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Gott: Eine kleine Geschichte des Größten [Taschenbuch]

Manfred Lütz
3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (110 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

1. Februar 2009
»Gott sei Dank, Gott existiert nicht. Wenn aber, was Gott verhüten möge, Gott doch existiert?« Unter der Feder von Bestsellerautor Manfred Lütz wird aus der Frage nach Gott ein spannendes Lesevergnügen, das aufgeklärte Skeptiker wie nachdenkliche Gläubige gleichermaßen bereichert und klüger macht. Immer wieder unterbricht Lütz seine eigensinnige Reflexion mit hinreißenden Geschichten über Menschen, die es mit dem lieben Gott aufnahmen. Und er nimmt Elton Johns Auftritt auf der Trauerfeier für Lady Di ebenso unter die Lupe wie die Argumente »der besten Atheisten der Welt« oder die Debatten um Evolutionstheorie und Hirnforschung. Nach der Lektüre legt man ein reiches, kluges Buch aus der Hand – und fühlt sich bestens unterhalten. Mit Gott.

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 320 Seiten
  • Verlag: Knaur TB (1. Februar 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426781646
  • ISBN-13: 978-3426781647
  • Originaltitel: Gott
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,4 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (110 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 11.458 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Nicht zweifeln, glauben! Zweifel an der Existenz Gottes, sicher so etwas gibt es. Aber das ist heilbar. Das ist die einfache Botschaft, auf die man die Ausführungen des Bestsellerautors, Psychiaters und Theologen Manfred Lütz bringen könnte. Oder: Wer nicht glaubt, der ist selber schuld, wenn er nicht glücklich wird. So weit, so gut. So etwas darf man glauben. Wirklich problematisch aber sind Aussagen wie die folgende: "An Gott glauben oder Nietzsche zu folgen, das scheint die wirkliche Alternative zu sein. Wenn man aber Nietzsche folgt, dann muss man auch bereit sein, den bitteren Kelch des Atheismus bis zur Neige zu trinken. Dann hat man keine Argumente gegen die kraftvoll skrupellose Macht eines Hitler, Stalin oder Mao Tse Tung, die Millionen von Menschen der eigenen irdischen übermenschenartigen Göttlichkeit opferten." Gewiss: Der niemals um eine Pointe verlegene Lütz verhehlt nicht, dass auch er, um zu Gott zu finden, durch ein atheistisches Jammertal hat gehen müssen. Bei der Überwindung seines Unglaubens hat ihm dabei weniger das theologische Studium geholfen ("Theologie ist eine Krücke, eine Dienstleistung für Leute, denen das hilft."), als vielmehr die Erfahrung, die Begegnung mit Menschen, die glaubten, die von Wundern berichteten und die Gutes bewirkten. Und so erzählt Lütz unentwegt kleine Geschichten, die seinen Glauben plausibel machen sollen. Er unternimmt auch immer wieder kleine Ausflüge in die Philosophie-, die Theologie- und die populäre Zeitgeschichte. Aber immer schwingt dabei ein Subtext mit, aus dem wir lesen sollen, dass das Leben viel leichter gelingt, wenn man es sich nicht durch allzu viel Reflexion unnötig erschwert. Nach Beweisen für oder wider die Existenz Gottes zu forschen, ist am Ende für den Autor nur müßig. Fragt sich nur, weshalb er sich dann in kruden Referaten über die angeblich Indizien für die Existenz Gottes liefernde Quantenphysik versteigt.

Doch, wie gesagt: Gott, und das ist für Lütz der Gott der katholischen Kirche (warum auch nicht?), ist. Punktum. Doch warum soll man diese "Kleine Geschichte vom Größten" dann überhaupt noch lesen? Ganz einfach: Weil Lütz für all jene, die ohnehin auf seiner Seite sind, sicherlich ein ausgesprochen amüsanter und tatsächlich ja auch zweifellos gelehrter Plauderer ist. Jene aber, die sich von der Lektüre erhoffen, etwas wirklich Neues zu erfahren, werden das Buch am Ende eher enttäuscht zur Seite legen und sich vermutlich auch über die übertrieben zur Schau gestellte, freundliche Selbstgewissheit des Autors ärgern. -- Andreas Vierecke -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Pressestimmen

Unaufdringlicher Religionsunterricht im besten Sinne, der viele Missverständnisse über den Glauben aus dem Weg räumt. (Kölner Rundschau)

Das Buch schließt das Herz auf zum Glauben an Gott...Weil es aber von einem gestandenen psychiatrischen Chefarzt erzählt wird, ist es nicht frömmelnd, sondern trifft mit geradezu chirurgischer Präzision den Nerv. (Focus) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD .

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
41 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kurzweilige Auseinandersetzung für Zweifler 20. August 2010
Von Sucher
Format:Taschenbuch
Sicherlich kein Buch um überzeugte Atheisten zum Christentum zu bewegen. Vielmehr ein Buch das sich an jene wendet, die den inneren Zweifel spüren und mit dem Gott den wir aus dem Religionsunterricht zu kennen glaubten nichts anzufangen wissen.

Der Titel machte mich neugierig. Mit anfänglicher Skepsis, schließlich bin ich schon vor Jahren aus der Kirche ausgetreten, habe ich angefangen zu lesen. Die Skepsis wich und echtes Interesse kam. Ich habe das Buch nicht so verstanden das 100% überzeugte Atheisten von Gott überzeugt werden sollten. Vielmehr scheint es so als wenn das Heer der Enttäuschten und der Zweifler angesprochen werden sollte.

Beginnend mit einem Abriss über Atheismus in den einzelnen Epochen nutzt Manfred Lütz die Gelegenheit um mit einigen Gottesbildern aufzuräumen.
Ich war erstaunt wie viele Vorurteile über Gott, Dogmen und Kirche ich während des Lesens über Bord werfen oder doch zumindest hinterfragen musste.

Manfred Lütz hat es mit seinem Buch zumindest geschafft bei mir wieder Neugierde auf diesen Gott zu wecken. Sofern man bereit ist seine eigenen Vorstellungen von Gott mal zu hinterfragen ist es ein Buch das nachwirkt und dazu einlädt Antworten auf längst beantwortet geglaubte Fragen zu suchen.

Der Autor stellt dem Leser einen sehr persönlichen Gott vor, keinen vergeistigten oder gar den älteren Herrn im weißen Gewand. Durch seinen Hintergrund ist die Suche nach Gott katholisch eingefärbt, was mich als Protestant aber nicht daran gehindert hat das Buch mit Neugierde und wachsendem Interesse zu lesen. Der Schreibstil ist alles andere als frömmelnd von daher liest es sich sehr flüssig.

Fazit: Ein sehr interessantes Buch über ein ernstes Thema, das ohne Drohungen auskommt und, sofern man sich darauf einlässt, Lust auf mehr macht.
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121 von 154 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von pl
Format:Gebundene Ausgabe
Religion und Glaube sind heute wieder in aller Munde. In zahlreichen Talkshows und Büchern schmeißen sich Gegner und Befürworter der Religion die Argument für und gegen diese um die Ohren. Ein wenig spiegelt sich diese "ewige Auseinandersetzung" auch in dem vorliegenden Buch von Manfred Lütz wieder, der nicht verschweigt auf welche Seite er sich schlägt: pro Religion und mehr: pro Gott! Allein diese Tatsache wird im Zeitalter von Richard Dawkins "Gotteswahn" so manchen davon abhalten dem vorliegenden Buch etwas Konstruktives abgewinnen zu können, denn wer so klar und deutlich Stellung bezieht - so ein all zu oft anklingendes Argument - wird wohl kaum eine faire und reflexive Aufarbeitung des Themas erwarten lassen. So gesteht auch Lütz in diesem Buch ein, dass es sich um eine klar persönlich bestimmte Herangehesweise an das Thema "Gott" handelt, eine andere - so lautet eine Botschaft des Buches - ist gar nicht möglich. Lütz demonstriert, dass weder die Psychologie, noch die Philosophie mit ihren starren Götterbildern wirklich etwas über Gott aussagen können, Gott zu erfassen - was vollends nie gelingen kann -ist immer ein "Mehr" und hat im Wesentlichen mit persönlichen Erfahrungen zu tun. Einen wesentlichen Teil des Buches nimmt die Auseinandersetzung mit dem Atheismus und der "Wissenschaft" ein, welche Lütz als die Hauptgegner der Religion in den vergangenen Jahrhunderten ausmacht. Kurz und knapp schildert er dabei die wesentlichen Formen des Atheismus von der Antike bis zur Gegenwart, zeigt aber auch an gegebenen Stellen dessen Schwächen auf. Nach Lütz ist der Atheismus heute eigentlich überwunden, da seine wesentlichen Argumente hinfällig geworden sind, was nach Lütz auch an der wissenschaftlichen Erkenntnis liegt, dass eigentlich keine streng allgemeingültigen Aussagen mehr gemacht werden können. Wer die Aussage "Gott gibt es nicht" propagiert, muss gleichfalls auch die Aussage "Gott gibt es" auf eine gleiche Stufe stellen und damit anerkennen.
Die Sprache von Lütz in diesem Buch ist sehr eingängig, d. h. vor allem locker und all zu oft (polemisch) flapsig. Die philosophischen/ psychologischen (atheistischen) Konzeptionen auf die eingegangen wird in diesem Buch, werden in wenigen Sätzen zusammengefasst, wobei man als Leser schonmal schlucken muss, wenn Freud, Platon, Aristoteles, Kant, Hegel, Augustin, Rahner u. a. sprachlich so frei und verkürzt abgehandelt werden. Hier zeigt sich aber zum Einen die Stärke von Lütz, nämlich jedermann/frau (!!!) die großen Denker der Weltgeschichte vereinfacht - aber korrekt - zu vermitteln, zum anderen verbirgt sich hier aber auch eine Schwäche des Buches, es fehlt manchmal etwas an Tiefe. Kenner der genannten Denker werden sich nicht immer zufrieden geben. Nach Lütz Eigenaussage (Nachwort) ist sein Werk aber von zahlreichen Experten gegengelesen, daher sind inhaltliche Fehler in der Darstellung ausgeschlossen, was m. E. auch zutrifft. Da das Buch für eine breite Öffentlichkeit verfasst ist, fehlen Literaturangaben und Register, was zumindest bei den zahlreichen Zitaten schmerzt, hier hätte man auch als wissenschaftlicher Laie gern das ein oder andere Mal gewusst, aus welchem Werk der großen Denker es stammt, bzw. in welchem Zusammenhang das Zitat im Originalwerk steht. Insgesamt eignet sich die Lektüre des Buches aber als ein guter Einstieg in die Auseinandersetzung zwische Religion, Wissenschaft und Atheismus und deren gegenseitigen Verquickungen, es ist aber auch persönlich, weshlab Lütz - zu Recht - keine Allgemeingültigkeit beansprucht, es bietet aber Argumente und Gedankengänge, die jeden einladen können, mit- und weiterzudenken, was auch selbsternannte Atheisten und Agnostiker ansprechen sollte.
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17 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von L. Stitz
Format:Taschenbuch
(Eine Bemerkung vorweg: Bücher mit religiösen Themen werden manchmal verrissen, weil der Rezensent grundsätzlich anderer Meinung als der Autor ist. Das ist hier nicht der Beweggrund der schlechten Bewertung. Ich bin Christ, und damit Theist.)

Eines Tages entschied sich Manfred Lütz, ein Credo zu verfassen. So oder so ähnlich dürfte es zu diesem Buch gekommen sein. Recherchiert scheint Lütz dafür nicht zu haben. Nicht nur, dass fast allen Zitaten die Quelle fehlt - selbst der Verfasser/Urheber div. Aussprüche bleibt ungenannt und wird nonchalant durch "man" ersetzt. "Man sagt." Aha.

Doch auch dort, wo Lütz sich explizit auf Autoritäten bezieht, neigt er stark dazu, Standpunkte tendenziell darzustellen und sie beliebig bis zur Unkenntlichkeit zu verkürzen. Auch hinterfragt er die Weisheit der Masse oder eines Gelehrten nur dort, wo es ihm argumentatorisch in den Kram passt, und übernimmt andererseits selbst so öffentlichkeitswirksam entkräftete Aussagen wie die Pascal'sche Wette bedenklos bzw. ohne die Gegenseite zu Wort kommen zu lassen. Wer dem Mediziner und Theologen bis dato zugetraut hatte, mit wissenschaftlicher Integrität verschiedene Standpunkte fair gegeneinander abzuwägen, wird leider schon in diesem Punkt enttäuscht.

Andere Themen (wie beispielsweise Freuds mittlerweile ja zurecht umstrittene Psychoanalyse) scheint Lütz nur deshalb so ausführlich zu behandeln, um im nächsten Atemzug halbwegs verwandtes Gedankengut (hier Feuerbachs Projektionsthese) per Analogieschluss ("Freuds Psychoanalyse ist falsch, also auch die psychologische Erklärung der Entstehung eines Gottesbildes") zu widerlegen. Wie unsinnig dieses Vorgehen ist, wird in diesem Beispiel deutlich, führt man sich vor Augen, dass Feuerbachs "Wesen des Christentums" 15 Jahre vor Freuds Geburt erschien. Richtig ist, dass Feuerbachs Thesen nichts Definitives darüber aussagen können, ob es nun tatsächlich einen Gott gibt oder nicht - das kann Lütz' Buch aber ebensowenig.

Dazu kommt ein Nachwort, dass besser als Vorwort dem Werk vorangestellt worden wäre, da Lütz darin unumwunden zugibt, hier nicht nur rein subjektiv zu fabulieren (weckt doch der Untertitel mit seiner Andeutung von "Geschichte" die unterschwellige Erwartung nach Transsubjektivität und dem Abwägen aller beteiligten Seiten), sondern das Ganze eigentlich witzig zu meinen. Viele seiner Plattitüden und groben Ungenauigkeiten können ihm so ja nachgesehen werden - Fasching bspw. ist ebenfalls meine Sache nicht, vielleich also kein Wunder, dass ich beim Lesen diese "lustigen" Textes immer wieder die Hände über soviel Blödsinn vor den Kopf schlagen musste. Der Fremdschäm-Faktor war stellenweise auch wirklich ebenso hoch wie beim Ansehen der TV-Übertragung einer Karnevalssitzung.

Trotzdem gebe ich diesem Buch 2 Sterne. Warum? Weil es Lütz immerhin gelungen ist, mein kritisches Denken zu vielen seiner Thesen zu aktivieren. Das fing gleich auf der ersten Seite an, wo Lütz behauptet, Theisten und Atheisten würden natürlich vollkommen unterschiedlich leben. Wirklich? Wäre das so, müsste man beide Gruppen auf den ersten Blick auseinanderhalten können, was aber in der Regel nicht der Fall ist. Überhaupt ist überall dort Vorsicht geboten, wo Lütz behauptet, etwas sei "natürlich" so oder so. Diese skeptische Haltung hielt beim weiteren Lesen an, wobei ich lediglich beklagen möchte, dass Lütz es dem Kritiker wirklich oft zu einfach macht. So kann dieses Buch auch als mahnendes Denkmal dafür gelten, wie man heutzutage besser keine Religionsapologetik mehr betreibt.
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3.0 von 5 Sternen Gott-Eine kleine Geschichte des Größten
Ich hatte etwas anderes erwartet. Sehr langatmig und irgendwo auch langweilig. Ich schlafe immer dabei ein. Habs auch noch nicht mal zuende gehört
Vor 5 Monaten von BarbaraTaanman veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Dieses Buch hat mich sehr berührt.
Mehr Bibeltreue wünschenswert.
Aber: sehr lesenswert und viele spannende Aspekte.
Ich wünsche diesem kompakten Buch eine weite Verbreitung und eine... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Stefan Koppi veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Die Enttäuschung kommt zum Schluss
Mit großem Interesse habe ich über die Hälfte dieses Buches gelesen und mich gefreut, vom Wissen des Manfred Lütz zu profitieren. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von WolfRam veröffentlicht
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