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Gott als Geheimnis der Welt: Zur Begründung der Theologie des Gekreuzigten im Streit zwischen Theismus und Atheismus
 
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Gott als Geheimnis der Welt: Zur Begründung der Theologie des Gekreuzigten im Streit zwischen Theismus und Atheismus [Broschiert]

Eberhard Jüngel
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Broschiert: 564 Seiten
  • Verlag: Mohr Siebeck; Auflage: 8., erneuerte durchgesehene Auflage. (Mai 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3161503880
  • ISBN-13: 978-3161503887
  • Größe und/oder Gewicht: 23 x 15,4 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 596.324 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Eberhard Jüngel
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Produktbeschreibungen

Klappentext

-"Dieses Buch ist eine der bedeutendsten theologischen Erscheinungen der letzten Jahre im deutschen Sprachraum. Hier wird eine ‚mehr als notwendige' Aufgabe der Theologie, eben das von innen und außen der Dogmatik oft so verschüttete Thema Gott glaubwürdig freizulegen, besonders gründlich in Angriff genommen." -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
32 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Gott radikal als Liebe denken 11. November 2003
Von E. Etzold
Format:Taschenbuch
Während Karl Barth eine Dogmatik mit einem Gesamtunfang von mehreren tausend Seiten vorlegte, nimmt sich daneben das Hauptwerk Eberhard Jüngels mit gut 550 Seiten geradezu bescheiden aus. Doch dieses Werk hat es in sich. Hier schreibt ein Autor, der im besten Sinne als einer unserer hervorragendensten klassischen Gelehrten gelten darf und einen theologischen Enwurf vorlegt, der so verschiedene Strömungen wie die Wort-Gottes-Theologie Karl Barths, die ontologische Daseinsanalyse Martin Heideggers, Bonhoeffers "Tod-Gottes-Theologie" (u.v.a. mehr) aufnimmt und zur Synthese bringt. Die stärksten Kapitel sind freilich die, in denen Jüngel sich kritisch mit dem neuzeitlichen Atheismus auseinandersetzt (Feuerbach, Nietzsche, Fichte). Kritisch heißt für Jüngel: den Atheismus nicht rundweg abzulehnen, sondern seine (berechtigte) Religionskritik so zu verarbeiten, dass sie für die Theologie und die Gotteslehre zum Gewinn wird. Desweiteren: Gott radikal in seinem Wesen als Liebe zu bestimmen und von diesem Standpunkt aus Luthers Lehre vom verborgenen Gott in Frage zu stellen. Beeindruckend auch die Zweinaturenlehre (Gott identifiziert sich mit dem toten Jesus), Jüngels Beobachtungen zum Gebrauch der Gleichnisse bei Jesus und die Bestimmung der Trinität als "Gemeinschaft gegenseitigen Andersseins". Kurzum, dieses Buch stellt hohe Anforderungen an die theologische Vorbildung des Lesers, dieser wird aber für seine Mühen mit einem grandiosen (und in sich beinahe schon zu schönen) Entwurf protestantischer Theologie belohnt, dem kein anderes zeitgenössisches Werk an die Seite gestellt werden kann.
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17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Das Werk Gott als Geheimnis der Welt" des protestantischen Theologen Eberhard Jüngel ist längst zu einem Klassiker einschlägiger Thematik aus Fundamentaltheologie und Dogmatik geworden: Es geht wesentlich um die theologische Reflexion des Glaubens an die Möglichkeit der Selbsterschließung Gottes in seinem Sohn Jesus Christus oder anders gesagt um die Denkbarkeit und Sagbarkeit Gottes. Jüngels Ansatz geht von der faktisch erfolgten Offenbarung Gottes in Jesus Christus aus (in Inkarnation und Kreuzesgeschehen sowie in der Sendung des Heiligen Geistes) und zeigt auf dieser Grundlage auf, wie Gott unter den Bedingungen neuzeitlicher philosophischer Infragestellungen durch Atheismus und Deismus denn überhaupt noch länger denkbar und sagbar sein könne. Dabei vertritt Jüngel das hermeneutische Postulat einer Vorgängigkeit der Sprache gegenüber dem Denken, was in praktischer Konsequenz bedeutet, Gott sei nur dann denkbar, wenn er zuvor sagbar ist. Dies aber bedeutet wiederum auf dem Hintergrund der faktisch erfolgten Offenbarung Gottes, dass Gott selber sich in seinem fleischgewordenen Wort ganz als Liebe ausgesprochen und mitgeteilt hat. In diesem Sinn gelte es die Menschlichkeit Gottes" neu zu entdecken, ohne dabei freilich eine Ununterschiedenheit zwischen Gott und Mensch zu behaupten. Liebe bewirke Identität in Differenz, und ein am Inkarnations- und Kreuzesgeschehen gedanklich entwickelter und geschärfter Gottesbegriff könne die Analogie zwischen dem in Jesus Christus menschgewordenen Gott und dem Menschen als solchen nicht mehr nur als je größere Unähnlichkeit in noch so großer Ähnlichkeit" verstehen, sondern müsse sie vielmehr als je größere Ähnlichkeit in noch so großer Unähnlichkeit" begreifen. Gottes Liebe bewähre sich angesichts des Nichts als schöpferisches Wirken ("Gottes Sein ist im Kommen") und überwinde so die Unheilsmacht von Sünde, Tod und Teufel. Das inhaltlich und in der methodischen Durchführung anspruchsvolle Buch ist - mit nötiger Unterscheidung gelesen und bedacht - auch für Katholiken ein Gewinn!
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