke Leben des Gottfried Benn und dessen Lyrik analysiert. Und der Dichter ist nicht tot. Raddatz überzeugt vom schönen Gegenteil dieses akademischen Irrtums.
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