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Gottesbeweise: von Anselm bis Gödel (suhrkamp taschenbuch wissenschaft) Taschenbuch – 14. März 2011


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 712 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: Originalausgabe (14. März 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518295462
  • ISBN-13: 978-3518295465
  • Größe und/oder Gewicht: 10,8 x 3,6 x 18,1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 227.752 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Die Genannten kreisen um Gott und kreisen ihn ein. Dabei ist Theodor W. Adorno zuzustimmen, dass es jeder Philosophie, so oder so, um den ontologischen Gottesbeweis gehe. Verdienst dieses fundamentalen und immer inspirierenden Nachschlagewerkes ist es, uns dies wieder bewusst gemacht zu haben."
Franz Reichel Gnostika

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Guido Kreis ist Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Philosophie der Universität Bonn. Im Suhrkamp Verlag erscheint außerdem von ihm: Cassirer und die Formen des Geistes (stw 1951)

Joachim Bromand ist Privatdozent am Institut für Philosophie der Universität Bonn.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

21 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Henrik Battke am 12. September 2011
Format: Taschenbuch
Um es vorwegzunehmen, wer sich mit diesem Buch auseinandersetzen möchte, sollte über Grundkenntnisse der Logik und Philosophie verfügen. "Gottesbeweise" ist sicher kein populärwissenschaftliches Werk, vielmehr ein hochinteressantes Fachbuch, daß einen historischen, umfassend detailierten Überblick zur Frage der Existenz Gottes gibt. Das Buch führt Gottesbeweise interpretiert und teilweise im Originaltext auf und läßt historische und zeitgenössische Kritiker zu Wort kommen. Die Autoren geben dazu eine objektiven, wertungsfreien und systematischen Rahmen.

Verschiedene ontologische Beweise, d.h. Versuche, die Gottesexistenz erfahrungsunabhängig zu beweisen, stehen im Mittelpunkt der Untersuchungen.
Die Autoren schrecken nicht vor prädikaten- und modallogischen Formalisierungen zurück und zeigen immer wieder Fehlschlüsse, Zirkularitäten, leerweise wahre Allaussagen usw. auf.

Highlights des Buches sind die Diskussionen Freges und Kants zu Existenz und Prädikat, Spaemanns grammatikalischer Beweis, Spinozas axiomatischer Ansatz à la Euklid, Anselms ontologischer Urbeweis und natürlich der bekannte modallogische Beweis von Gödel.

Das Buch ist stellenweise aufgrund der fachspezifischen Terminologie schwer zu lesen, aber alles in allem eine empfehlenswerte Lektüre, die mich beeindruckt hat.
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24 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Winfried Stanzick am 26. April 2011
Format: Taschenbuch
Man könnte denken, im Zeitalter der Moderne, die sich gerne säkular gibt, obwohl seit Habermas` Friedenspreisrede 2001 schon wieder von einem postsäkularen Zeitalter die Rede ist und einer Wiederkehr der Religion, seien die lange zur philosophischen Königsdisziplin zählenden Versuche, die Existenz Gottes zu beweisen obsolet geworden. Mitnichten. Denn spätestens seit der berühmte Mathematiker und Logiker Kurt Gödel 1970 ein kurzes Manuskript mit dem Titel "Ontologischer Beweis" veröffentlicht hat, sind die Gottesbeweise wieder zurück in die philosophischen Seminare gekehrt. In diesem Beweis hatte Gödel Gott als Wesen definiert, "das alle positiven Eigenschaften besitzt." Der Beweis führte zur der Schlussfolgerung, dass Gott notwendig existieren muss, und ist seitdem noch nicht widerlegt worden, weil er alle notwendigen Kriterien enthält und weder offenkundig falsch noch offenkundig unsinnig ist.

Auch wenn er vielfach bezweifelt wurde, zeigt sich in diesem Vorgang die Fortsetzung einer langen Tradition, die in diesem Sammelband für Philosophen und Theologen aufschlussreich und anschaulich dokumentiert und beschrieben wird. Von Anselm von Canterbury, über Thomas von Aquin, Descartes und Leibniz geht die philosophische Reise zu den Gottesbeweisen weiter zu Kant, Hegel und Schelling.

Aber auch zeitgenössische Versuche, die Existenz Gottes zu beweisen werden vorgestellt und erklärt, etwa die Texte von Robert Spaemann und Richard Swinburne.

Alles in allem liegt hier ein anspruchsvolles Buch vor, das eine spannende und erkenntnisreiche philosophiegeschichtliche und theologiegeschichtliche Lektüre bietet, und zu eigenem vertieften theologischen und philosophischen Nachdenken anregen möchte.
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5 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Dr. Wolf Textor am 1. September 2013
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Natürlich ist das ein Problem. Mitten in der Lektüre werde ich von Amazon auf geschreckt, eine abschließende Bewertung eines 700 Seiten dicken Buches abzugeben ....
Worum geht es? Den wohl verführerischsten Gottesbeweis, den von ===> Anselm v. Canterbury. Selbst Paulus nimmt sich gegen Anselm vergleichsweise bescheiden aus

" Es gibt keinen Gott, spricht der Tor. Wo wir doch Gott erkennen können an all seinen Wirkungen. "

Ganz in der Tradition der Bekenntnisse des Augustinus verwechselt Anselm sein eigenes Ego mit Gott, den er ständig duzt, bei dem er sich für seine eigenen Ansichtenbedankt ... Zum ersten Mal lese ich den Anselmtext im ungekürzten Original.

" Gott ist das Größte, was sich denken lässt ( Ob ein solches maximales Element überhaupt existiert, schien schon den mittelalterlichen Zeitgenossen mehr als zweifelhaft. ) ( Lässt sich die " größte Zahl " denken? ) Wenn ich aber denke, dass dieses Größte nicht existiert, so wäre ein wahrhaft existierendes Größtes größer als jenes andere bloß imaginäre Große - Widerspruch. folglich existiert Gott ... "

Guido Kreis sagt ganz klar, dass wir die Zulässigkeit dieser Schlussregel überprüfen müssen.

" Eine Hexe, ein Teufel oder eine Krankheit, die in Wirklichkeit existiert, ist größer als Hexen, Teufel und Krankheiten, die nur in der Fantasie existieren ... "

DIESER Einwand war mir denn doch neu; spätestens hier offenbart sich Anselm als absurd. Ausführlich zitiert Guido Kreis die Texte von ===> thomas v.
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8 von 66 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ing Martin Schober am 24. Juli 2011
Format: Taschenbuch
Schwer zu lesen, langatmig, unzugänglich. Dieses Buch hat mich leider sehr enttäuscht und ich kann es nur hartgesottenen Hobbyphilosophen empfehlen... Alle anderen werden wahrscheinlich so wie ich nach 50 Seiten aufgeben.
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