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Der Gotteskomplex. Die Geburt und die Krise des Glaubens an die Allmacht des Menschen
 
 
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Der Gotteskomplex. Die Geburt und die Krise des Glaubens an die Allmacht des Menschen [Ungekürzte Ausgabe] [Taschenbuch]

Horst-Eberhard Richter
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch, Ungekürzte Ausgabe, 18. März 2005 --  
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 339 Seiten
  • Verlag: Psychosozial-Verlag; Auflage: Neuausg. d. Ausg. 1979 (Rowohl (18. März 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3898063895
  • ISBN-13: 978-3898063890
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 14,8 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 331.030 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Horst-Eberhard Richter
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Ihre (Richters) anaylytische Bestandsaufnahme der modernen westlichen Zivilisation, in der Sie tiefgreifende Verirrungen mit folgenreichen Störungen aufdecken, vermag über alle zeitbedingten Schattierungen hinaus wache Geister zur Nachdenklichkeit anzuregen. Wo menschliches Handeln nicht mehr dem menschlichen Sein entspricht, fällt die Wahrheit um in die Lüge. (Auszug aus einem Brief an Herrn Richter, 1997)

Dieses im Jahre 1979 erschienene Buch war eines der wirkungsmächtigsten Bücher in der alten Bundesrepublik. Und in einer Zeit, in der Allmachtsphantasien jeglicher Couleur so sehr das politsche Geschehen weltweit bestimmen, möchte man dem so sensibel geschriebenen, genau analysierenden und faktenreichen Band eine anhaltende Aktualität zubilligen. Jetzt ist dieses viele Monate die Bestsellerlisten bestimmende Buch wieder aufgelgt worden. Gratulation!« (Das Parlament)

Richters Ansatz ist zweifellos ein hilfreicher Grundansatz für eine selbst-reflexive und sinnstiftende Lebensgestaltung. »Der große alte Mann der Psychoanalyse« befreit den aufgeschlossenen Leser zur Bewusstwerdung seiner selbst wie seiner Mitmenschen und ermutigt zu einer Praxis annehmender Mitmenschlichkeit dafür sei ihm aufrichtig gedankt! (De Processibus Matrimonialibus Sonderdruck 2007)

Kurzbeschreibung

Horst-Eberhardt Richter beschreibt die moderne westliche Zivilisation als psychosoziale Störung. Er analysiert die Flucht aus mittelalterlicher Ohnmacht in den Anspruch auf egozentrische gottgleiche Allmacht. An Hand der Geschichte der neueren Philosophie und zahlreicher sozio-kultureller Phänomene verfolgt er den Weg des angstgetriebenen Machtwillens und der Krankheit, nicht mehr leiden zu können. Die Überwindung des Gotteskomplex wird zur Überlebensfragen der Gesellschaft und des modernen Menschen.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Denkanstoss 18. Januar 2007
Format:Taschenbuch
Ich habe mich vor längerer Zeit im Studium mit dem Buch beschäftigt und les es heute wieder und stelle fest, dass Richters Gedanken nichts von ihrer Faszination auf mich eingebüsst haben. Richters Gedankengänge und Beobachtungen laden zum Mitdenken ein, es fällt mir schwer, das Buch aus der Hand zu legen, höchstens kurz mal, um mir meine eigenen Gedanken und Eindrücke zu machen, dann aber gehe ich weiter und folge Richters Argumente, die ich nicht zwingend übernehmen muss, die aber eine hohe Qualität philosophischer und sozialpsychologischer Art besitzen. Dieses Buch gehört seit Jahren zu meinen Lieblingsbüchern. Noch ein Wort für Christen: Hier wird nicht Gott oder der Glaube madig gemacht, sondern der Zusammenhang zwischen einem gesellschaftlichen Phänomen, das Parallelen zu bestimmten Formen schwerer seelischer (Persönlichkeits-)störunegn aufweist einerseits und dem Wunsch Gott abschaffen zu wollen und (eben grössenwahnsinniger) Art an seine Stelle treten zu wollen. Und wenn wir uns einmal anschauen, wie schnell sich Menschen auf alle mögliche "Selbsterlösungs"angebote einlassen und dabei allzugern Gott den Rücken kehren - koste es was es wolle - dann haben wir uns dem Zentrum der Gefahr zugewand, die Richter hier so engagiert beschreibt. Und dann möchte man handeln. Das Buch rüttelt auf und bewegt. Für Menschen, die sowohl gerne (selbst-)reflektieren als auch gerne tiefgründig nachdenken ist es uneingeschränkt empfehlenswert.
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15 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Was ist die Antriebskraft für die sog. westliche Gesellschaft, woher kommt unser Fortschritts-orientiertes Denken? Richter zeigt einen faszinierenden Ansatz auf, führt unser Streben auf eine Art Gottesverlust im Mittelalter zurück, den wir seither ausgleichen wollen.
Gespannt nahm ich mir das Buch vor und suchte seine Erklärung für diese Idee, die Hintergründe.
Richter leitet sie aus verschiedensten Ebenen des Alltags wie auch der Wissenschaft ab. Hier wird die neuzeitliche Einstellung zur Zeit genauso gestreift wie Kindheitstraumata. Ein gefährliches Unterfangen. Zwar führt es immer wieder zu überraschenden Zusammenhängen und bietet eine Fülle interessanter Denkansätze, bleibt jedoch letztenendes an der Oberfläche und behandelt zu viele Themen flüchtig um stichhaltig zu sein.
Die klare Überzeugungskraft, die Herr Richter in einem Radiointerview beherrschte, geht in dem Buch leider verloren.
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4 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Audicoelo
Format:Taschenbuch
Beim Lesen des Buches sind mir viele Dinge klar geworden. Vor allem das Problem, dass der Mensch zwischen narzißtischen Omnipotenzgedanken und absoluter Ohnmach (eben dem Gotteskomplex) hin und her geworfen wird. Richter erkennt auch das eigentliche Problem: Den von Gott getrennten Menschen- wobei er das nicht "Sündefall" nennt.
Alle Entwicklungen seit dem Mittelalter werden sehr gut beschrieben. Stellt sich jetzt die Frage: Warum kehrt der Mensch in diesem Konflikt nicht zu Gott zurück? Durch die Erlösung in Jesu Christi kann er es - es ist ihm angeboten. Freilig ist diese Lösung für einen intellektuellen Wissenschaftler vermutlich zu einfach und ebenfalls mit der Angst behaftet, wieder ins Mittelalter zurückzufallen. Was heißt denn Gottesfurcht? Eben nicht "Angst" vor Gott, sondern die Anerkennung seiner Hohheit, Ehrfurcht, liebende Hochachtung. Dieses Angebot bleibt der Autor schuldig- nun denn- es ist halt kein christliches Buch. Richter bietet durchaus Denkansätze zur Lösung des Konfliktes, aber während er von "Ablegen der Machtprinzipien", Sympathie und selbstloser Liebe spricht, sehen wir jeden Tag deutlicher, wie weit wir an diesem Ziele vorbeirennen (Kindestötungen/- misshandlungen, Mord und Totschlag, korrupte Herrscher)- nein: Der Mensch aus eigenem Antrieb kann es einfach nicht schaffen, er kann das Defizit, Gott nicht zu gehören, nicht ausmerzen- er versagt bei diesem Versuch kläglich. Der verlorene Sohn landet im Schweinestall, der verlorene Mensch ebenfalls- wir müssen zurückkehren und das Friedensangebot Gottes annehmen- nein, wir müssen nicht, aber wir dürfen es! Keiner liebt uns selbstlos außer Gott, keiner kennt uns besser- wenn wir uns IHM ausliefern, sind wir wirklich geborgen, denn seine Liebe zu uns ist wirklich das, was wir hier immer wieder so vermissen: Sie ist wirklich perfekt!!
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