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Und Gott schuf Paris
 
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Und Gott schuf Paris [Taschenbuch]

Ulrich Wickert
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch
  • Verlag: Heyne (November 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453868358
  • ISBN-13: 978-3453868359
  • Größe und/oder Gewicht: 17,8 x 11,4 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 757.686 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Ulrich Wickert
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Mit Ulrich Wickert kommt hier ein exzellenter Paris- und Frankreichkenner zu Wort, hat er doch als ARD-Korrespondent zehn Jahre lang in der französischen Hauptstadt gelebt und gearbeitet. In seinem Buch macht er uns mit Paris und dem Pariser Leben abseits der ausgetretenen Touristenpfade vertraut. Gleichzeitig schreibt er über die Franzosen, in der ihm eigenen ironischen Art beleuchtet er ihre Fehler und Vorzüge.

Autorenportrait

Ulrich Wickert, 1942 in Japan geboren, ist in Heidelberg und Paris zur Schule gegangen. Er hat Politische Wissenschaften und Jura studiert, war Korrespondent und Studioleiter der ARD in Paris, Washington und New York. Seit 1991 ist er Erster Moderator bei den "Tagesthemen". Ulrich Wickert hat viele Bücher geschrieben, von denen viele Bestseller geworden sind. Im Oktober 2000 erhielt er den Adenauer-de-Gaulle-Preis. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Das unbekannte Frankreich 10. Dezember 1999
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Ulrich Wickert, der jahrelange Frankreichkorrespondent der ARD, legt mit "Und Gott schuf Paris" sein zweites Werk über seine zweite Heimat Frankreich vor. Diesesmal konzentriert sich Wickert vor allem auf Paris, denn was wäre Frankreich ohne Paris. Das Buch besteht aus drei Teilen. Der erste Teil befasst sich vor allem mit Paris selbst. Hier geht er auf bestimmte Stadtteile Paris' ein, erklärt ihre Entwicklungsgeschichte und die Situation in der Gegenwart. Desweiteren finden Künstler und Paris ihre Erwähnung, zwei seien hierbei herauszuheben, Christo(der mit dem Reichstag) und Eugene Ionesco, ein rumänischstämmiger Autor. Ihnen hat Wickert gleich zwei Kapitel gewidmet, in denen teilweise ganze Interview-Passagen abgedruckt sind. Dieser Teil des Buches läßt einen wirklich hinter die Kulissen von Paris schauen. Man erfährt Hintergründe und Geschichten, die dem normalen Paris-Touristen verborgen bleiben. Und all seinen Geschichten mischt Wickert immer noch eine Spur Ironie bei. Doch diese Ironie kann nicht den herhobenen Zeigefinger Ulrich Wickerts verbergen, der sich in diesem Buch doch all zu oft über skrupellose Kredithaie beschwert, das wird doch mit der Zeit etwas nervend. Der zweite Teil des Buches befasst sich mit den Franzosen selbst. Hier geht er auf verschidene Traditionen und Gebräuche ein, die Frankreich prägten. Es läßt einen schon erschaudern, wenn man über die Bizutage, "Weiherituale" an französischen Universitäten, lesen muss. Doch findet sich im gleichen Teil auch eine Geschichte über deutsche Champagner-Dynastien in Frankreich. An diesem Beispiel zeigt sich wiedereinmal die gesamte Vielfalt einer Gesellschaft. Der letzte Teil des Buches, und zugleich wohl seiner bester, beschäftigt sich mit Frankreich selbst. Wickert schreibt in diesem Teil über die französische Politik, und man merkt Wickert an, dass er einer unser kompetentesten deutschen Journalisten ist. Es ist schon spannend zu lesen, wie sich Frankreich und die französischen Politiker während des Umbruchs in Osteuropa verhalten haben. Fast minutiös schildert Wickert die Entwicklung in Frankreich während des deutschen Einigungsprozess. Das ist außerordentlich beeindruckend!!! Das gleiche trifft auch auf das nächste Kapitel, über die Freundschaft zwischen den ehemaligen Außenministern Dumas und Genscher zu. Der Leser gewinnt hier einen kleinen Einblick in das große Geschehen Politik. Wie Politik funktioniert, wird zwar nicht vollständig geklärt, aber man erhält eine gewisse Ahnung, was genau da ablaufen könnte. Herr Wickert von Kapiteln solcher Art bitte mehr! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Karl Self
Format:Taschenbuch
Das Wickerts Werk hat mit zwei grossen Problemen zu kaempfen. Erstens ist fuer die meisten Deutschen (wie auch fuer die meisten Franzosen) der Begriff "Paris" dermassen mit Vorurteilen und Assoziationen ueberladen (Stadt der Liebe und der Mode, Louvre, Eiffelturm, Sartre, croissant etc.), dass jeder Autor sich erst mal einen Weg durch dieses Dickicht schlagen muss -- was Wickert jedoch gar nicht erst versucht. Zweitens ist Wickert sicher ein guter Journalist, aber das macht aus ihm noch nicht automatisch einen guten Buchautor -- dementsprechend wuerde mir das Buch auch als Sammlung von Reportagen (und mit einem weniger pompoesen Titel) besser gefallen. Ausserdem betreibt der Verlag Etikettenschwindel, das Buch ist insgesamt mehr ueber Frankreich als ueber Paris. Aber was schlimmer ist: Wickert neigt dazu furchtbar zu nerven; mir kommt er immer wie ein alter Schullehrer vor, der seine eigene Unterhaltsamkeit und seinen Humor masslos ueberschaetzt, und der unberechenbar wird sobald es um's Moralische geht.

Insgesamt also ein Buch das zwar nicht direkt schlecht ist, das man aber relativ schnell wieder vergisst. Ist vermutlich auch besser so.

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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Ich habe das Buch während meines 18-monatigen Studienaufenthalts in Paris gelesen. Viele Dinge des französischen Alltags erklären sich durch Wickerts ausführliche Erläuterungen und wären mir vielleicht ohne diese exzellente Lektüre verschlossen geblieben. Sein lockerer mit Anekdoten gespickter Schreibstil hat mich überzeugt. Ein Muss für jeden, der sich für Frankreich interessiert und selbstverständlich für alle, die Zeit in Paris verbringen oder verbracht haben.
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