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Gott bewahre: Roman
 
 

Gott bewahre: Roman [Kindle Edition]

John Niven , Stephan Glietsch , Jörn Ingwersen
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (136 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Wer den Roman nicht gelesen hat, dem sei diese Sünde verziehen, wenn er sich die wunderbare Lesung von Gerd Köster anhört. Ein toller, blasphemischer und gleichzeitig hochmoralischer Spaß." (deadline )

"Was für eine witzige Geschichte!" (rbb, Radio Fritz )

"John Nivens Roman 'Gott Bewahre' ist nix für christliche Fundamentalisten, aber auf jeden Fall etwas für Menschen, die Spaß an fetzigen Dialogen, blasphemischen Gedankenspielen und einer furiosen Gesellschaftssatire über falsche Propheten, Doppelmoral und Kapitalismus haben." (hinnerk )

Kurzbeschreibung

Hochmoralisch und explizit zugleich

»Da kommt Gott – tut so, als wärt ihr beschäftigt.« Denn Gott ist stinksauer. Nachdem Er sich im Himmel eine einwöchige Auszeit für einen Angelurlaub gegönnt hat, kehrt Er nach etwa vierhundertfünfzig Jahren (ein Tag im Himmel entspricht siebenundfünfzig Erdenjahren) wieder zurück an Seinen Schreibtisch und muss mit ansehen, wie die Erde in der Zwischenzeit den Bach runtergegangen ist. Umweltsünden, Kriege, moralischer Verfall, kirchliche Hassprediger, skrupellose Kommerzialisierung – die Menschen sind auf dem besten Weg, sich selbst zu zerstören. Und so bleibt Gott nichts anderes übrig, als Seinen Sohn Jesus Christus, dem es im Himmel blendend geht und der mit Jimi Hendrix Gitarre spielt und Joints raucht, wieder auf die Erde zu schicken, um Gutes zu tun und das einzig wahre Gebot SEID LIEB zu predigen. Widerwillig landet Jesus in New York und versucht, zunächst erfolglos, als Sänger und Gitarrist in einer Rockband Gehör zu finden. Derweil schart er seine ersten Jünger um sich – Drogenabhängige, Gescheiterte, Obdachlose, denen er zu helfen versucht. Als seine Mission, die Massen zu erreichen, zu scheitern droht, greift er zum letzten Mittel: Er nimmt an einer Castingshow teil. Damit beginnt eine denkwürdige Odyssee quer durch Amerika.


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Kundenrezensionen

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96 von 101 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Herr, Hilf! 20. August 2011
Von Volker M. TOP 100 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe|Amazon Vine™ Rezension (Was ist das?)
Gott LIEBT die Schwarzen. Und die Schwulen. Und gutes Dope. Und was hier auf der Erde in den letzten 500 Jahren alles schiefging, ist alles nur ein großes Missverständnis. Man könnte auch sagen, ein Managementfehler, denn Gott war eine Woche Fischen. Dumm, dass eine Woche im Himmel so lange dauert wie 500 Jahre auf der Erde. Noch dümmer, dass Gott in dieser Zeit seinem Sohn die Aufsicht über die Menschen übertragen hat und Jesus, nun, sagen wir es positiv, hatte schon mal bessere Führungsqualitäten. Das Dope ist himmlisch im Himmel, und wie gesagt, Gott liebt gutes Dope. Und die Schwarzen. Und die Schwulen. Und Gott ist sauer. Sehr sauer. Aber Gott wäre nicht Gott, wenn er nicht göttliche Ideen hätte: Jesus darf nochmal zurück auf die Erde und muss aufräumen. Er landet bei den Underdogs und das einzige was er auf die Reihe bringt, ist sein himmlisches Gitarrenspiel. Das hat er bei Jimi Hendrix gelernt. Ja, auch Gott kann noch was lernen. Und als Jesus bei einer Castingshow auftritt, nimmt die Geschichte ihren Gang, und Jesus wird noch einmal zum Heiland.
John Niven hat einen urkomischen Roman aus diesem Plot gemacht: brilliant geschrieben, satirisch und doch von großer Menschenfreundlichkeit durchdrungen, eine beißende Zivilisationskritik mit erheblich mehr Hintersinn und Tiefe als die etwas überdrehte Story auf den ersten Blick erwarten lässt. Der Irrsinn unserer Zeit wird himmlisch dreist aufs Korn genommen und man darf ganz sicher sein, dass keine Religion "des Buches" verschont bleibt. Extremisten aller Couleur, fürchtet Euch! Am Ende gibt es, wie in jedem Märchen, natürlich nur Gewinner und Gottes Botschaft wird wieder verstanden, wie sie gemeint war, bevor Moses die 10 Gebote erfand, im Austausch mit dem einen Gebot, das ihm Gott anvertraute: "Seid lieb!"
Dann klappt's auch mit den Schwarzen. Und den Schwulen. Und dem Dope.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
62 von 66 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Leeandra VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe|Amazon Vine™ Rezension (Was ist das?)
Es gibt wirklich wenige Bücher, von denen ich hoffe, dass viele Menschen sie lesen, aber dieses gehört dazu.
Und das hat nichts damit zu tun, dass hier Religion und Glaube mitunter nicht nur verar...t, sondern auch heftig kritisiert wird.

John Niven traut sich hier an ein Thema ran, dass wohl zu den kontroversesten gehört, die es auf der Welt gibt.
Und das noch in diesem rüden Tonfall? Au weia.

Ich sehe vor meinem geistigen Auge bereits strenggläubige Menschen, die drohend den Finger heben und "Blasphemie" schreien.
Dabei ist das gar nicht notwendig.
Okay, man sollte schon über Gott und Religion lachen können, auch wenns richtig deftig wird. Gerade dann.
Aber genau genommen gibt es wenige Bücher, die von so viel "christlicher" Nächstenliebe schreiben. Von "miteinander" statt "gegeneinander" und vielem mehr.

Der erste Teil (im Himmel) ist zum schreien komisch - so hat man sich Gott und seine Himmelsbewohner wohl noch nicht vorgestellt...

Der Teil in dem die Gruppe durch die Gegend reist hat zwar ihre Längen, aber dafür auch den feinsinnigen Humor (der hinter der oft groben Wortwahl versteckt ist) wie das gesamte Buch.

Im weiteren Verlauf wird es dann weniger lustig, sogar tragisch.
Aber eigentlich war das abzusehen: Jesus auf der Erde, er schart "Jünger" um sich, doch nicht jedem gefällt es, was er sagt und wie er lebt - klingt bekannt, oder?
Die Geschichte nimmt ihren Lauf...

Und trotzdem ist es kein deprimierendes Buch.
Es ist lustig, schräg, macht nachdenklich und traut sich Dinge auszusprechen, die mancher sich nicht traut.
(Oder dem sie einfach nicht auffallen?)

Hatte ich beim ersten Teil des Buches noch den Gedanken, dass der ideale Leser ein gläubiger Atheist mit schrägem Sinn für Humor sein sollte, änderte sich das im Laufe der Geschichte.

Dies ist ein Buch für Gläubige und Nichtgläubige, Querdenker und Quertreiber, Optimisten und Pessimisten, Fröhliche und Traurige, Mutige und Ängstliche, Nörgler und Wohlwollende.
Für jeden, der in der Lage ist, auch mal über seinen eigenen Horizont zu blicken und dazuzulernen. Auch wenn er das vielleicht noch nicht weiß.

Wer die derben Worte und die Religionskritik vertragen kann, der kann in diesem Buch zu einer Menge Erkenntnissen kommen.
Die Deutlichste ist wohl, dass es in unser Welt an so einigen Dingen krankt, wo es doch so einfach für jeden Einzelnen wäre, etwas daran zu verbessern.

In diesem Sinne: Seid lieb !
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49 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Grueftchen TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe|Amazon Vine™ Rezension (Was ist das?)
In der Buchbeschreibung steht ja schon, daß man sich auf das Buch einlassen muss, aber selten fand ich diese Bemerkung so treffend wie bei diesem Roman.

Im Vorfeld war ich etwas besorgt ob der inflationären Fäkalsprache, da ich den Lesefluss in Gefahr sah. Außerdem befürchtete ich, daß Niven den Glauben an sich (also fernab jeglicher Religion, den puren Glauben eben) ins Lächerliche ziehen würde - aber wie war das mit dem Einlassen nochmal? Ich atmete nun einmal tief durch und warf mich mit Niven in das Abenteuer.

Den ersten Teil im Himmel empfand ich größtenteils als sehr amüsant. Allein Gottes Lachanfall als es zum Kreationismus kommt, ist so mitreißend beschrieben, daß ich unwillkürlich mitlachen musste! Einige Kraftausdrücke weniger, wären zwar mehr gewesen, aber meinen Lesefluss haben sie nicht beeinträchtigt, da man sich nach ein paar Seiten daran gewöhnt. Ob das so vom Schriftsteller gedacht war, kann ich nicht sagen.

Der Mittelteil war für mich der berührendste. JC eckt sehr oft an und gerät in Situationen, die man seinem ärgsten Feind nicht wünscht. Aber selbst wenn ihm solche Ungerechtigkeiten passieren, erträgt er sie absolut gefasst, während mir als Leser schon fast der Kragen platzt. JC "verzeiht" und "liebt" einfach jeden, auch wenn es ihm manchmal auch nicht leicht fällt. Er versucht seine Mitmenschen auf ihre Fehler hinzuweisen, ihnen damit auch zu helfen und bekommt doch immer wieder auf die Mappe, man hält ihn eben für einen Spinner. Dieses Szenario ließ mich zum ersten Mal nachdenklich zurück. Wie würde ich auf so einen "Spinner" reagieren? Bin ich in meinem eigenen Alltag auch manchmal "herzlos" oder sogar intolerant?

Der Castingshowteil ist dann eine bissige Mediensatire. Die Abläufe im Hintergrund, die Niven beschreibt, glaube ich ungesehen! Auch wenn es an dieser Stelle etwas deplaziert wirkt: Verfilmt könnte ich mir "Gott bewahre" richtig gut vorstellen! ;-)

Wie man schon erahnen kann, ist dieser Roman schwer einzuordnen. Er ist nicht durchgängig lustig, auch nicht durchgängig berührend, aber irgendwie immer latent nachdenklich stimmend. Im Grunde transportiert er auf wunderbare Weise auf jeder Seite seine eigene Quintessenz: Seid lieb! Daß Liebsein nicht ohne Toleranz und Freundlichkeit funktioniert, sollte jedem klar sein.

JC und seine "Jünger" wuchsen mir jedenfalls im Laufe des Buches unheimlich ans Herz und Nivens umfassende Gesellschaftskritik in Form dieses Buches habe ich nicht zum letzten Mal gelesen!
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Die neuesten Kundenrezensionen
ein muss!
ein wirklich tolles buch! danke john niven.

schon den himmel und die biblischen/ historischen charaktere zu beschreiben ist sehr gewagt. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Stunden von uschi387 veröffentlicht
Großartiges Buch
Habe das Buch in einem Ruck durchgelesen. Ich konnte es einfach nicht weglegen. Der Humor hat mir sehr gut gefallen. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Noidea veröffentlicht
Satire pur! Ganz im Stil von Monty Phyton! Ein Muss für Schwarze...
Bereits mit Kill Your Friends und Coma, erreichte der Schotte John Niven zweimal weltweiten Erfolg. Nun folgt die bitterböse Religionssatire Gott bewahre. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Virginia veröffentlicht
Leider nicht witzig
Tja, leider nicht witzig. Ich hatte mir den Klappentext durchgelesen und fand die Idee sehr interessant, eigentlich stehe ich auf diese Art von Humor. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Cale veröffentlicht
Gott Bewahre / John Niven
Ein ausgesprochen lustiges Buch welches man aber nicht lesen sollte wenn man besonders Bibeltreu ist. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von TomTom veröffentlicht
Seid lieb - und lest dieses Buch
Die ersten fünfzig Seiten lang war mein einziger Gedanke "Wo bin ich da hineingeraten?" - ab dann war mein Gedanke "Gott sei dank habe ich durchgehalten! Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Heinzelmännchen veröffentlicht
SEID LIEB !
Entweder man liebt oder hasst dieses Buch... eindeutig muss man für diesen Roman einen ganz bestimmten Humor haben. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Cori "Leseratten-Buchgeflüster" veröffentlicht
Gott bewahre
Dieses Buch ist mir eher zufällig in die Hände gefallen. Das Thema Gott und Glaube in Verbindung zur kath. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Thomas Keymel veröffentlicht
Gott Bewahre - wie geil ist das denn!
Ich denke es wurde schon genug geschrieben, was der Inhalt des Buches ist.

Ich finde John Nivens "Gott Bewahre" ist eine unglaublich unterhaltsame Satire über die... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Määtz veröffentlicht
Selten so gelacht
Also was uns John Niven hier auftischt hätte man vor ein paar Jahrhunderten noch mit dem Tode bestraft. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Topper veröffentlicht
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