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Ganz ehrlich: Deutschsprachiger Metal war noch nie mein Ding. Ich habe Jahre gebraucht und manche Bands schrecken mich immer noch ab. Macbeth lernte ich in Frankfurt kennen, nachdem ich eine Eigenproduktion der Band besprochen hatte. Ich sas in der Jury der "Wacken Battle" und zwischen den ganzen Jungspunden sahen die grauen Herren aus der Ex-DDR ziemlich abenteuerlich aus. Macbeth gibt es schon seit 1985 und sind Pioniere in Sachen Metal. Leider gewann wieder eine grausige Metalcoreband in FFM, von denen keiner mehr was hören wird! Macbeth sind aber wieder zurück! Zu verkraften hatten sie in den letzten Jahre Tode und Selbstmorde von drei Mitmusikern! Bitte verwechselt die Truppe nicht mit der italienischen Gothic Metal Band, danke!
Massacre Records bewiesen Geschmack und brachten ihr Album "Gotteskrieger" heraus. Dort zelebrieren die Musiker einen toll zusammen gewürfelten Streifzug durch die Welt des Metals. Ob forscher Heavy Metal wie im Opener und Titelsong, Geballer a la Amon Amarth, Thrash oder "doomiges". Hier gibt es alles, das auch noch passend und gut! Die drückende Produktion, die beißenden (Anti)Kriegstexte,sowie die Stimme von Olli Hippauf setzten dem Ganzen die Krone auf. Der Mann erinnert an eine Thrash Version von In Extremos letzten Einhorn, klasse!
Zwei Songs möchte ich noch hervor heben: "Das Boot". Eine ansteigende Nummer, die geschickt die Melodie vom "Boot" Filmsoundtrack nutzt. Grandios! Genauso wie die Adaption des Kinderliedes "Maikäfer flieg" bei dem noch ein Mädchen mitsingt. Das erinnert sicherlich an Subway To Sally, macht das "Kriegslied" aber deutlich intensiver.
Fazit: Macbeth sind der Brüller und ich höre gerne deutsch gesungene Mucke, geht doch!
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Macbeth schauen auf eine lange Geschichte zurück, auch wenn ihr Name nicht gerade vielen geläufig sein dürfte - zumindest im Westen. Denn die 1985 gegründete Band gehört zu den Pionieren der ehemaligen DDR in Sachen Heavy Metal. Bedingt durch die Ablehnung der damaligen Machthaber und mehreren Todesfällen innerhalb der Gruppe warf man gleich zweimal das Handtuch und 1993 war endgültig Schicht im Schacht. Aber seit 2002 gibt es Macbeth wieder. Und so kam es, dass man vor drei Jahren endlich eine vollständige Platte als Eigenproduktion in den Händen halten konnte. Mit Gotteskrieger liegt jetzt dessen Nachfolger vor.

Das Album bietet traditionell geprägten, deutschsprachigen Metal, der dezent Richtung Thrash schielt. Aber auch andere Einflüsse sind nicht zu überhören. Denn glücklicherweise haben wir es hier nicht mit einer reinen 80er Jahre Retrometalplatte zu tun. So dürfen es wie beim düstern "Golgatha" auch mal Doom-Anleihen (wohl die musikalische Umsetzung von Mel Gibsons Die Passion Christi) oder hin und wieder auftauchende Amon Amarth-artige Gitarren sein (z.B. "Maikäfer flieg"). Musikalisch gibt es da gar nicht viel zu meckern. Songs wie das thrashige "Hunde wollt ihr ewig leben", das radikale "Gotteskrieger" oder das abschließende "Am Grab" reißen sofort mit. Letzteres wurde äußerst dramatisch in Szene gesetzt und Streicher, die hier nicht zum einzigen Mal auftauchen, sorgen für zusätzliches Aufhorchen. Auch "Das Boot" weiß eine beklemmende Atmosphäre zu erzeugen. Die Titelmelodie des gleich lautenden Films stand hier für das Gitarrenintro Pate. Ein Detail welches einem vielleicht nicht sofort auffällt.

Was einem gleich ins Ohr sticht, ist wie Macbeth beim interessant aufgebauten "Maikäfer flieg" das alte, gleichnamige Lied verarbeitet wurde. Hier fällt einem erst wieder so richtig auf, welch düsteren Text dieses eigentlich trägt, den die Band hier deutlich ausgeweitet hat. Macbeth benutzen hier, genauso wie beim Rest der Lieder, ziemlich direkte Worte, die gerade bei der des Öfteren verarbeiteten Kriegsthematik ziemlich harsch rüberkommen. Dazu passt auch die Stimme von Olli Hippauf, der wie eine härtere Version von Eric Fish (Subway to Sally) rüberkommt.

Man kann Macbeth nur bescheinigen mit Gotteskrieger ein wirklich gutes Stück deutschsprachigen Hartmetalls geschaffen zu haben, auch wenn sich darauf ein paar bieder klingende Songs wie "Mein kleiner Soldat" befinden. Dafür rifft die Band ziemlich gut und spendet dem Hörer ein paar unterhaltsame Minuten. Ein zwangloses Antesten wird empfohlen!
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am 13. März 2012
Okay, ich muss einfach mal eine Rezension schreiben (meine erste), weil es immer wieder Platten gibt, die trotz hervoragender Qualitäten der breiten Masse verborgen bleiben. Gotteskrieger scheint mir so eine Platte zu sein. Warum dies so ist, bleibt ein Geheimnis der Mechanismen im Musikgeschäft. Vielleicht liegts an einer gleichnamigen Band aus Italien (?) oder an der Flut der Veröffentlichungen, die es einfach unmöglich macht, alle guten Outputs im Blickfeld zu behalten.

Macbeth ist mit Gotteskrieger das Kunststück gelungen ein packendes Songwriting mit
intelligenten, emotional berührenden Texten abzuliefern. Im Song "Hunde wollt Ihr ewig leben" liefert ein prägnantes Riff und der geschickte Einsatz der Doppelbassdrum die perfekte Kulisse ab, in der man die düsteren Erwartungen und Ängste des Einzelnen bei einem Fronteinsatz erahnen kann.
Und in "Das Boot" wurde geschickt dezent die bekannte Melodie aus dem gleichnamigen Film eingeflochten. Zusätzlich ist das Schicksal der Marine Soldaten songdienlich in sehr berührende Textzeilen verpackt. Beispiel: "Auf dem Weg nach unten, nackte Angst macht sich breit, auf den Weg nach unten, wir sinken in die Ewigkeit ..."
Weiter gehts mit Golgatha, das den qualvollen Weg der Kreuzigung mit schleppenden Riffing nachzeichnet. Oder auch "Gotteskrieger" mit seinen galoppierenden Thrashgitarren und den sich ins Hirn fräsenden Refrain.
Immer wieder der geschickte Einsatz von packenden Riffs und perfekter textlicher Umsetzung. Ausfälle gibt es keine. Manche Songs werden schleppend melodiös erzählt andere mit thrasgigen Riffs und interessanten Hooklines. Ganz grosses Kino.

Besonders im Metalbereich steht und fällt eine Band wenn Stimmlage und Art des Gesanges nicht zur Mucke passen wollen. Es gibt eine Menge gute Bands, die aufgrund des nicht ganz passenden Gesangs von manchen Fan abgelehnt werden. Auch hier finde ich passt der Gesang wie die viel zitierte Faust aufs Auge. Mehr noch, je öfter man die Platte hört, desto passender wirkt die Ausdruckskraft von Sänger Oliver Hippauf. Wobei sich hier trotzdem sicher die Geschmäcker scheiden werden. Mich erinnert die raue Stimme entfernt ein wenig an in Extremo.

Abschließend bleibt nur zu sagen, das sich in jedem Fall lohnt die Scheibe mal anzutesten und sich ein eigenes Bild zu machen, vom "Schwermetall aus Thüringen"!
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am 14. Februar 2014
Die Gruppe MACBETH gehört zu den legendärsten Heavy Metal-Bands der DDR, leider aber auch zu den tragischsten. Gegründet 1985 in Erfurt, erarbeitete man sich schnell eine große und fanatische Fanbasis, vor allem durch zahlreiche Live-Auftritte und das starke Demo von 1985. Doch leider wurden nicht nur die Metal-Fans, sondern auch die Stasi auf die Band aufmerksam, und nach einem überwachten Konzert in Erfurt erhielten sie Spielverbot, der Tour-LKW wurde beschlagnahmt und der Mietvertrag für den Proberaum gekündigt. Nach einem Namenswechsel zu CAIMAN konnte man in den Jahren bis zur Wende zumindest weiterspielen, doch Sänger Detlef Wittenburg erhängte sich 1989 im Steigerwald bei Erfurt, weil er wohl seine einjährige DDR-Gefangenschaft nicht verkraftet hatte.

Im Frühjar 1993 gab die Band ihr Comeback, doch auch diesmal blieben sie nicht ohne Schicksalsschlag, als sich Drummer Rico Sauermann von einem Hochhaus stürzte und verstarb. Doch mit dem geglücktem Comeback-Album 2006 und dem nun vorliegendem Album “Gotteskrieger“ auf Massacre Records, scheint es sich für die Band doch noch zum Guten zu entwickeln.

Musikalisch hat man sich vom traditionellen Metal der 80er etwas entfernt, der moderne Gitarren- und Drumsound fällt als erstes auf, jedoch ohne, dass man sie als RAMMSTEIN-Klon oder Mittelalter-Kirmesband á la IN EXTREMO abtun müsste. Was sie dagegen beibehalten haben, sind die deutschen Texte, mit durchaus originellen Themen, wie bei der Henkersstory “Unter dem Beil“, oder bei “Das Boot“, in welchem man die Filmmelodie des gleichnamigen Peterson-Filmes gekonnt mit in den Song einbindet. Auch “Hunde wollt ihr ewig leben“ gefällt mit seinen harten Thrash-Riffs und den hämmernden Doublebass. “Maikäfer flieg“ dagegen ist musikalisch nicht schlecht, hat aber einen albernen Kinderrefrain, der mich doch stark an OOMPH! erinnert. Es bleibt aber der einzige Ausfall dieser Sorte.

Abschließend kann man MACBETH zu einem gelungenen Album gratulieren, die deutschen Texte wirken niemals aufgesetzt oder gezwungen, was ja nicht ganz einfach ist, auch wenn mir persönlich der alte Stil der Band noch besser gefallen hat. Und ein noch größeres Lob geht an den detaillierten und akribischen Bericht auf der Band-Homepage über die Repression der damaligen Musiker durch die Stasi. Erschütternd, wenn man dort in den Original-Dokumenten sogar von der “Liquidierung der Band“ lesen muss.
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am 28. April 2013
Das 2. Album von Macbeth ist ein würdiger Nachfolger des Debütalbums und ist ein hervoragender Beitrag zur thüringer Metal-Szene. Einmaliger deutsch gesungener Heavy-Metal.
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am 16. Januar 2011
MacBeth ist eine der Bands die auf CD und Live in etwa gleich gut sind. Die CD-Stücke werden demnach nicht irgendwie nach bearbeitet, was man leider immer wieder erlebt. Doch MacBeth hat so etwas einfach nicht nötig, da die eigene Qualität der Stücke einfach hervorragend ist!
Die Musik klingt in den Liedern nie abgehackt oder zusammen gestückelt. Die Melodie geht fließend in einander über und harmoniert perfekt mit dem Gesang.
Einfach wundervoll und lädt zum Träumen ein =)
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am 3. Januar 2010
Gefällige und eher untypische Metal-Band mit deutschen Texten, die in der DDR-Zeit verboten war. Diese Band schwimmt NICHT im Fahrwasser von Onkelz, Rammstein, Oomph und Konsorten. Ein eher thrashiger Sound ist hier angesagt. Anspieltips: Das Boot (mit Klaus Doldinger Samples) und Maikäfer flieg.
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am 30. März 2012
heavy heavy heavy.... sehr gut, voll gas von anfang bis ende. Wenn du ganz normales heavy mag dann muss diesen cd nicht in der shop bleiben ;)
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