Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Der Plan Gottes. Die Rätsel unserer Existenz und die Wissenschaft.
 
Größeres Bild
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Der Plan Gottes. Die Rätsel unserer Existenz und die Wissenschaft. [Taschenbuch]

Paul C. W. Davies
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Gebundene Ausgabe --  
Taschenbuch --  


Produktinformation

  • Taschenbuch: 300 Seiten
  • Verlag: Insel, Frankfurt; Auflage: 4 (1996)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3458336346
  • ISBN-13: 978-3458336341
  • Größe und/oder Gewicht: 19,1 x 11,9 x 1,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 241.030 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Kann Religion, kann Metaphysik ein Verstehensmodell bieten, können mystische Erfahrungen uns mehr vom Universum zeigen und zu einem tieferen Verständnis führen als die Wissenschaften? Paul Davies ist überzeugt, es gibt einen -Plan Gottes-.

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden

 (Was ist das?)
Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
 
(2)

 

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Sterne
0
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
66 von 70 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Rätselraten auf hohem Niveau 26. Dezember 2002
Format:Taschenbuch
Das Buch "Der Plan Gottes" stellt den Leser angesichts der kaum überschaubaren Datenfülle vor keine einfache Aufgabe. Auch als Rezensent ist man zuerst etwas ratlos, wie man in wenigen Absätzen den relativ komplizierten und ziemlich verschachtelten Inhalt des Werkes, das thematisch von Heisenbergs Unschärfeprinzip bis hin zur Künstlichen Intelligenz reicht, am besten beschreiben soll. Ich versuch's mal so: Die Existenz unseres Universums wird durch eine Fülle von Naturgesetzen (und naturgesetzlichen Beziehungen) geregelt. Dazu gehören zum Beispiel die Lichtgeschwindigkeit, das Masseverhältnis zwischen Protonen und Elektronen sowie die gewissermaßen am "seidenen Faden" hängende Umwandlung von Helium zu Kohlenstoff im Innern der Sterne. Schon kleinste Änderungen dieser Konstanten und Prozesse hätte fatale Folgen: Unser Kosmos wäre eine Totgeburt, eine unendliche Leere voller Strahlung, aber ohne Galaxien und Sterne. Denkbar ist auch ein Modell, in dem Sterne zwar existieren, aber so kurz (einige tausend Jahre), dass sich Leben nicht entwickeln könnte. Zum Glück jedoch gehören wir zu einem Universum, das offenbar dafür prädestiniert ist, biologische Systeme zu schaffen und zu erhalten - dank einiger merkwürdiger "Startbedingungen", die zusammengenommen wesentlich unwahrscheinlicher sind als sechs Richtige im Lotto.

Diese Startbedingungen (Anfangsparameter) sind zwar noch nicht restlos bekannt bzw. erforscht, aber eine Aussage darüber lässt sich trotzdem treffen: Das Universum handelt offenbar nach einem anthropisches Gesetz - wie ein Computer, dessen Aufgabe es ist, ein "intelligentes", sich selbst regulierendes Programm zu schaffen. An dieser Stelle der Gedankenkette taucht automatisch die Frage nach dem Programmierer auf. Also die Frage nach Gott, nach einem höheren Prinzip oder wie immer man es nennen möchte. Diese Annahme wäre kaum zu widerlegen, wenn das Universum wirklich ein einzigartiges und isoliertes System ist. Doch in der Kosmologie und in der theoretischen Physik operiert man mit einer nahezu unendlichen Anzahl von Paralleluniversen - Universen, die so zahlreich und vielfältig sind, dass sich unter den x-Billionen "Blindgängern" auch ein paar befinden, die nach den uns bekannten Regeln funktionieren. In diesem Fall jedoch wäre die anthropische Komponente ein Produkt blinder Zufälle. Handfeste Beweise gibt es allerdings weder für die eine noch für die andere Hypothese - höchstens einige grundsätzliche Erwägungen philosophischer Natur.

Das sind kurz gefasst die Kernpunkte, die der bekannte Physiker Paul Davies in seinem Werk behandelt. Auf dem Weg dorthin unternimmt er mehr oder minder ausgedehnte Streifzüge durch Theologie, Erkenntnistheorie und Quantenphysik (sowie durch ein halbes Dutzend weiterer wissenschaftlicher Disziplinen). Ein bisschen hat das Ähnlichkeit mit einem Herumreden "um den heißen Brei", aber Davies ist offenbar ein sehr methodischer Mensch, der sich nicht vorwerfen lassen will, irgendeinen Aspekt, der das Thema berührt, vernachlässigt zu haben. Sogar der Mystik, die ansonsten im naturwissenschaftlichen Kontext keine Rolle spielt, räumt er eine gewisse Aussagekraft ein. Das Resultat dieser Exkursionen ist durchaus überzeugend, verlangt aber vom Leser ein gewisses Maß an Konzentration und Aufnahmebereitschaft. Somit ist Buch ist eine durchaus lohnende, aber keine leichte Lektüre.

War diese Rezension für Sie hilfreich?
29 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Die Einführung in die Thematik seines Werkes gelingt dem Autor anhand sehr plausibler Vergleiche und Bilder ganz hervorragend. Mit Spannung liest man Seite für Seite, muss jedoch im zweiten Drittel des Buches leider mit vielerlei, äußerst anspruchsvollen Begriffen aus der Quantenphysik und höheren Mathematik kämpfen. (Hier steht er, seinem öfters zitierten Kollegen Stephen W. Hawking in nichts nach). Erst im letzten Teil seines Buches schreibt Davies für den interessierten Laien wieder merklich verständlicher und nähert sich seinem Ziel, einer Versöhnung zwischen Wissenschaft und Religion oder sagen wir besser "Spiritualität". Insgesamt ein sehr ansprechendes und, wie ich finde, lesenswertes Buch. Wer im mathematisch-physikalischen Bereich etwas erfahrener ist als ich, wird sicher noch mehr Freude an diesem Werk finden.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Laut "New York Times" ist Paul Davies einer "der führenden Wissenschaftsautoren diesseits und jenseits des Atlantiks". Die "Washington Post" schrieb über dieses Buch "Intellektuell redlich und von bravouröser Klarheit". Davies war Professor für theoretische Physik und Mathematik und zählte zu den führenden Wissenschaftlern Großbritanniens. Er hat auf den Gebieten der Grundlagenphysik und Kosmologie geforscht und durch seine Bücher viel internationale Anerkennung geerntet.
Anscheinend haben ihn seine Forschungen nicht dazu gebracht die "These Gott" von der La PLace glaubte sie nicht mehr nötig zu haben, zu den Akten zu legen, sondern ganz im Gegenteil scheint der Kosmos so beschaffen zu sein, dass man aufgrund der Raffinesse und Zweckmäßigkeit etwas mehr als nur Materie und Zufall plus Zeit vermuten muss. Dass intelligente, hochgebildete Menschen immerzu nur nach intelligenten Herkünften von komplexen Phänomenen suchen müssen, damit sie die Welt erklären können, ist ja nicht selbstverständlich.

Davies holt weit aus in seinem Buch, Jahrzehnte des Nachdenkens und Forschens und Theoretisierens und Erkennens und Verwerfens liegen davor. Er äußert sich über Vernunft und Glauben, die sich seiner Meinung nach sinnvoll ergänzen; die Schöpfung des Universums aus dem Nichts, die ohne "Schöpfung" nicht auskommt; die Mathematik und Wirklichkeit, das Begriffspaar, das ja schon Einstein sehr skeptisch sah. Davies befasst sich mit Fragen wie "warum ist die Welt so wie sie ist", anscheinend liegt die Antwort in ihrer erstaunlichen Zweckmäßigkeit; das letzte Kapitel heißt: "Das Geheimnis am Ende des Universums" mit der letzten Frage: Was ist der Mensch?" Wissen wir es jetzt?

Davies möchte auch aufräumen mit der öffentlichen Meinung, dass seriöse Wissenschaft und die Aussagen aus dem Bereich des Glaubens, also Physik und Metaphysik, sich nicht ergänzen könnten, oder dass die Evolutionstheorie jede Diskussion über die Existenz von Sinn und Zweck im Ganzen beendet hätte.
"Die Naturwissenschaft ist weit davon entfernt, die Menschen als zufälliges und nebensächliches Produkt blinder Naturkräfte zu sehen; eher sieht sie in der Existenz bewusster Wesen eine grundlegende Eigenschaft des Universums." Die Wissenschaft bestreitet nicht, dass es hinter der Existenz Sinnhaftigkeit geben kann. Davies widerspricht also vehement der These vom blinden Uhrmacher.

"Meine wissenschaftliche Arbeit hat mich immer mehr davon überzeugt, dass das physikalische Universum genial konstruiert ist." Geist und Verstand hält er nicht für eine zufällige Laune der Natur. Sondern dahinter steckt Methode. Der Mensch ist, so Davies, ein gewollter und wichtiger Bestandteil des Weltganzen. Das klingt wie ein Anschlag gegen die politische "Correctness" der Zweckleugner und Sinnhaftigkeitsverweigerer .

"Obwohl viele metaphysischen und theistischen Theorien gekünstelt oder kindisch erscheinen mögen, sind sie offensichtlich nicht absurder als der Glaube, dass es das Universum gibt und dass diese Form einen Grund hat."
Ganz richtig stellt Davies fest, dass wir Menschen durch eben diese Regeln der Vernunft und Rationalität, die uns nach einer Erklärung der Welt im Sinne eines geschlossenen und vollständigen Systems logischer Wahrheiten überhaupt erst suchen ließen, vom letzten Wissen und den letzten Erklärungen ausgeschlossen sind. Anders gesagt, eine Ameise versteht nur ameisenhaft, Menschern verstehen nur menschenhaft. Nur der Glaube kann sich mit den letzten Dingen befassen. Das fordert aber auf sich in Demut zu üben, im Glauben und in der Wissenschaft!

Es gibt ein Erfahrungshorizont, der nicht den so genannten exakten Wissenschaften erschließbar ist, ein "Verstehen" und "Schauen" im metaphysischen Bereich. Ob dieser Wirklichkeiten entspricht kann nicht verbindlich gesagt werden, weil er jenseits des physisch messbaren liegt.
"Ich kann nicht glauben, dass unsere Existenz in diesem Weltall eine Laune des Schicksals ist, ein historischer Zufall, ein kleines Versehen in dem großen kosmischen Drama. Wir sind zu beteiligt." Das sagt er an einer Stelle, an anderer Stelle widerspricht er sich jedoch wieder. Er ist nicht ganz konsequent in seinen Schlussfolgerungen. Das hat vermutlich damit zu tun, dass er nicht alle Mehrheitsmeinungen einfach über Bord werfen kann. Aber, wenn der Mensch kein Zufall ist, dann muss er geplant sein. Selbst ein Hawking kann es sich nicht verkneifen von einem Plan Gottes zu sprechen, wenn auch nur als Metapher.
Freilich wie sehr wir beteiligt sind, lässt sich nicht sinnvoll messen. "Die Existenz von Geist und Verstand in einem Lebewesen (vermutlich meinte der Autor den Mensch!) auf einem Planeten im Weltall ist sicherlich eine höchst bedeutungsvolle Tatsache....Dies kann keine triviale Einzelheit sein, kein unwichtiges Nebenprodukt sinnloser, zielloser Kräfte. Wir sind dazu da, hier zu sein."
Wer anders als "The Mind of God" wie das Buch im Original heißt, könnte sich das ausgedacht haben? Das ganze weite Universum also doch auf den Menschen hin geschaffen? Ein Wissenschaftler, der sich was traut! Und ich hatte beim Lesen das Gefühl, dass er mehr weiß, als er sagt. Und dass er mehr glaubt, als er weiß!
War diese Rezension für Sie hilfreich?

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 

Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:


Ihr Kommentar