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Gottesbeweise: von Anselm bis Gödel (suhrkamp taschenbuch wissenschaft) [Taschenbuch]

Guido Kreis , Joachim Bromand
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 25,00 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Suhrkamp
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Kurzbeschreibung

14. März 2011 suhrkamp taschenbuch wissenschaft (Buch 1946)
Gottesbeweise gehören zu den großen Themen der abendländischen Philosophie. Im 20. Jahrhundert sind sie mit Hilfe der modernen Logik neu formuliert worden und auch in der analytischen Philosophie werden Gottesbeweise seit Jahrzehnten kontrovers diskutiert. Offenkundig ist die Frage nach der Existenz Gottes im nachmetaphysischen Zeitalter aktueller denn je. Der Band versammelt die großen Gottesbeweise des Mittelalters und der Neuzeit ebenso wie die klassischen Einwände von Hume und Kant. Die sprachanalytische Debatte wird ausführlich dokumentiert und ein eigener Teil ist Kurt Gödel gewidmet, dessen ontologischer Beweis bis heute nicht stichhaltig widerlegt worden ist. Einleitende Essays führen in die Problematik der Gottesbeweise ein und bieten gut verständliche Rekonstruktionen der jeweiligen Beweisversuche.

Wird oft zusammen gekauft

Gottesbeweise: von Anselm bis Gödel (suhrkamp taschenbuch wissenschaft) + Das Wunder des Theismus: Argumente für und gegen die Existenz Gottes + Die Frage nach Gott
Preis für alle drei: EUR 46,95

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 712 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: Originalausgabe (14. März 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518295462
  • ISBN-13: 978-3518295465
  • Größe und/oder Gewicht: 17,6 x 10,8 x 3,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 113.670 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Die Genannten kreisen um Gott und kreisen ihn ein. Dabei ist Theodor W. Adorno zuzustimmen, dass es jeder Philosophie, so oder so, um den ontologischen Gottesbeweis gehe. Verdienst dieses fundamentalen und immer inspirierenden Nachschlagewerkes ist es, uns dies wieder bewusst gemacht zu haben.«

(Gnostika )

»Der Band versammelt die großen Gottesbeweise des Mittelalters und der Neuzeit ebenso wie die klassischen Einwände von Hume und Kant. Die sprachanalytische Debatte wird ausführlich dokumentiert und ein eigener Teil ist Kurt Gödel gewidmet, dessen ontologischer Beweis bis heute nicht stichhaltig widerlegt worden ist. Einleitende Essays führen in die Problematik der Gottesbeweise ein und bieten gut verständliche Rekonstruktionen der jeweiligen Beweisversuche.«

(Kirchenzeitung für das Bistum Eichstädt )

»Den Herausgebern ist mit diesem Buch ein unverzichtbares Werk der Philosophie gelungen, das die Thematik zwar nicht vollständig abdecken kann, aber in gut verständlicher Form auch schwierige Überlegungen klar macht, Beweisversuche rekonstruiert und ihre Schwächen für Widerlegungsansätze aufzeigt. Für Philosophen, Theologen und interessierte Wissenschaftler wie Laien ein wichtiges Nachschlagewerk aber auch eine Fundgrube für die seit Jahrhunderten entstandenen philosophischen Ideen, die von Denkern, Theologen selbst Mathematikern behandelt wurden. Sehr empfehlenswert!«

(Franz Reichel www.litges.at )

»Der vorliegende Band ist in erster Linie eine umfangreiche, sorgfältig zusammengestellte Sammlung von Materialien zur Frage der Gottesbeweise, die zugleich als Frage nach der Reichweite der Vernunft verstanden werden muss.«

(Paul Schroffner Zeitschrift für katholische Theologie )

Über den Autor

Guido Kreis ist Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Philosophie der Universität Bonn. Im Suhrkamp Verlag erscheint außerdem von ihm: Cassirer und die Formen des Geistes (stw 1951)



Joachim Bromand ist Privatdozent am Institut für Philosophie der Universität Bonn.


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3.7 von 5 Sternen
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zur Existenz Gottes 12. September 2011
Format:Taschenbuch
Um es vorwegzunehmen, wer sich mit diesem Buch auseinandersetzen möchte, sollte über Grundkenntnisse der Logik und Philosophie verfügen. "Gottesbeweise" ist sicher kein populärwissenschaftliches Werk, vielmehr ein hochinteressantes Fachbuch, daß einen historischen, umfassend detailierten Überblick zur Frage der Existenz Gottes gibt. Das Buch führt Gottesbeweise interpretiert und teilweise im Originaltext auf und läßt historische und zeitgenössische Kritiker zu Wort kommen. Die Autoren geben dazu eine objektiven, wertungsfreien und systematischen Rahmen.

Verschiedene ontologische Beweise, d.h. Versuche, die Gottesexistenz erfahrungsunabhängig zu beweisen, stehen im Mittelpunkt der Untersuchungen.
Die Autoren schrecken nicht vor prädikaten- und modallogischen Formalisierungen zurück und zeigen immer wieder Fehlschlüsse, Zirkularitäten, leerweise wahre Allaussagen usw. auf.

Highlights des Buches sind die Diskussionen Freges und Kants zu Existenz und Prädikat, Spaemanns grammatikalischer Beweis, Spinozas axiomatischer Ansatz à la Euklid, Anselms ontologischer Urbeweis und natürlich der bekannte modallogische Beweis von Gödel.

Das Buch ist stellenweise aufgrund der fachspezifischen Terminologie schwer zu lesen, aber alles in allem eine empfehlenswerte Lektüre, die mich beeindruckt hat.
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22 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Winfried Stanzick HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Man könnte denken, im Zeitalter der Moderne, die sich gerne säkular gibt, obwohl seit Habermas` Friedenspreisrede 2001 schon wieder von einem postsäkularen Zeitalter die Rede ist und einer Wiederkehr der Religion, seien die lange zur philosophischen Königsdisziplin zählenden Versuche, die Existenz Gottes zu beweisen obsolet geworden. Mitnichten. Denn spätestens seit der berühmte Mathematiker und Logiker Kurt Gödel 1970 ein kurzes Manuskript mit dem Titel "Ontologischer Beweis" veröffentlicht hat, sind die Gottesbeweise wieder zurück in die philosophischen Seminare gekehrt. In diesem Beweis hatte Gödel Gott als Wesen definiert, "das alle positiven Eigenschaften besitzt." Der Beweis führte zur der Schlussfolgerung, dass Gott notwendig existieren muss, und ist seitdem noch nicht widerlegt worden, weil er alle notwendigen Kriterien enthält und weder offenkundig falsch noch offenkundig unsinnig ist.

Auch wenn er vielfach bezweifelt wurde, zeigt sich in diesem Vorgang die Fortsetzung einer langen Tradition, die in diesem Sammelband für Philosophen und Theologen aufschlussreich und anschaulich dokumentiert und beschrieben wird. Von Anselm von Canterbury, über Thomas von Aquin, Descartes und Leibniz geht die philosophische Reise zu den Gottesbeweisen weiter zu Kant, Hegel und Schelling.

Aber auch zeitgenössische Versuche, die Existenz Gottes zu beweisen werden vorgestellt und erklärt, etwa die Texte von Robert Spaemann und Richard Swinburne.

Alles in allem liegt hier ein anspruchsvolles Buch vor, das eine spannende und erkenntnisreiche philosophiegeschichtliche und theologiegeschichtliche Lektüre bietet, und zu eigenem vertieften theologischen und philosophischen Nachdenken anregen möchte.
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6 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen langweilig 24. Juli 2011
Format:Taschenbuch
Schwer zu lesen, langatmig, unzugänglich. Dieses Buch hat mich leider sehr enttäuscht und ich kann es nur hartgesottenen Hobbyphilosophen empfehlen... Alle anderen werden wahrscheinlich so wie ich nach 50 Seiten aufgeben.
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