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Gottes Werk und Teufels Beitrag [VHS]
 
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Gottes Werk und Teufels Beitrag [VHS]

Tobey Maguire , Charlize Theron , Lasse Hallström    Freigegeben ab 12 Jahren   Videokassette
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (45 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: Tobey Maguire, Charlize Theron, Delroy Lindo
  • Regisseur(e): Lasse Hallström
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.85:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: STUDIOCANAL
  • Erscheinungstermin: 7. November 2000
  • Spieldauer: 120 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (45 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000050YFX
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 4.051 in VHS (Siehe Top 100 in VHS)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Indem er seinen eigenen Roman Gottes Werk und Teufels Beitrag als Drehbuch adaptierte, opferte John Irving einiges an Tiefe und Details, die zuvor die humanitäre Thematik begleitet hatten, wohingegen der Film, der von Lasse Hallstrøm mit skandinavischer Nüchternheit in Szene gesetzt wurde, die komplexen Zusammenhänge, die ihm zu Grunde liegen (wie zum Beispiel Abtreibung, Inzest oder Verantwortungsbewusstsein), oftmals nur streift. Wenn man diese Zweideutigkeit berücksichtigt (von der zu bezweifeln ist, dass sie beabsichtigt war), bewahrt der Film jedoch auch viel von dem, was Irvings Roman so bewundernswert macht; und ebenso wie Hallstrøms vorhergehender Film Gilbert Grape - Irgendwo in Iowa profitiert er von seiner großzügigen und versöhnlichen Haltung gegenüber den Fehlern, Eigenheiten und Wünschen der vielen beteiligten Charaktere. Im Mittelpunkt der Geschichte, die zur Zeit des Zweiten Weltkriegs spielt, steht Homer (Tobey Maguire), ein junger Mann, der in einem Waisenhaus in Maine aufwächst, das der schnüffelnde Dr. Larch (Michael Caine) mit sanfter Hand führt und zugleich sichere, aber illegale Abtreibungen vornimmt. Um seinen Horizont zu erweitern, schließt Homer sich einem jungen Paar (Charlize Theron und Paul Rudd) an und will auf einer Apfelfarm Feldarbeit leisten. Dort werden seine unschuldigen Augen mit dem Guten und Bösen in der Welt konfrontiert -- ebenso wie mit der Einsicht, dass nicht alle Regeln in jeglicher Situation bestehen können.

Gottes Werk und Teufels Beitrag, in dem Michael Caine eine seiner besten Vorstellungen abliefert, bleibt dem Zuschauer eher aufgrund seiner vielen charmanten und persönlichen Momente in Erinnerung als für eine tief greifende Handlung. Wird Homer wieder an den Anfangsort seiner liebenswürdigen Reise zurückkehren? Dies bleibt der Entscheidung des Zuschauers vorbehalten. --Jeff Shannon

Video Jakob Kurzinhalt

Homer kümmert sich im Waisenhaus St. Cloud um die Kinder und hilft dort seinem Freund Dr. Larch. Als das Paar Wally und Candy zu Larch kommt, um sein Kind abtreiben zu lassen, schließt Homer mit ihnen Freundschaft. Wally wird eingezogen, und aus Homers Freundschaft mit Candy entwickelt sich eine Affäre.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
26 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Psylaw
Format:DVD
Wie viele Bücher hat man gelesen und sich im Anschluss auf eine gelungene Verfilmung gefreut? Wie viele Erwartungen wurden dabei enttäuscht? Mit Bestimmtheit viele. Nicht zuletzt deshalb ist der vorliegende Film „Gottes Werk und Teufels Beitrag" besonders zu erwähnen. Das als Vorlage benutzte gleichnamige Buch von John Irving ist phantastisch, mitreissend, einfach genial. Bei dieser Rezension handelt es sich aber nicht um eine Stellungsnahme betreffend des Buches, sondern um die Beschreibung dessen Verfilmung. Und diese wird mit Bestimmtheit einerseits die Irving-Leser, aber auch etliche Filmfreaks zufrieden stellen. Die Schauspieler brillieren in ihren Rollen, die Gefühlswelt von Irvings Buch wird einwandfrei umgesetzt und die einzelnen Charakteren werden perfekt auf die Leinwand projiziert.

Was macht diese Literatur-Verfilmung so einzigartig? Was hebt sie so vehement von anderen ab? Die Antwort liegt auf der Hand: Der Autor des Buches - John Irving - schrieb auch das Drehbuch des Films und arbeitete vor Ort an dessen Umsetzung mit. Meines Erachtens kommt es selten vor, dass ein Autor sich so sehr in ein Projekt vertieft, dass er nach dem Buch noch die Arbeit eines Drehbuchs auf sich nimmt und schliesslich sogar am Set bei der Verfilmung präsent ist. Das Ergebnis spricht für sich. Was der/die Betrachtende zu sehen bekommt, ist nicht eine Umsetzung eines Meisterwerkes durch ein Drehbuch eines anderen Autors, sondern die Vorstellungen des Autors persönlich. Aufgrund dessen mag man dem Film auch verzeihen, dass das Buch nicht 1:1 umgesetzt und auf einige im Buch schön beschriebene Szenen und Personen verzichtet wurde.

Irving hat bei den Dreharbeiten stets vehement die Meinung vertreten, dass der Film nicht ein Buch sei und dass es sich dementsprechend auch um zwei Paar verschiedene Schuhe handelt. Buch ist Buch, Film ist Film - dennoch wird niemand enttäuscht werden. Obschon man als begeisterter Leser/begeisterte Leserin so manches von der literarischen Vorlage vermissen mag, begeistert die Verfilmung absolut, kennt man doch auch den Umstand, dass jegliche Veränderungen und Anpassungen im Sinne des Autors geschehen sind.

Ein Film mit Tiefgang, ein Film, welcher berührt, ein Film, bei dessen Ende man (wie bei Irvings Bücher auch) traurig sein wird, dass er schon fertig ist. Dringende Empfehlung meinerseits: Buch lesen und Film schauen! Diejenigen, die sich für die Einzelheiten der Umsetzung von der Vorlage über das Drehbuch bis hin zum Drehen des Films interessieren, empfehle ich zudem ‚My Movie Business' von John Irving.

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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Der Film von Lasse Hallström ist eine der gelungensten Literatur-Adaptionen, die ich kenne. John Irving selbst hat sein Buch zum Drehbuch gemacht und wurde dafür, so wie auch Michael Caine, mit dem Oscar ausgezeichnet. Zu Recht. Mag man auch sonst über die Entscheidungen der Academy streiten, so ist diesmal weise abgestimmt worden.
Die Schauspieler sind allesamt hervoragend und die Location gut ausgesucht. Ruhige Kameraführung und vor allem die geniale Musik von Rachel Portman tragen noch zum umwerfenden Filmerlebnis bei.
Die Untertitel der DVD lassen sich allerdings doch ausblenden, nämlich im Player-Menü. Also erst die englische Tonspur anwählen, dann ins Set-Up Menü des DVD-Players gehen und Untertitel dort ausschalten. Das geht mit allen Playern und DVD's, die ich kenne (zB. Magnolia, Man on the moon Leih-DVD ...). Gerade die englische Tonspur ist nämlich am interessantesten!
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22 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Es gibt mindestens zwei Gründe, diesen Film zu kennen: Die Romanvorlage (bzw. das Drehbuch) von John Irving und die Regiearbeit von Lasse Hallström, der schon mit ,Gilbert Grape' (1993) ein Jahrzehnt-Werk hervorgebracht hat.
Darüber hinaus habe ich eine ganze Reihe von Gründen, diesen Film zu lieben. Da ist zunächst die Geschichte selbst: Homer Wells (Toby McGuire), ein Waisenjunge, wächst in einem Heim auf, das von dem eigenwilligen und und sanften Dr. Larch (Michael Caine) geleitet wird. Larch will seinen Liebling Homer als Nachfolger haben und bildet ihn zum Geburtshelfer und Arzt aus, doch Homer teilt die Auffasung seines Pflegevaters über die Abtreibung nicht, die Larch ohne das Wissen des christlichen Aufsichtsrats immer wieder durchführt. Eines Tages verschwindet Homer aus dem Heim, um seiner Liebe zu folgen. Er landet bei den Apfelpflückern und lernt das harte Leben von fahrenden Arbeitern kennen. Was er dort erlebt, erteilt ihm mehr als nur eine nützliche Lektion ...
Die typische Irving-Geschichte kommt im Film ohne die teilweise grotesken Ereignisse des Romans aus. Zahlreiche Streichungen von Handlungssträngen und Figuren wurden notwendig, um aus dem umfangreichen Werk einen zweistündigen Film zu machen. Irving ist das zweifellos gelungen, wenn auch das Ergebnis ohne die humorigen Elemente des Romans doch relativ ernst und melodramatisch daherkommt. Doch an dieser Stelle kommt Lasse Hallströms Stärke zum Tragen. In pastellartigen Farben, die viel Landschaft, Bewegung und Gesichter zeigen, erzählt er die im Grund wenig spektakuläre Geschichte so, dass sie im Gedächtnis haften bleibt und nachdenklich macht. Wer diesen Film gesehen hat, kann die Frage, ob Abtreibung erlaubt sein soll, nicht mehr so einfach beantworten. Homer Wells kommt zu einer eigenen Entscheidung, doch sie bleibt die Antwort eines einzelnen. Irvings Ansatz sucht nicht nach allgemein gültigen Aussagen, sondern geht von Figuren und Situationen aus.
Michael Caine als Dr. Larch ist absolut überzeugend. Er wirkt sanft, aber entschieden und schlitzohrig, genau wie der Larch des Romans. Auch Charlize Theron als Candy mit ihrer Mischung aus Mitleid und Erotik vermittelt eindrucksvoll den Konflikt der Figur. Toby McGuire als Homer bleibt dagegen ein bisschen farblos, doch er ist trotzdem die richtige Wahl gewesen. Auch der Homer des Romans wirkt brav, unentschieden, schweigsam und ein bisschen verklemmt. Wahrscheinlich muss McGuire aufpassen, dass er nicht nur solche Rollen angeboten bekommt. Ob natürlich ,Spiderman' die richtige Stoßrichtung war, bleibt dahin gestellt. Mir gefällt er als Homer besser, auch wenn er hier naiv und ein bisschen hölzern wirkt.
Der Film ist eine gelungene Umsetzung des Romans, kann aber durchaus auch für sich selbst stehen. Wer ihn mit Gewinn gesehen hat, kann sich durchaus auch mal den Roman vornehmen und dabei Neues entdecken - vor allem Irvings unnachahmliche Sprache. Beide, Film und Roman, sind groß, echt und gut gemacht.
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Die neuesten Kundenrezensionen
...darf man, soll man...?
...auch etliche Jahre nach dem Erscheinen eines Buches oder Filmes noch eine Rezension darüber schreiben? Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von mbh53 ("tutz!") veröffentlicht
Schwaches Drehbuch
M.E. total misslungene verfilmung, hab vorher das buch gelesen und der film hat fast nichts mit dem genialen buch gemein. es fehlen jede menge handlungsstränge und personen. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von lone star veröffentlicht
Schön, aber das Buch ist schöner
Wer das Buch gelesen hat, fühlt sich vom Film durch die Geschichte von Homer Wilson gehetzt.
Leider lief die DVD nicht in meinem DVD-Player, so dass ich sie mir auf dem... Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von TRue veröffentlicht
Ein sehr schöner Film.
Dieser Film ist wirklich schön. Alles in diesem Film passt einfach zusammen und ich konnte schnell eine Sympathie zu den Charakteren entwickeln, die von den tollen... Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von C Punkt_W Punkt veröffentlicht
schöner ruhiger film
eine langsame, gelungene literaturverfilmung in sehr schönen aufnahmen. trotz des ruhigen erzählflusses wird es niemals langweilig weil die geschichte sehr feinsinnig und... Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von esc veröffentlicht
Genialer Film über das Lernen im Leben
Ich habe mir diesen Film gemeinsam mit dem passenden Soundtrack gekauft. Beides kannte ich schon, aber dieser Film stand auf meiner "Muss-ich-haben"-Liste. Endlich habe ich ihn! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. April 2010 von Amy
Die Prinzen von Maine
Wenn man den deutschen Titel mit dem Original ' 'Die Regeln des Apfelweinhauses' -vergleicht, muss man schon einige gedankliche Runden drehen, um einen Bezug zum Film herzuleiten. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Dezember 2008 von zopmar
Gottes Werk
Ein sehr gelungener und feinfühliger Film über menschliche Schicksale und eben über Gutes und Böses aus der Zeit, wo sich der junge Tobey Maguire noch nicht auf... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Dezember 2008 von Ronald Schubert
TOP
Keine tolle Rezension, ich weiß, wollt nur schnell die Sterne abgeben.

Wer Patch Adams mag, der wird diesen Film hier lieben.
Veröffentlicht am 22. September 2008 von Mediaworld
Genialer Tobey, überragender Caine
Von einem Jungen, der auszog, das Leben zu leben.
Tobey Maguire spielt einen Jungen, der in einem Waisenhaus von seinem Mentor Michael Caine (Wahnsinnig gut!! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. November 2007 von Sven-San
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