Wenn Frère Roger über die schönen Dinge des Lebens schreibt, dann in der Sprache der Poesie, seinen Blick hingebungsvoll auf Gott gerichtet. Seine einfachen Worte bringen jene Seiten in uns zum Schwingen, die ein Gefühl von Geborgenheit vermitteln. Sich bei Gott geborgen fühlen, still wie ein Kind, davon handelt das Buch im Grunde.
Vertrauen haben, Menschen verstehen, auf dem Weg Hoffnung schöpfen: das gehört zu den einfachen Dingen, die das Leben schön machen.
Frère Roger erinnert sich an das schlichte Bild der Weisen aus dem Morgenland, denen der Stern am Himmel Orientierung gab. Er verknüpft es mit den Worten des Apostel Petrus „Schaut auf Christus, wie auf einen Stern, der in der Nacht scheint...."
Er wird nicht müde, die Bedeutung des Zuhörens hervorzuheben. Wer wirklich zuhören kann, dem erschließen sich die Herzen der Menschen mit wenigen Worten. Frère Roger löst im Wechselspiel seiner poetischen Texte mit den Erfahrungen demütig geführter Gespräche viele Glaubenszweifel auf und führt sie zum Vertrauen in Gott.