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Gott, Eine Biographie [Taschenbuch]

Jack Miles
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch --  

Kurzbeschreibung

1998
Eine kühne und geistreiche Idee: Gott als Romanheld. Jack Miles liest das Alte Testament neu: als großes literarisches Kunstwerk der Menschheit, als Roman, der einen Helden hat - den göttlichen Akteur selbst.
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Produktinformation

  • Taschenbuch
  • Verlag: Dtv (1998)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423307110
  • ISBN-13: 978-3423307116
  • Größe und/oder Gewicht: 19,5 x 12,4 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 179.675 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Das Buch ist ein Wagnis: Jack Miles liest die Bibel als Werk der Weltliteratur und betrachtet dabei Gott als dessen Held. Es ist ein ungewöhnlicher Weg, aber ungemein spannend, wenn man sich darauf einläßt.

Zunächst mag die Vorgehensweise naiv anmuten, am Anfang der Bibel zu beginnen und zu beschreiben, wie und als wer sich Gott darstellt. Doch unreflektiert schreibt Miles sein Buch keineswegs. Schon den Rahmen der Handlung steckt er bewußt ab, wenn er sich für den Tanach, also die Hebräische Bibel und ihre Reihenfolge der Bücher des christlichen Alten Testamentes, entscheidet. Das Nacheinander von Geschichtsbüchern, Prophetenbüchern und als Abschluß poetischen Werken faßt er als Entwicklung im Charakter und Verhalten Gottes selbst auf: Während er zu Beginn als Schöpfer, Befreier und Eroberer auftritt, wandelt er sich über seine Rolle als Liebender und Heiliger zum verborgenen Gott, sein mächtiges Wort am Beginn steht dem Schweigen am Ende gegenüber.

Für Bibelkundige wie Distanzierte gibt es in diesem Buch vieles zu entdecken. In die Erzählung fließt viel Wissen ein, was das Unterfangen so interessant macht. In Gang gehalten wird die Dynamik durch die Frage nach dem Warum. Wie kommt es zum "Decrescendo" vom Höhepunkt Schöpfung bis zum Ende? Und wie verhält es sich mit der Beziehung Gottes zu dem von ihm erschaffenen Menschen? Der komplexe Charakter des einen Protagonisten bewegt den Autor wie die Lesenden: Warum und wie vereinen sich in dem einen Gott Aspekte zum Beispiel des Weiblichen und Männlichen, für die andere Religionen die Form des Polytheismus wählen?.

Alles in allem ein faszinierendes Buch, das wie das Original dazu anregt, sich hinein zu vertiefen und nach einer Antwort zu suchen. --Stefanie Ott-Frühwald

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Jack Miles, geboren 1942, studierte Theologie und Sprachwissenschaften in Rom, Jerusalem und an der Harvard University. Der ehemalige Jesuit war unter anderem als leitender Kulturredakteur der ›Los Angeles Times‹ tätig. Bei dtv erschien von ihm bereits ›Gott. Eine Biografie‹ (30711), für das er mit dem Pulitzerpreis ausgezeichnet wurde

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tiefgründig 2. November 2002
Format:Taschenbuch|Verifizierter Kauf
In "Gott - eine Biographie" geht es um die Bibel (genauer gesagt, um die hebräische Bibel bzw. das Alte Testament). Vielfach steht die Bibel als eine Art papierenes Möbelstück im Regal. Dass sie in der Vergangenheit viele Menschen tiefgreifend geprägt hat und unsere Kultur bis heute noch prägt, weiß man zwar. Aber wie wirkt die Bibel genau? Was lesen einige Leser aus ihr heraus, das andere Leser aufgrund oberflächlicher Lektüre nicht bemerken? Um diese Frage zu beantworten, stellt Jack Miles das Alte Testament Abschnitt für Abschnitt vor und lässt es in ausführlichen Zitaten und Zusammenfassungen zu Wort kommen. Diese Zitate sind eingebettet in Gedanken und Beobachtungen eines Bibellesers. Sie kreisen um die Frage, was der wichtigste Protagonist der Bibel - Gott - für ein Charakter ist.
Im Laufe der Zeit wird einem deutlich, dass der Gott, der beim Lesen der Bibel vor dem inneren Auge entsteht, einen Charakter hat. Von ihm, der anfangs wie ein gigantischer konzentrierter Handwerker erscheint, der in seine Arbeit vertieft und Selbstgespräche führend die Welt erschafft, wird immer mehr deutlich. Schon bald genügt ein einzelnes Charakteristikum für ihn nicht mehr - der Gott der Bibel ist ein "tiefer" Charakter, wie es der Literaturwissenschaftler sagen würde. Nach ein paar Kapiteln in der Bibel hat sich Gott zu einem von den Menschen enttäuschten Zerstörer gewandelt, der fast die gesamte von ihm geschaffene Welt in der Sintflut auslöscht. Aber der Gott der Bibel ist auch nicht zwiegespalten - mal Schöpfer und mal Vernichter.
Die Bibel enthält Texte der ca. ein Jahrtausend umspannenden Geschichte des Gottesglaubens in Israel.
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gott als Romanheld, super! 28. November 1999
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Jack Miles wagte etwas, was noch nie jemand vor ihm getan hat. Er präsentiert das Alte Testament vollkommen neu, und zwar so wie es ist. Es handelt sich um eine der bekanntesten literarischen Arbeiten der Menscheit, in der Gott die Hauptrolle spielt. Jack Miles nimmt nun diese Hauptfigur unter die Lupe. Sie tritt als Schöpfer, Zerstörer, Freund, Feind, mal als Zuschauer, mal als Vater und ein anderes Mal als Befreier oder Henker auf.
Gott als Romanheld.
Dennoch ist es ein schwieriges Buch. Wie kann man so etwas angehen ohne ernsthaft die moralische Integrität einer Gottheit anzuzweifeln? Jack Miles betreibt keineswegs Blasphemie. Vielmehr versucht er ein Licht hinter die Wesenscharakteristika dieses göttlichen Akteures zu bringen. Warum handelt er so? , gewinnt er? , scheitert er?
Ein überaus intelligentes Buch von dem kein offener Mensch unangetastet bleibt. Ein phantastisches Buch für jeden der doch noch ein Paar ungeklärte Fragen hat, und hier noch eine ganze Menge mehr Fragen finden wird! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Jack Miles hat mit bestürzender Belesenheit, Verve und intellektueller Unerschrockenheit ein inspirierendes, und mitunter etwas mühsam zu lesendes Buch geschrieben. Seine kühne Idee war, das Alte Testament nicht als sakrale Prosa, als Offenbarung Gottes zu lesen, sondern ganz nüchtern als Literatur, in der nicht etwa das Volk Israel, sondern Gott der Herr die Hauptfigur ist. Das Ergebnis ist jedenfalls köstlich! Zu unserer Überraschung stellt sich heraus, dass Gott eine sehr widersprüchliche Gestalt ist, direkt, unreflektiert, impulsiv, jähzornig, destruktiv, prahlerisch, in seinen Versprechungen unzuverlässig, und zudem obsessiv an Fruchtbarkeitsthemen haftet - und erst sehr spät in seiner Entwicklung, nach unzähligen mitleidslosen Genoziden, Grund für die heute noch populären Zuschreibungen von Unergründlichkeit oder gar Barmherzigkeit bietet. Und gegen Ende dieses "Romans" verebbt Gott langsam, im starken Kontrast zum souverän-feierlichen ersten Auftritt, und dass auch erst, nachdem er im Buch Hiob seine beunruhigendste Seite gezeigt hat. Da sich wohl die meisten Leser weder mit vergleichender Religionsgeschichte noch mit Hebräisch oder Aramäisch auskennen, bleibt nichts anderes übrig, als JM bei der Lektüre einfach zu vertrauen, was bei der Fülle von inhaltlichen Bezügen und methodischen Anleihen manchmal ein unbehagliches Gefühl vermittelt. So bleibt am Ende der Eindruck, dass sein Werk für ein (poulär)wissenschaftliches Werk zu pointiert, spekulativ und breit gefächert ist, und für einen kulturphilosophischen Essay zu sehr mit Details, Fussnoten und Belegen befrachtet. Lesen Sie weiter... ›
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Denkanstoss 5. Juli 1999
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Gott als Romanheld. Ein sehr interessanter Ansatz, den es meines Wissens in der Literatur noch nicht gegeben hat. Miles wird dabei aber nicht wirklich blasphemisch. Er reisst das Alte Testament vollkommen aus dem religiösen und historischen Kontext und betrachtet Gott als Charakter mit Stärken und vor allem Schwächen. Diese Betrachtung ist so interessant, weil der Gott des Alten Testaments seinen Teil zum männlichen Ideal in der westlichen Gesellschaft beiträgt. Schliesslich ist das Christentum der Grundpfeiler unserer Moralvorstellungen. Was wir als Recht oder Unrecht ansehen, entstammt zu einem grossen Teil aus diesen vor tausenden von Jahren zusammengetragenen Textstücken. Wenn man die Bibel niemals richtig gelesen hat, so wie ich, ist man überrascht, wie grausam und gnadenlos dieser archaische Gott sich aufführt(Völkermord in Kanaan, Massenvergewaltigungen als Lohn für treue Gefolgschaft, die Plagen Ägyptens...). Das Buch, auf das sich nach der Meinung vieler Leute unsere Zivilisation gründet, ist besonders in seinen Anfängen extrem barbarisch. Miles stellt wunderbar die verschiedenen Persönlichkeiten heraus, aus der sich Gott zusammensetzt. Vom selbstsüchtigen, innerlich schwachen Psychopathen zum gerechten Herrscher oder zum "Freund der Familie", vom großen Krieger zum traurigen Verlierer. Dieses Buch ist genau das richtige für Menschen wie mich, die diese Religion nie verstanden haben, und nicht begreifen, was die Menschen zu diesem Glauben treibt(diese Frage wird natürlich nicht beantwortet; eigentlich wird alles noch absurder). Miles wird bei all seinen Beobachtungen wie gesagt niemals wirklich blasphemisch. Lesen Sie weiter... ›
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