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Gottes Spuren: Die Wunder der katholischen Kirche [Gebundene Ausgabe]

Andreas Englisch
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (29 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

29. November 2006
Eines der spannendsten Themen der katholischen Kirche, das hohe öffentliche Aufmerksamkeit genießt

Madonnen, die blutige Tränen weinen, Menschen, die Jesu Leidensmale an Händen und Füßen tragen, Priester, die Sterbenskranke heilen und böse Geister austreiben – das alles klingt nach finsterem Mittelalter und ist doch Realität in der katholischen Kirche des 21. Jahrhunderts. Der Vatikan-Experte und Papst-Biograf Andreas Englisch, der seit den 80er Jahren in Rom lebt und engen Kontakt sowohl zu dem verstorbenen Papst Johannes Paul II. hatte als auch zu Benedikt XVI. hat, folgt den Spuren des Unerklärlichen.
Seit Jahren recherchiert er in Sachen Wunder. Bei aller aufgeklärten Skepsis kann er sich der Faszination von Menschen nicht entziehen, die vom direkten Eingreifen Gottes, aber auch des Satans auf Erden überzeugt sind. Je mehr Englisch sich auf das Wirken Gottes in der Welt einlässt, umso intensiver werden die Hinweise auf die dunkle Macht des Fürsten der Finsternis. Er wird Zeuge von Teufelsaustreibungen, sieht Besessene, lernt Exorzisten kennen, die von Benedikt XVI. öffentlich geehrt werden, und junge Priester, die mitten im Leben stehen und selbstverständlich mit all diesen rational nicht zu erklärenden Phänomenen umgehen.
Können das alles nur wilde Phantasien sein? Oder leben wir auch im 21. Jahrhundert in einer Welt, in der ein mächtiger Gott und sein dunkler Widersacher in das Leben von Menschen eingreifen? Die Zeit der Wunder scheint keineswegs vorbei – so das Fazit dieses ungemein aufregenden, exakt recherchierten und nachdenklich stimmenden Buches.

Exklusive Informationen vom langjährigen Vatikan-Korrespondenten und Bestseller-Autor (»Johannes Paul II.« und »Habemus Papam«)



Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
  • Verlag: C. Bertelsmann Verlag; Auflage: 5. Auflage (29. November 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 357000855X
  • ISBN-13: 978-3570008553
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,4 x 3,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (29 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 368.758 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Andreas Englisch, Autor des Bestsellers Habemus papam, macht sich auf die Suche nach den "Spuren Gottes", den "Fingerabdrücken des Unerklärlichen", wie er die göttlichen Wunder umschreibt: In der Grotte von Lourdes, in der Basilika Sante Croce in Gerusalemme, wo die Inschrift des Heiligen Kreuzes lagert, in Fátima, bei der weinenden Madonnenstatue in Civitavecchia, aber auch in der vatikanischen Behörde für Wunder...

Dabei führt diese Suche nach authentischen Wundern weit über die konkrete Wirkung eines Wunders - etwa eine Heilung - hinaus. Englisch beschäftigt die ganz fundamentale Frage nach der Präsenz Gottes auf Erden und: Die Frage nach einem Beweis für die Existenz Gottes.

Man kann Andreas Englisch, der seit 1987 als Korrespondent aus Rom berichtet, als einen der intimsten Kenner der katholischen Machtzentrale und seiner Päpste bezeichnen. Sein Buch zur Wahl von Kardinal Ratzinger zum Papst verkaufte sich sensationell, denn schließlich war ihm kein Journalist näher: Eine Nähe, die Fluch und Segen zugleich sein kann, will man den Wundern der Katholischen Kirche auf die Spur kommen.

Man mag Wallfahrtsorte wie Lourdes (wo die Katholische Kirche eine Rekordzahl von 67 Heilwundern offiziell anerkannt hat) als (Aber-)Glaube abtun. Der Faszination der in diesem Buch präsentierten Recherchen kann man sich als Leser aber kaum entziehen: Wenn sich der Autor etwa im ländlichen Italien auf die Suche nach "Magiern" macht, die es noch in fast jedem Dorf gibt, oder die unnachgiebige Reaktion der Kirche beschreibt, die mit Exorzisten gegen Teufel und Beelzebub kämpft - vor allem, um ihren Einfluss zu sichern.

Andreas Englisch hat in einer geradezu detektivischen Recherche die Spuren Gottes unter die Lupe genommen, mit dem Papst und Padres gesprochen, mit Kardinälen und Magiern, mit Exorzisten und Wissenschaftlern. Herausgekommen ist keine objektivierende Analyse, kein falsch oder richtig, sondern eine vielschichtige Beschreibung einer verborgenen Welt, die bislang niemand in dieser Form einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht hat. Nicht zuletzt ist das Buch auch eine Liebeserklärung an die "Zauberstadt" Rom, die Stadt voller Wunder - seien sie nun göttlich oder auch ganz irdisch. -- Henrik Flor, Literaturtest

Pressestimmen

"Andreas Englisch zeigt einmal mehr, wie lebendig und interessant Geschichte sein kann." (Fränkische Tag )

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
25 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunder-bar 11. März 2007
Von bdeg
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Ich habe mir das Buch, sehr gespannt nach "Johannes Paul II" und "Habemus papam", gekauft und war zuerst enttäuscht. Es kommt ganz anders daher als die anderen Bücher von Andreas Englisch, viel ruhiger und irgendwie trockener. Aber wenn man es liest, dann rücken auf einmal die Wunder in den Vordergrund, und das Thema wird richtig spannend. Dicht nebeneinandergestellt liest man von den von der katholischen Kirche anerkannten Wundern. Vergleiche drängen sich auf, ebenso wie die Frage, ob Gottes Handeln einer für Menschen erkennbaren Logik folgt?

Heiter ist die Lektüre gelegentlich doch auch: der "echte" Andreas Englisch blitzt durch bei seiner immer wiederkehrenden Empörung, wie Maria in Fatima den beiden kleinen Kindern ihren baldigen Tod voraussagen konnte.

Das Buch ist wunder-bar, es hilft glauben und ist eine unbedingte Empfehlung.
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49 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hervorragende Hilfe fürs Glauben 13. März 2007
Von recensore
Format:Gebundene Ausgabe
Andreas Englisch, seit 1987 Korrespondent im Vatikan und Autor des Buches "Gottes Spuren. Die Wunder der katholischen Kirche", hat auch mehrere Bücher über den 2005 verstorbenen Papst Johannes Paul II. verfasst und ist einer der renommiertesten Kenner des kirchlichen Staatswesens. Englisch, der verheiratet ist, hat einen Sohn. Durch ihn, seinen Sohn Leonardo, kam Englisch dazu, dieses großartige Buch zu schreiben. Aber nun der Reihe nach... .

Das Werk gliedert sich, wie ich es sehe, in vier große Teile:

Englisch beginnt im ersten Teil mit der Schilderung eines Wunders, das durch den in Italien hoch verehrten Pater Pio - wie der heilige Franziskus Träger der Wundmale Christi - an der Frau eines Elektrikers bewirkt wurde und dem Schicksal dieser Frau eine völlig unerwartete Wendung gab. Sodann kommt Englisch zum Gebiet des Exorzismus, das in Italien viel diskutiert wird, in Deutschland aber kaum mehr bekannt ist. Abschließend stellt er die Päpste Johannes XXIII. und Johannes Paul II. vor, die beide, jeder für sich allein, mit Wundern in Verbindung gebracht werden.

Zweites großes Thema Englischs sind die Marienerscheinungen. Er geht dabei zunächst auf das kirchlich nicht anerkannte Medjugorje ein und stellt den Zusammenhang mit der Blut weinenden Muttergottesstatue im italienischen Civitavecchia dar. Darauf folgen ausführliche Berichte über die Wunder von Lourdes, Fátima und Guadalupe, dem Ort der ersten dokumentierten Erscheinung, einem Stadtteil des heutigen Mexiko-Stadt. Dieser Abschnitt lässt die Fähigkeit der Muttergottes erkennen, aktiv ins Weltgeschehen einzugreifen und auf das Schicksal einzelner Menschen, wie etwa auf das von Päpsten, Einfluss zu nehmen.

Im dritten Teil wendet sich der Autor, brillant in der Darstellung und in seinen Kenntnissen der Kirchengeschichte, den wichtigsten Reliquien der Christenheit zu. Stationen der "Reise", zu der uns Englisch einlädt, sind unter anderem: die in der Bibel dokumentierten Heilungswunder Jesu, die Geschichte der Heiligen Kreuzes und ein Bericht über das Grabtuch von Turin. Hier führt der Autor neben den wissenschaftlichen Gegenargumenten auch die - mich als Leser überzeugenden - Gesichtspunkte aus der Forschung an, die dafür sprechen, dass es sich bei dem Turiner Tuch tatsächlich um das Grabtuch Jesu handelt.

Schließlich, dies der vierte Abschnitt des Werks, erzählt Andreas Englisch die Geschichte seines ganz persönlichen Wunders, die mit einem gewissen Pater Pietro und der Entstehung eines Klosters zusammenhängt. Am Ende dieser Geschichte macht Englisch eine überraschende Entdeckung - eine Entdeckung, die er als definitive Spur Gottes zu deuten versteht... .

Das Buch ist so packend, dass es sich auch und vor allem für am Glauben zweifelnde Menschen empfiehlt. Hat man diese außergewöhnliche Abhandlung gelesen, liegt, so meine ich, der Schluss nahe: Gott selbst ist es, der Wunder wirken kann, wenn wir als Menschen uns ihm nur öffnen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Der Autor erzählt auf spannende, informative und unterhaltsame Weise über seine Erfahrungen als Vatikan-Korrespondent mit Wundern der katholischen Kirche. Er fängt mit Pater Pio an, fährt mit spannenden Berichten über Exorzismus fort, fragt sich ob Päpst Wunder wirken und behandelt dann ausführlich die bekannteren Marienerscheinungen und deren Heilwunder. Darauf werden die wichtigsten Reliquien beschrieben (Kreuz Jesu, Lanze des Longinus, Grabtuch von Turin) und dann ziemlich haarsträubend über den Verbleib des Leib Christi spekuliert (den Teil überspringen gläubige Menschen am besten). Den Abschluss und neben den Exorzismusberichten Spannungshöhepunkt des Buches bildet eine märchenhafte Wunderbeschreibung über einen Kapuzinerpater, der in jahrzehntelanger Arbeit allein mit Gottes Hilfe und primitivsten Mitteln und praktisch ohne Geld ein großes Kloster mit Kirche in abgelegenen Bergen erbaut hat.

Über all diese Begebenheiten berichtet Andreas English vom journalistischen/agnostischen Standpunkt aus. Er selbst scheint trotz seinen Erlebnissen nicht einmal an Gott zu glauben, was schon ein wenig verwundert. Darin liegt die größte Schwäche des Buches. Aufgrund seiner Unentschiedenheit ist es zwar für Gläubige und Ungläubige annehmbar, aber da der Autor den Glauben an Gott und Wunder nicht oder nur sehr bedingt hat, kann er denselben auch nicht vermitteln, d.h. der Leser bleibt im Zweifel, wenn er davor schon unentschieden war. Ein zweifelnder Glaube ist so gut wie kein Glaube, weil solange man zweifelt, kann man nicht tatkräftig werden (entsprechend dem Glauben handeln) und von der Seligkeit des Glaubens bleibt man auch ausgeschlossen. Wer sich erhofft, von den Zweifeln erlöst zu werden und nun zu erfahren, ob an den Wundern was dran ist (oder nicht), dem ist dieses Buch wenig Hilfe.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen sehr gut
Vielen Dank - es hat wunderbar geklappt. Die Produkt sind so - wie es beschrieben war. Ich bin insofern sehr zufrieden.
Vor 2 Monaten von Jürgen Dieter Ueckert veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein tolles Buch
Würde dieses Buch jedem empfehlen,Gläubigern sowie auch Kritikern. Es ist sehr schön und genau beschrieben,geht auch ins geschichtliche,und ermöglicht dem Leser... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Angie veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Gottes Spuren....
Ein interessantes Thema leider vom Autor eher nichts sagend interpretiert. Die eigene,negative Einstellung des Autors zum Thema kommt ständig zum Ausdruck. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von stodlforpraesident veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein sehr gutes Buch!
Wer ein absolut neutrales oder sogar kritisches Buch über Wunder lesen möchte, der sollte dieses besser meiden. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von RushHouser veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Gibt es Wunder?
Das Buch von Andreas Englisch "Gottes Spuren - Die Wunder der katholischen Kirche - nahm ich während unseres Spanienurlaubes mangels sonstiger spannender Lektüre eher... Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Grange veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Gottes Spuren, Die Wunder der katholischen Kirche
Ich habe dieses Buch gelesen und war angenehm überrascht, wie der Autor Englisch geschrieben hat. Kritisch, neutral und doch sehr, sehr spannend! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. März 2011 von Peter Gastl
2.0 von 5 Sternen Zwiespältig . . .
. . . ist das Buch für diejenigen, die definitiv dem Titel folgen und "GOTTES SPUREN" bestätigt sehen wollen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. September 2009 von Falken
5.0 von 5 Sternen Keep the faith
Dieses Buch ist nicht etwa nur für gläubige Christen, sondern auch Eines für Leute die sich Fragen über ihre seelische Existenz und ihren weiteren Lebenssinn... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Januar 2009 von Nica Blajan
5.0 von 5 Sternen Himmlisch leichtlesig und leichter Tiefgang garantiert
Ich wurde durch das Buch im ZDF aufmerksam als der Autor zu Besuch war und über dieses Buch erzählte. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Dezember 2008 von M. Merl
5.0 von 5 Sternen Wunder? - Muss man nicht glauben, - aber man darf....
Wissenschaftlich ist dieses Buch von Andreas Englisch sicherlich nicht zu nennen, informativ hingegen schon. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. November 2008 von Bettina Fricke
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