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Gott existiert. Ich bin ihm begegnet
 
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Gott existiert. Ich bin ihm begegnet [Taschenbuch]

Andre Frossard
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 158 Seiten
  • Verlag: Vdm Verlag Dr. Müller (2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 383113815X
  • ISBN-13: 978-3831138159
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12 x 1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 967.691 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Sucht der moderne Mensch im Allgemeinen nach 'Gottesbeweisen' über wissenschaftliche Schlüsse, so ereignete sich an Andre Frossard völlig unvermutet eine religiöse Offenbarung, die den Charakter eines Mirakels trägt." (Hannoversche Allgemeine Zeitung)

Kurzbeschreibung

Am 8. Juli 1935 um 17.10 Uhr betritt der berühmte französische Journalist und perfekte Atheist André Frossard nichts ahnend die Kapelle der Schwestern von der Sühnenden Anbetung in der Rue d´ Ulm in Paris. Um 17.15 Uhr verlässt er sie als äkatholischer, apostolischer, römischer Christ, emporgehoben, getragen, erfasst und fortgerissen von einer Woge unausschöpflicher Freude. Erst 35 Jahre später wagt Frossard, über seinen persönlichen äDurchstoß in den mystischen Hintergrund des Seins zu berichten.

äSucht der moderne Mensch im Allgemeinen nach `Gottesbeweisen´ über wissenschaftliche Schlüsse, so ereignete sich an André Frossard völlig unvermutet eine religiöse Offenbarung, die den Charakter eines Mirakels trägt. Hannoversche Allgemeine Zeitung


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
26 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Bekehrungsklassiker 30. September 2003
Format:Taschenbuch
Schön, daß es diesen wunderbaren Bestseller nun wieder zu kaufen gibt. Es ist die packende Lebens- und Bekehrungsgeschichte von André Frossard (1915-1995), des Sohnes von Louis-Oscar Frossard, des Mitbegründers und Generalsekretärs (von 1918 bis 1920) der Kommunistischen Partei Frankreichs. André Frossard wächst in einem Umfeld „vollkommener Atheisten" auf, welche die Nichtexistenz Gottes für so offenbar halten, daß sie sich nicht einmal mehr der Mühe unterziehen, ihn zu leugnen. Eher aus Langeweile, weil er auf einen Freund wartet, geht der Autor 1935 als 20jähriger in eine kleine Kirche in Paris - um diese wenige Minuten später nach einer überaus intensiven Gottesbegegnung als ein zum Katholizismus bekehrter Christ wieder zu verlassen, dem es selbst bei späteren Schicksalsschlägen (wie dem Tod seiner beiden Kinder) nicht mehr möglich sein wird, an der Existenz Gottes auch nur den leisesten Zweifel zu hegen. Später macht sich Frossard einen Namen als "einer der bekanntesten Journalisten Frankreichs" (so "Der Spiegel") und Kolumnist der Zeitung "Figaro" sowie mit einem großen Interviewbuch mit Papst Johannes Paul II. („Fürchtet euch nicht! André Frossard im Gespräch mit Johannes Paul II.", München u.a. 1982).

Als Frossard die Kirche betritt, hört er, als spräche jemand leise zu ihm die Worte "geistliches Leben". Daraufhin stürzt wie eine Lawine der Himmel auf ihn zu, und eine Freude überwältigt ihn, "die nichts anderes ist as der Jubel des vom Tod Erretteten". "Es ist", schildert er später diesen Vorfall, "ein unzerstörbarer Kristall, von einer unendlichen Durchsichtigkeit, einer beinahe unerträglichen Helle (ein Grad mehr würde mich vernichten) einem eher blauen Licht, eine Welt, eine andere Welt, von einem Glanz und einer Dichte, daß unsere Welt vor ihr zu den verwehenden Schatten der nicht ausgeträumten Träume zurücksinkt. Es ist die Wirklichkeit, es ist die Wahrheit, ich sehe sie vom dunklen Strand aus, wo ich noch festgehalten bin. Es ist eine Ordnung im Universum, und an ihrer Spitze, jenseits dieses funkelnden Nebelschleiers, ist die Evidenz Gottes, die Evidenz, die Gegenwart ist, die Evidenz, die Person ist, die Person dessen, den ich vor einer Sekunde noch geleugnet habe, den die Christen unseren Vater nennen und dessen milde Güte ich an mir erfahre, eine Milde die keiner anderen gleich, die nicht die manchmal mit diesem Namen bezeichnete passive Eigenschaft ist, sondern eine aktive, durchdringende, eine Milde, die alle Gewalt übertrifft, die fähig ist, den härtesten Stein zu zerbrechen und was härter ist als der Stein - das menschliche Herz."

Die Fortsetzung der Lebensgeschichte von André Frossard ("Es gibt eine andere Welt") ist derzeit leider nicht verfügbar. Wer wissen will, wie es weiterging, bleibt insoweit auf Christian Heidrichs Buch "Die Konvertiten" (München - Wien 2002) angewiesen, das Frossards Geschichte ein ganzes Kapitel widmet.

Unbedingte Empfehlung!

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5 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Frossards Buch ist zweifellos ein authentischer Bericht über eine spirituelle Erfahrung. Aber was zweifelhaft erscheint, ist seine "Interpretation". So berichtet er von einer überwältigenden Lichterfahrung: von einem unzerstörbaren Kristall, einer beinahe unerträglichen Helle - und einem blauen Licht.

All dies sind auch Bestandteile klassischer buddhistischer Lichterfahrungen, wie sie im tibetischen Totenbuch - dem Bardo Thodöl - berichtet werden - und die nicht nur auf den Übergang zwischen zwei Leben beschränkt bleiben.

Doch Frossard ist davon überzeugt, eine Stimme gehört zu haben. Und diese Stimme macht außerordentlich präzise Angaben: Sie erklärt, sie sei eine Person. Und sie macht deutlich, dass sie der Gott der römisch-katholischen Kirche sei. Und das alles in akzentfreiem Französisch.

Und genau das macht spirituelle Erfahrungen Einzelner immer unglaubwürdig: sie stellen keinerlei intersubjektiv überprüfbarer Erfahrungen dar. Sie dienen nicht einmal als Vorbild, denn einem Vorbild kann man nacheifern. Wie aber soll man einem jungen Mann nacheifern, der eher beiläufig eine Kirche betreten hat und fünf Minuten später - nach Verlassen dieser Kirche - vorgibt, Gott erfahren zu haben?

Gleichwohl ist es ein bewegendes Zeugnis - und ich habe keinen Zweifel, dass Frossard eine überwältigende spirituelle Erfahrung gemacht. Es stellt sich nur die Frage: Welche?
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