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Gott, Gene und Gehirn: Warum Glaube nützt - Die Evolution der Religiosität Taschenbuch – Oktober 2008

9 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 254 Seiten
  • Verlag: Hirzel, S (Oktober 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3777616346
  • ISBN-13: 978-3777616346
  • Größe und/oder Gewicht: 23 x 15,2 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 924.593 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

An dem Buch hat mir gefallen, wie undogmatisch und kundig die Autoren sich ihrem Thema von vielen Seiten annähern, ohne in allzu rasche (Kurz-)Schlüsse zu verfallen. (Spektrum der Wissenschaft)

Wer sich für die naturgeschichtliche Dimension und die biologischen Voraussetzungen von Religiosität auch nur ein wenig interessiert, dem sei dieses Buch nachdrücklich empfohlen. (diesseits)

Dieses Buch eignet sich eher für wissenschaftliche vorgebildete Leser. Sie können sich auf eine umfassende Einordnung von Glauben, Religion und Evolution freuen, wie es sie bislang nicht gegeben hat. (Gehirn & Geist) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kundenrezensionen

4.6 von 5 Sternen
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

40 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Arvid Leyh am 20. Oktober 2008
Format: Taschenbuch
Wer die aktuellen Diskussionen verfolgt stellt schnell fest: Glaube und Wissenschaft verstehen sich nicht. Und wie das Beispiel von Richard Dawkins "Gotteswahn" zeigt (englisch als "God Delusion" viel besser), mögen sie sich oft auch nicht.

Doch wie Dawkins selbst zugeben muss, hat Religion auch im Licht seiner geheiligten Selektion Bestand. Selbst in unserer aufgeklärten Kultur ist sie nicht totzukriegen. Und in "Gott, Gene und Gehirn" erfahren wir, warum. Mindestens genauso fundiert, aber ohne jeden missionarischen Drang in die eine oder andere Richtung.

Aus welchen anthropologischen Wurzeln entstand Religion? Wie verträgt sich Glaube mit Evolution? Was ist dran am "Gottes-Gen", oder auch am "Gottesmodul" im Hirn? Wie wirkt Glaube auf das Rudel/die Gesellschaft? Und warum wachsen Glaubensgemeinschaften wieder? Oder sogar -' sehr schön! -' was hat das Alphabet mit Verzückung zu tun? Vaas und Blume liefern zu all diesen Themen den aktuellen wissenschaftlichen Stand, und vermitteln dabei auch ein fundiertes Bild der Themen rechts und links ihres Fadens.

Warum dann nur vier Punkte? Bleiben wir beim Vergleich zu Dawkins, liefert der dem Leser geschliffene Sätze, um ihn zu überzeugen. Und dabei ist er locker mal runterzulesen. "Gott, Gene und Gehirn" ist ein wissenschaftliches Buch, eher Primärliteratur und -' obwohl dafür sehr gut zu lesen '- vermutlich doch nicht für jeden Leser geeignet. Wer allerdings tiefer in dieses spannende Thema einsteigen möchte, findet hier einen enormen Fundus an Wissen. Und Diskussionsstoff für diverse Abende!
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20 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Dr. H. Zankl am 30. April 2009
Format: Taschenbuch
Über die menschliche Religiosität sind in den letzten Jahren viele Bücher geschrieben worden, aber nur wenige sind wissenschaftlich so gut fundiert wie das vorliegende Buch. Es ist zweifellos ein Glücksfall gewesen, dass sich der Neurobiologe Rüdiger Vaas und der Religionswissenschaftler Michael Blume zusammengefunden haben, um das hoch interessante, aber auch sehr komplexe Thema 'Evolution der Religiosität' aus verschiedenen Perspektiven so darzustellen, dass auch für Nichtfachleute der neueste Stand der Forschung auf diesem Gebiet verständlich wird. Um das zu erreichen, müssen die Autoren allerdings weit ausholen und insbesondere die Bereiche Evolutionstheorie, Soziobiologie, Kognitionspsychologie und Neurotheologie näher erläutern. Dabei wird aber nicht das eigentliche Thema aus den Augen verloren und der Text ist auch sprachlich so gestaltet, dass man gerne weiter liest. Zur besseren Verständlichkeit tragen außerdem etliche Abbildungen und Tabellen bei. Das Buch fordert seinem Leser durchaus eine gewisse intellektuelle Anstrengung ab, dafür wird er aber durch wirklich neue Einsichten und Erkenntnisse reichlich belohnt.
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26 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Birgit am 18. April 2011
Format: Broschiert
Bei diesem Werk muss man sauber trennen: Rüdiger Vaas ist Biologe und Wissenschaftsjournalist und er hat einen ausgezeichneten Schreibstil. Ohne ihn wäre dieses Buch wahrscheinlich ganz anders geworden. Michael Blume ist ausgebildeter Bankkaufmann, konvertierter Christ sowie Religionswissenschaftler. Er ist für die "religiöse" Interpretation der zusammengetragenen Ergebnisse verantwortlich.

Schon Titel und Untertitel zeigen diese religiös motivierte Absicht der Interpretation. Erst kommt Gott, dann der Rest. Im Untertitel "Warum Glaube nützt. Die Evolution der Religiosität." werden die Begriffe Glauben und Religiosität so verwendet, als ob sie synonym wären. Hierdurch wird suggeriert, dass auch Religiosität nützt und eine eigenständige Evolution hätte. Aber ein solches Ergebnis können Vaas und Blume nicht liefern.

Als Sammelwerk, welches dem interessierten Leser einen guten Gesamtüberblick über den aktuellen Forschungsstand vermittelt, ist diesen Werk durchaus zu empfehlen. Aber ... Und dieses Aber ist fundamental wichtig. Es gibt bis heute keine allgemein anerkannte wissenschaftliche Definition, was man unter Spiritualität, Religiösität und Religion zu verstehen hat. Geschweige denn, wie so etwas exakt zu messen ist. Daher ist das Buch eine wahllose Sammlung von Äpfeln und Birnen, bei dem die Ergebnisse von hunderten von Wissenschaftlern zusammengetragen werden, ohne das jemand sagen kann, was da eigentlich erforscht und gemessen wurde.

Und der religionswissenschaftliche Autorenteil macht sich auch nicht die Mühe, den Leser darauf aufmerksam zu machen.

Diese Willkür wird durch eine recht eigenwillige Interpretation nicht besser.
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Sapienta, Münster am 27. Dezember 2009
Format: Broschiert
Ob gläubig oder nicht, keiner von uns kommt an den "großen und letzten Fragen" vorbei: Hat das Leben einen Sinn, kann oder muss ich ihn mir selbst setzen, oder gibt es einen äußeren Sinngeber? Ist der Sinngeber Gott, dieser eine, der abrahamitische, der Gott der Juden, Christen und Moslems, könnte es nicht genauso gut irgendeiner von den vielen Göttern der vielen Anderen sonst wo auf der Welt sein? Oder handelt es sich bei der Gottesvorstellung nur um einen Wunschtraum, an den sich die Gläubigen klammern, weil er Trost und Hoffnung verspricht - eine Illusion, die zugleich Gruppenidentität stiftet, moralisiert und direkt oder indirekt lebensdienlich, mithin evolutionswirksam ist? Im Buch von Vaas und Blume finden sich nachdenkenswerte Antworten. Religiosität ist, so die Autoren, für das Individuum, für die Familie und für die Gesellschaft von offenkundigem und auch wissenschaftlich belegbarem Vorteil, obschon andererseits brandgefährlich. Aber ist Religiosität, sind Religionen denn überhaupt mit Wissenschaft vereinbar? Den Autoren folgend kein sonderliches Problem: Ob nun das Gehirn durch Gott oder per evolutionem entstanden ist, Glaubensfähigkeit und Glaubensbedürfnis sind Hirnprodukt, und unser Gehirn ist es, das uns für den Glauben prädisponiert, den einen mehr, den anderen weniger - trotz all der Widersprüche und Absurditäten, die den Glaubenslehren innewohnen, oder dem ganz kleinen, lächerlichen und höchstpersönlichen Aberglauben. Wen schon wundert es dann, dass es Gene gibt, die als Kandidaten für die Glaubensfähigkeit herhalten können?Lesen Sie weiter... ›
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