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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Thrillerfans kommen hier auf ihre Kosten!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Gottesopfer: Thriller (Taschenbuch)
Tanja Pleva ist mit "Gottesopfer" ein perfekter Auftakt einer Serie gelungen. Mit dem Profiler Sam O' Connor hat sie einen sympathischen Protagonisten erschaffen, der durch seine Ecken und Kanten, die er hat und seine manchmal aufbrausende Art, sehr menschlich rüberkommt. Er ist jemand, mit dem sich der Leser identifizieren kann.Und wenn ich mir das Autorenportrait von Tanja Pleva so ansehe, entdecke ich auch dort ein paar Gemeinsamkeiten. Warum sonst schickt sie Sam O' Connor quer durch die Weltgeschichte obwohl er unter Flugangst leidet? Ihre eigene "ruhelose Seele" scheint sie auf ihren Protagonisten übertragen zu haben. Die grausamen Mordfälle, mit deren Lösung Profiler Sam O' Connor beauftragt wird, führen ihn quer durch Rom, Hamburg, Salzburg und Amsterdam. Die Foltermethoden, die der Mörder dabei angewendet hat, erinnern an die mittelalterlichen Inquisitionen. Diese Tatsache und eine Gemeinsamkeit, die alle ermordeten Frauen hatten, führen schnell auf die Spur zu Pater Dominik ... Die Autorin überzeugt durch einen rasanten Schreibstil, der in Verbindung mit den sehr kurz gehaltenen Kapiteln, viel Spannung erzeugt. Eigentlich wird dem Leser schon recht früh klar, wer für die Taten verantwortlich ist - ein kleiner Junge, der im Jahr 1985 von seiner Mutter misshandelt und von seinem Vater in ein Kloster abgeschoben wurde. Nur zu welcher der erwachsenen Hauptfiguren hat sich dieser kleiner Junge entwickelt. Geschickt legt Tanja Pleva einige Spuren, von denen sich die meisten als falsch herausstellen. Aber dennoch schaffte sie es, mich zu überraschen. Thrillerfans werden hier ganz sicher auf ihre Kosten kommen. Fünf Sterne von meiner Seite und das Versprechen, dass ich bei O' Connors nächstem Fall auch wieder mit dabei bin! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Gottesopfer,
Von
Rezension bezieht sich auf: Gottesopfer: Thriller (Taschenbuch)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Das Weib als Wurzel allen Übels,
Von
Rezension bezieht sich auf: Gottesopfer: Thriller (Taschenbuch)
"Gottesopfer" hat meiner Meinung nach echtes Potenzial zu einem Pageturner. Die Geschichte ist spannend, die Ereignisse interessant, die Figuren ausbaufähig und der Plot meistens schlüssig. Das alles scheiterte für mich jedoch an einem entscheidenden Faktor: Die Autorin.Selten zuvor habe ich einen so hölzernen Stil erlebt. Beim lesen hatte ich ständig den Eindruck, dass es "hakt" und einfach nicht flüssig ist. Man merkt, dass Tanja Pleva noch nicht viel Erfahrung mit dem Schreiben hat und auch wenn es ihr an Ideen nicht mangelt, stellte mich das lesen dieses recht dünnen Buches doch vor eine Herausforderung der zäheren Art. Hier ein Zitat von Seite 188: "Würde er überhaupt jemals Zeit für eine Beziehung haben? Konnte oder wollte er sich tatsächlich auf einen anderen Menschen einlassen, vielleicht sogar sein ganzes Leben mit ihm verbringen? Er glaubte nicht. Aber er wusste auch, dass das Schicksal oft verschlungene Wege ging und so einige Überraschungen bereit hielt. Was heute noch zählte, war morgen schon wieder unwichtig." Auch die Realitätsnähe ließ zu wünschen übrig. Zwar kenne ich mich nicht aus mit den Abläufen bei Europol, doch kann ich mir nicht vorstellen, dass es SO abläuft. Sam O'Connor ermittelt praktisch auf eigene Faust, muss keinem Vorgesetzten gegenüber Rechenschaft ablegen und jettet auch noch täglich von einem Ende Europas ans andere. Heute in Hamburg, morgen in Italien, dann (privat) auf nach Genf und über Amsterdam zurück nach Hamburg. Das alles nur, um vor Ort ein paar Unterlagen anzufordern und festzustellen, dass die Tatorte schon lange nicht mehr als solche zu erkennen sind. Nun, wenn es tatsächlich so ablaufen sollte, dann wäre das ein klarer Fall für den "Bund der Steuerzahler". Hier werden eindeutig Gelder verschwendet. Bei den Figuren liegt das Hauptaugenmerk ganz eindeutig auf Sam O'Connor. Die Nebenfiguren wurden nicht sonderlich ausgebaut oder sterben schon in diesem ersten Band der geplanten Reihe. Einerseits ist das natürlich gut dafür geeignet, die "Tiefgründigkeit" und "Verletzlichkeit" der Hauptfigur zu untermalen, stellte für mich aber nicht unbedingt das geeignete Mittel dar. Besser hätte ich es gefunden, wenn Tanja Pleva hier für ein wenig mehr Ausgewogenheit bei den Charakteren gesorgt hätte. Insbesondere auch, weil sie schon am zweiten Teil der Reihe schreibt. Unabhängig von diesen Kritikpunkten, hat mich das Buch jedoch gut unterhalten. Die eingestreuten Kapitel aus der Vergangenheit machten mich neugierig und die Verbindung zum Hexenhammer fand ich sehr interessant. Wenn Frau Pleva ihren Stil bis zum nächsten Band etwas flüssiger gestaltet, bin ich auch gerne bereit, ein weiteres Buch von ihr zu lesen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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