8 neu ab EUR 24,00

Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
 
 
Gott, Gene und Gehirn: Warum Glaube nützt - Die Evolution der Religiosität
 
 

Gott, Gene und Gehirn: Warum Glaube nützt - Die Evolution der Religiosität (Broschiert)

von Rüdiger Vaas (Autor), Michael Blume (Autor)
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


8 neu ab EUR 24,00

Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch


Produktinformation

  • Broschiert: 254 Seiten
  • Verlag: Hirzel, Stuttgart (Oktober 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3777616346
  • ISBN-13: 978-3777616346
  • Größe und/oder Gewicht: 23 x 15,2 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 305.583 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Dem Glauben auf der Spur Wissenschaftler sind dem Geheimnis des Glaubens auf der Spur: Hirnforscher entdecken, was im Kopf religiöser Menschen vor sich geht Molekularbiologen suchen nach Gottes-Genen Religionsdemographen erklären, warum Atheisten weniger Kinder haben Evolutionspsychologen entschlüsseln den biologischen Ursprung und Nutzen von Religiosität und Spiritualität. Offenbaren ihre erstaunlichen Forschungsergebnisse eine übernatürliche Wahrheit? Oder zeigen sie eine clevere Strategie der Natur, die bis heute alle Kulturen prägt?
Dieses provokante Buch ist eine Einführung in den aktuellen Stand der Forschung. Aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet es die Grundlagen des Glaubens und das Rätsel Religion.

Was kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden

 (Was ist das?)
Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
 
(7)
(5)

 

 

Kundenrezensionen

6 Rezensionen
5 Sterne:
 (4)
4 Sterne:
 (1)
3 Sterne:    (0)
2 Sterne:    (0)
1 Sterne:
 (1)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
4.2 von 5 Sternen (6 Kundenrezensionen)
 
 
 
 
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel:
Die hilfreichsten Kundenrezensionen

 
30 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Glaube unter der wissenschaftlichen Lupe, 20. Oktober 2008
Wer die aktuellen Diskussionen verfolgt stellt schnell fest: Glaube und Wissenschaft verstehen sich nicht. Und wie das Beispiel von Richard Dawkins "Gotteswahn" zeigt (englisch als "God Delusion" viel besser), mögen sie sich oft auch nicht.

Doch wie Dawkins selbst zugeben muss, hat Religion auch im Licht seiner geheiligten Selektion Bestand. Selbst in unserer aufgeklärten Kultur ist sie nicht totzukriegen. Und in "Gott, Gene und Gehirn" erfahren wir, warum. Mindestens genauso fundiert, aber ohne jeden missionarischen Drang in die eine oder andere Richtung.

Aus welchen anthropologischen Wurzeln entstand Religion? Wie verträgt sich Glaube mit Evolution? Was ist dran am "Gottes-Gen", oder auch am "Gottesmodul" im Hirn? Wie wirkt Glaube auf das Rudel/die Gesellschaft? Und warum wachsen Glaubensgemeinschaften wieder? Oder sogar - sehr schön! - was hat das Alphabet mit Verzückung zu tun? Vaas und Blume liefern zu all diesen Themen den aktuellen wissenschaftlichen Stand, und vermitteln dabei auch ein fundiertes Bild der Themen rechts und links ihres Fadens.

Warum dann nur vier Punkte? Bleiben wir beim Vergleich zu Dawkins, liefert der dem Leser geschliffene Sätze, um ihn zu überzeugen. Und dabei ist er locker mal runterzulesen. "Gott, Gene und Gehirn" ist ein wissenschaftliches Buch, eher Primärliteratur und - obwohl dafür sehr gut zu lesen - vermutlich doch nicht für jeden Leser geeignet. Wer allerdings tiefer in dieses spannende Thema einsteigen möchte, findet hier einen enormen Fundus an Wissen. Und Diskussionsstoff für diverse Abende!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen  
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


 
14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Fundiert, sachlich, vielschichtig, differenzierend - und spannend!, 10. Januar 2009
Zur empfehlenden Rezension von Arvid Leyh, der ich mich anschließe, und der den Inhalt des Buches beschreibenden Rezension von Rüdiger Vaas, seien zwei Aspekte ergänzt:

Als besonders angenehm fällt beim Lesen des Buches zum einen die vorsichtige, ja warnend kritische Zurückhaltung gegenüber voreiligen Interpretationen und Schlussfolgerungen aus bisherigen Forschungsergebnissen auf, sowie zum anderen die Enthaltsamkeit in Sachen Polemik. Diese für seriöse wissenschaftliche Publikationen unverzichtbaren Tugenden scheinen in den eine breite Öffentlichkeit ansprechenden Medien im Kampf um Leser-, Zuschauer- und Zuhörerzahlen in den vergangenen Jahren ja vielfach bedenklich abhanden gekommen - umso erfreulicher, sie hier gekonnt wiederbelebt zu finden, ohne dass beim Lesen Langeweile aufkäme!

Es steht zu hoffen, dass auch die Diskussionen um das Buch "Gott, Gene und Gehirn" die Vielschichtigkeit der Themen und Betrachtungen dieses Buches, den "enormen Fundus an Wissen", wie Arvid Leyh zutreffend schreibt, aufgreifen, und auf eben solch differenzierender und sachlicher Ebene geführt werden.

Ein wichtiges und spannendes Buch, dessen dargestellte Erkenntnisse und Theorien auch gläubige Menschen nicht fürchten müssen. Die Autoren selbst widmen der Feststellung große Aufmerksamkeit, dass (und warum) Wissenschaft und Forschung Glaubensinhalte wie z.B. Gott weder widerlegen, noch beweisen können.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen  
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


 
21 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen INHALTSANGABE, 21. Oktober 2008
Von Ruediger Vaas (Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Wissenschaftler sind dem Geheimnis des Glaubens auf der Spur: Hirnforscher
entdecken, was im Kopf religiöser Menschen vor sich geht; Molekularbiologen suchen nach Gottes-Genen; Religionsdemographen erklären, warum Atheisten im Durchschnitt weniger Kinder haben; und Evolutionspsychologen entschlüsseln den biologischen Ursprung und Nutzen von Religiosität und Spiritualität. Offenbaren ihre erstaunlichen Forschungsergebnisse eine übernatürliche Wahrheit? Zeigen sie eine clevere Strategie der Natur, die bis heute alle Kulturen prägt? Oder entlarven sie eine nützliche Illusion?
Dieses provokante Buch beschreibt und hinterfragt den aktuellen Stand der Forschung. Aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet es die Grundlagen des Glaubens und das Rätsel Religion.


INHALT

-- Einführung: Die Evolution der Religiosität
-- Anthropologie: Homo religiosus
-- Evolutionstheorie: Der Wandel des Lebens
-- Demographie: Religion und Kindersegen
-- Genetik: Das religiöse Erbe
-- Soziobiologie: Religiosität als Anpassung
-- Kognitionspsychologie: Grundlagen des Glaubens
-- Neurotheologie: Gott im Gehirn
-- Fazit
-- Literatur und Links


EINFÜHRUNG

Schon Charles Darwin ging in seinem 1871 erschienenen Buch "Die Abstammung des Menschen" davon aus, dass Religion in der Evolution des Menschen natürlich entstanden sei. Inzwischen ist die menschliche Religiosität zu einem seriösen Gegenstand der Wissenschaft avanciert, der sich ohne ideologische Voreingenommenheiten und mit ganz unterschiedlichen persönlichen Weltbildern inter- und transdisziplinär erforschen lässt. Dieses Buch schildert die wichtigsten Erkenntnisse, Hypothesen und Kontroversen.

-- Religionen gab und gibt es in allen menschlichen Gesellschaften. Deshalb ist Religiosität wahrscheinlich eine menschliche Universalie. Das spricht dagegen, sie als rein kulturelles Phänomen zu begreifen. Vielmehr scheint sie auch spezifische biologische Grundlagen zu haben. Diese evolutionären, genetischen und neuronalen Randbedingungen zu finden, ist eine große Herausforderung. Aber schon eine hinreichend umfassende und für die Forschung praktikable Definition von Religion und Religiosität ist schwierig. Charakteristische Merkmale lassen sich jedoch finden. Sind einige davon ein stammesgeschichtliches Anpassungsprodukt? Und welche Kriterien müssen erfüllt sein, um das nachzuweisen?

-- Die Demographie (Bevölkerungswissenschaft) hat die räumliche und zeitliche Dynamik menschlicher Populationen - von den Familien und Kleingruppen bis zu ganzen Nationen - zum Gegenstand, also vor allem Geburten, Leben, Altern, Sterben und Migration. Demographen suchen dabei auch nach den Ursachen der Veränderungen dieser Populationen. Erst in den letzten Jahren wurde deutlich, dass dabei unter den sozialen Faktoren die Religion eine sehr wichtige Rolle spielt. Religiöse Menschen haben im Durchschnitt mehr Kinder. Dieser Zusammenhang ist nicht trivial, sondern erklärungsbedürftig. Steckt eine biokulturelle Koevolution dahinter, also eine Wechselwirkung der Natur und Kultur des Menschen, die eine Anpassung - an was? - und somit Selektionsvorteile hat?

-- Wenn das der Fall ist, dann muss die Religiosität - nicht zu verwechseln mit der Religionszugehörigkeit! - genetische Grundlagen haben. Dies ist wahrscheinlich so, wie Untersuchung von Zwillingen zeigen: Religiosität wird wie viele Persönlichkeitsmerkmale zumindest teilweise vererbt. Und die Jagd nach den Gottes-Genen" hat bereits begonnen. Ein erfolgversprechender Kandidat, der den Stoffwechsel des Gehirns beeinflusst, wird von Genetikern bereits diskutiert.

-- Da werden auch Evolutionsbiologen aufs Neue hellhörig. Im Fokus ihrer aktuellen Forschung steht die Frage, ob und warum der Glaube nützt und kein überflüssiger Luxus" ist. Neben psychischen Aspekten bis hin zu Auswirkungen auf die Gesundheit scheint besonders das Zwischenmenschliche eine Rolle zu spielen: die Partnerwahl und/oder die Förderung der Kooperation zwischen Nichtverwandten. Vielleicht kann Religion als vertrauensbildende Maßnahme" den Zusammenhalt von Paaren und Gruppen stärken. Die Schattenseite davon ist allerdings häufig die Aggression gegenüber anderen Gruppen. Historische Analysen und pfiffige Experimente stellen die potenzielle evolutionäre Anpassung der Religiosität auf einen weiteren Prüfstand - und in eine fruchtbare Konkurrenz zu den Hypothesen, dass die Religiosität eher als Nebenprodukt anderer (aber welcher?) vorteilhafter Merkmale zu betrachten ist oder als rein kulturelles Phänomen. Freilich sind auch dann biologische Auswirkungen zu erwarten. Und es herrscht Uneinigkeit darüber, ob religiöse Vorstellungen eher als Parasiten oder als Symbionten betrachtet werden können.

-- Kognitionspsychologen arbeiten mit den Evolutionsbiologen eng zusammen, um die Architektur" des menschlichen Geistes besser zu verstehen und damit auch die Eigenarten der religiösen Vorstellungen. In raffinierten Versuchen fanden sie heraus, wie abergläubisches Verhalten" entsteht und wie Religiosität subtil - zuweilen sogar unbewusst - das Handeln beeinflusst.

-- Auch die Hirnforscher haben inzwischen die menschliche Religiosität im Visier. Sie interessieren sich besonders für die Gehirnareale, die bei religiösen Erlebnissen beteiligt sind. Steckt im Scheitellappen der Schlüssel zur kosmischen Einheit, gibt es ein Gott-Modul" in den Schläfenlappen oder eine Antenne für übernatürliche Wesen im Stirnhirn, also gleichsam eine Hotline zum Himmel. Oder ist das alles ein Hirngespinst, womöglich sogar eine Wahnvorstellung?



Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen  
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein

Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel: Eigene Rezension erstellen
 
 
 
Die neuesten Kundenrezensionen

1.0 von 5 Sternen Das Bewusstsein bestimmt das Sein
Es ist verwunderlich, wie der positivistische Bücherschreiber mit überholten behavioristischen Gehirnforschungserkenntnissen der 60/70-er Jahre hier agieren. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Axel Englert veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Ob gläubig oder nicht
Ob gläubig oder nicht, keiner von uns kommt an den "großen und letzten Fragen" vorbei: Hat das Leben einen Sinn, kann oder muss ich ihn mir selbst setzen, oder gibt es einen... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von G. Wolf veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen wissenschaftlich fundierte Darstellung
Über die menschliche Religiosität sind in den letzten Jahren viele Bücher geschrieben worden, aber nur wenige sind wissenschaftlich so gut fundiert wie das vorliegende Buch. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Dr. H. Zankl veröffentlicht

Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen



Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen. Meinungen austauschen. Neues erfahren.
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:








Das bedeutet, jeder Titel/Artikel muss zu Sachgebiet 1 UND zu Sachgebiet 2 UND... gehören.

Ihr Kommentar


Für Sie dokumentiert

 (Was ist das?)

Sobald Sie sich Produktseiten oder Suchergebnisse angesehen haben, finden Sie diese Seiten zu Ihrer Information hier aufgeführt.