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Gottes Gehirn
 
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Gottes Gehirn [Gebundene Ausgabe]

Jens Johler , Olaf-Axel Burow
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (37 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 319 Seiten
  • Verlag: Europa Verlag Hamburg (17. August 2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3203785757
  • ISBN-13: 978-3203785752
  • Größe und/oder Gewicht: 22,2 x 14,4 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (37 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 332.115 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Gennadi E. Kagan
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Kein Tag vergeht, ohne dass Tageszeitungen und Magazine mehr oder weniger seriös mit Diskussionen und Horrormeldungen zur Biotechnologie aufwarten. Dennoch führt der besonders in den USA beliebte Wissenschaftsthriller am Technologiestandort Deutschland noch immer ein recht kümmerliches Dasein. Es muss eben genau recherchiert werden, sonst steigen einem die kritischen Leser aufs Dach. Und gründliche Recherche erfordert allemal mehr Zeit und Arbeit als munteres Drauflosschreiben.

Das Autorenpaar Jens Johler und Olaf-Axel Burow, Romanschriftsteller mit einiger Reputation der eine, Sachbuchautor und Pädagogikprofessor der andere, haben sich dieses Notstandes angenommen und mit ihrem zweiten gemeinsamen Projekt einen hochaktuellen und temporeichen Thriller vorgelegt, der äußerst kontrovers diskutierte Entwicklungen innerhalb der Biotechnologie thematisiert.

Ein berühmter Wissenschaftler wird ermordet und seines wertvollen Schädelinhalts beraubt aufgefunden. Der Wissenschaftsjournalist Troller erhält zusammen mit der Kriminalreporterin Jane Anderson den Auftrag, dem Verbrechen auf den Grund zu gehen, nachdem auch ein Freund Trollers ums Leben kommt, der dem Journalisten Details seines Verdachts vermitteln wollte. Bald stoßen Troller und Anderson auf das verbindende Element der Morde, erkennen Zusammenhänge und geraten daraufhin selbst in Lebensgefahr. Weitere Verbrechen an renommierten Forschern werden begangen -- und stets fehlt den prominenten Mordopfern das Gehirn.

Beileibe keine Hirngespinste muten Johler & Burow mit diesem wissenschaftskritischen, aber fundamentalismusfreien Krimi ihren Lesern zu. Vielmehr bewegen sich beide in der Regel auf dem aktuellen Stand der Entwicklungen in der Biotechnologie. Lediglich beim überhastet gestalteten Showdown ist die Fantasie mit den Autoren durchgegangen. Eine unterhaltsame und spannende Angelegenheit also, wäre den beiden dazu nicht auch noch eine unerquickliche Liebesgeschichte eingefallen. Den positiven Gesamteindruck dieses ambitionierten Romans um die kritische Rolle der Moral in Wissenschaft und Forschung sollte dieser Einwand aber nicht zu sehr schmälern. --Ulrich Deurer

Wissenschaft-Online

Weise und unsterblich durch Wissenschaft. Wie das? Ganz einfach: Unser Geist ist beschränkt — wie viel schlauer wäre ein chirurgisch vergrößertes Super-Gehirn! Versagen unsere inneren Organe, so stirbt unser Denkapparat — transplantieren wir es zuvor in einen frischen Körper! Oder noch besser: Messen wir unsere Seelen aus, Neuron für Neuron, und füttern wir sie in fühlende Maschinen, damit sie dort ewig leben! Versponnene Science Fiction? Nicht unbedingt. Zugegeben, Neurologen sind schon zufrieden, wenn ihnen die Verpflanzung eines Stückchens Hirngewebe gelingt. Und mag ein Schachcomputer auch Großmeister besiegen, Freude empfindet er dabei nicht. Doch dabei muss es nicht bleiben, meint so mancher unbescheidene Hirnforscher und Computerwissenschaftler. Bei den Visionären unter ihnen haben sich Jens Johler und Olaf-Axel Burow umgehört — und fanden Stoff für einen humorvollen Thriller über die Größe und den Größenwahn herausragender Wissenschaftler. Eine Serie von Morden an bedeutenden Forschern erregt die Aufmerksamkeit des deutschen Wissenschaftsjournalisten Troller. Ihm wird klar: Alle Opfer hatten Jahre zuvor dieselbe Konferenz besucht, jetzt raubt man ihnen ihr Gehirn. Doch warum? Mit einer hübschen Kollegin im Schlepptau — etwas Liebe darf im Plot offenbar nicht fehlen — begibt sich Troller auf eine Reise kreuz und quer durch die USA. Denn dort lässt sich von (noch) überlebenden Konferenzteilnehmern vieles über ihre Forschungsarbeit und über ihre Fachkollegen erfahren. Nach dem Vorbild tatsächlich lebender Forscher zeichnen Johler und Burow einige unter ihnen. Und sie alle sind besessen von ihren Zukunftsvisionen. Erholen dürfen sich Protagonisten wie Leser in New Yorker Jazzclubs und im French Quarter von New Orleans. Einige paranormale Phänomene und Naturkatastrophen sollen die Dramatik erhöhen. Schade, wird mancher sagen. Denn sind die Wissenschaftlerfantasien nicht schon spannend genug? So oder so ist „Gottes Gehirn“ ein kurzweiliger Roman, bei dem der Kopf nicht zu kurz kommt. Und durch seinen schlichten Aufbau — man reist von Forscher zu Forscher und zuletzt kommt es zum Showdown — ist er eine leichte Lektüre. Nicht alle von den Autoren aufgegriffenen Wissenschaftler-Ideen werden unter Fachleuten gleichermaßen ernst genommen. Marvin Minsky findet mit seinen Vorschlägen zur Übertragung von Geisteszuständen auf emotionale Maschinen weithin Gehör. Und Robert J. White hat Affenköpfe verpflanzt. Warum also nicht bald auch Menschenhirne? Dagegen überzeugt der Physiker Frank J. Tipler wohl nur eine verschwindende Minderheit seiner Kollegen, wenn er zu beweisen trachtet, der Endzustand des Universums nach seinem Schwerkraftkollaps sei mit dem biblischen Gott zu identifizieren. Nun ist es aber vom Wahnsinn zum Genie oft nur ein kurzer Weg. Wem es Vergnügen bereitet, seine Gedanken an den Grenzen des Wissens streunen zu lassen, wird daher mit „Gottes Gehirn“ einige unterhaltsame Stunden erleben. Und wird besser vorbereitet sein auf manches, was uns schon bald blühen könnte. Rezensent: Martin Frank


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Genial! 12. September 2001
Format:Gebundene Ausgabe
Wirklich, ich find's genial. Ein Thriller, der spannend ist, und bei dem man zugleich die aktuellen Entwicklungen auf den Gebieten der Genetik, Biotechnologie, Künstlichen Intelligenz und Neurophysiologie in geradezu rasanter Weise serviert bekommt. Brauchen wir ein "elftes Gebot", um den "Terror der Wissenschaft" zu stoppen? Droht uns sonst der Weltuntergang wie in diesem Roman? Science und Fiction: "Gottes Gehirn" ist voll auf der Höhe der Zeit! Ich habe selten so was Spannendes, Anregendes und zugleich hundertpro Informatives gelesen!! Super Buch!
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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von MD #1 HALL OF FAME REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Wie schon Rezensionen zuvor, muss auch ich sagen: "Gottes Werk" ist eines der genialsten Bücher der letzten zwei Jahre. Eine Mischung aus The Day After, Independence Day und Das Relikt. Das Buch ist perfekt zwischen Fakten und der rasant geschriebenen Geschichte gemischt. Keine der 316 Seiten ist langweilig. Wer diesen Roman nicht liest, verpasst Grandioses!

Die deutsche Autoren Johler/Burow legen einen wegweisenden Roman vor wie man es vielleicht nur von den Amerikaner Preston/Child oder Michael Crichton gewohnt ist. Dieser Roman gehört weltweit auf die Bestsellerlisten. Er hat es verdient.

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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Intelligente Spannung pur 6. September 2002
Format:Gebundene Ausgabe
Normalerweise lese ich keine Thriller. Zeitverschwendung, denke ich. Das kann man von "Gottes Gehirn" allerdings nicht sagen. Das ist hochkonzentrierter Stoff! Daß die Autoren es schaffen, ihre Tour de Science so spannend und zugleich informativ zu gestalten, dass man das Buch am Abend gar nicht mehr aus der Hand legen möchte - das verdient den allerhöchsten Respekt. Natürlich ist der SChluss ein wenig abgedreht, aber er bleibt innerhalb der Logik des Romans: Es geht darum, daß Wissenschaftler daran arbeiten, die Intelligenz des Menschen zu erhöhen, es geht um ein "Upgrade des menschlichen Gehirns" - und was steht wohl am Ende eines solchen Prozesses?
Fazit: Wer immer ein Vergnügen an intelligenter Spannung findet, der sollte dieses Buch lesen!
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