Aus der Amazon-Redaktion
Der Titel Gothika bereitet den Zuschauer auf einen gruseligen, atmosphärischen Thriller vor, mit Betonung auf übernatürliche Mysterien. Man geht am Besten an den Film heran, indem man sich klar macht, dass es sich dabei um einen Wachtraum handelt, der im Reich geistiger Gesundheit keinen Sinn ergibt. Der französische Schauspieler und Regisseur Mathieu Kassovitz liefert nach seinem überragenden Thriller Die purpurnen Flüsse aus dem Jahre 2000 ein knalliges Debüt in Hollywood. Er schafft eine düstere und stürmische Atmosphäre, indem er eine fachkundige Psychologin (Halle Berry) in jenem Gefängnistrakt einsperrt, wo sie dort Inhaftierte behandelte (darunter Penelope Cruz) bis sie für den Mord an ihrem Mann (Charles S. Dutton) verurteilt wurde, der auch ihr Vorgesetzter war. Leidet sie aufgrund eines Autounfalls an geisterhaften Wahnvorstellungen, oder schickt ihr ein junges Mädchen, das schon seit vier Jahren tot ist, Nachrichten aus dem Jenseits? Berry muss ihre Unschuld beweisen, während Kassovitz alles und jeden in Bezug auf die Richtung, in die sich die unsinnige Handlung bewegt, im Dunklen lässt inklusive dem Zuschauer und dem zweiten Hauptdarsteller Robert Downey Jr. (als Berrys Kollege). Irgendwie hätte das ein besserer Film werden können, zwischen all den Gängen und Winkeln des Gefängnis-Schlosses, wobei Berry eine hundertprozentige Vorstellung liefert, welche in Übereinstimmung steht mit dem überfrachteten Stil des Films. Aufmerksame Zuschauer werden schon früh heraus finden, wer der Mörder ist, und das Ende stellt auch keine Steigerung dar, aber Gothika liefert dennoch ein paar gute Schocker für Freunde von Gruselfilmen. --Jeff Shannon
VideoMarkt
Nach einem schlimmen Erlebnis auf einer verregneten Landstraße findet sich die Psychologin Miranda plötzlich als Patientin in der eigenen Klinik wieder - als Hauptverdächtige für den Mord an ihrem Ehemann. Einzig verstörende Flashbacks geben der unter Gedächtnisverlust leidenden Ärztin Anhaltspunkte dafür, dass sie nicht ihren Verstand verloren, sondern vor ihrer Amnesie offensichtlich einen Serienmord aufgedeckt hat. Andere beängstigende Vorfälle deuten derweil auf übersinnliche Wesen hin, die Miranda töten wollen.
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Der französische Filmemacher Mathieu Kassovitz begibt sich in seinem Hollywood-Debüt auf die Spuren seines Thriller-Erfolgs "Die purpurnen Flüsse" und beweist einmal mehr sein Händchen für Suspense-Stoffe. Routiniert von Stars wie Halle Berry ("Monster's Ball"), Robert Downey Jr. ("Natural Born Killers") und Penélope Cruz ("Vanilla Sky") gespielt, überzeugt der Psycho-Horror jedoch mehr durch seine beklemmenden Bilder als durch ein innovatives Skript.
Blickpunkt: Film
Der neueste Film von Dark Castle Entertainment (nach 'House on Haunted Hill', '13 Geister' und 'Ghost Ship') ist dem angestammten Horror-Hausprogramm entsprechend eine rundherum düstere Angelegenheit. So taucht der paranormale Psychothriller sowohl optisch als auch erzählerisch in eine trübsinnig-triste Schattenwelt ein. Dabei spielt Bond-Girl Halle Berry (Oscar für 'Monster's Ball') etwas mehr überzeugend als einst Jennifer Lopez in 'The Cell' eine Psychologin, die in einen Plot um einen sadistischen Serienkiller verwickelt wird. Die mit vielen Kameramätzchen versehene Regie führt der Franzose Matthieu Kassovitz, der in seinem englischsprachigen Debüt wieder auf den Spuren seines Erfolgsthrillers 'Die purpurnen Flüsse' wandelt.
Eingestiegen wird mit dem Gespräch zwischen der Psychologin Dr. Miranda Grey (Berry) und der verurteilten Mörderin Chloe (eine nicht allzu überzeugende Penelope Cruz). Sie befinden sich in einer Klinikanstalt für geistesgestörte Straftäterinnen, wo die (wenigen) elektrischen Lichter ununterbrochen flackern und surren, womit sowohl die beklemmende Atmosphäre als auch mangelhafte Lichtverhältnisse für die Fortdauer des Films etabliert werden. Anschließend begibt sich Miranda in das Büro des Klinikleiters (Charles S. Dutton), der sich nach einem innigen Zungenkuss (eines der absoluten Horrorhighlights!) als ihr Ehemann herausstellt. Daraufhin wird Robert Downey Jr. als Kollege eingeführt, der offensichtlich ein Auge auf Frau Doktor geworfen hat. Nach kurzem harmlosem Flirt fährt Miranda im triefenden Regen nach Hause und sieht mitten in der Strasse ein desorientiertes verletztes Mädchen stehen, das spontan in Flammen ausbricht (David Lynch lässt noch mehrfach grüssen). Die nächste Szene zeigt Miranda in einer Zelle in ihrer ehemaligen Wirkungsstätte: Sie ist des Mordes an ihrem Mann angeklagt, kann sich allerdings an nichts erinnern. In Folge entspinnt sich ein Whodunnit mit übernatürlichen Geisterelement à la 'The Sixth Sense', 'Schatten der Wahrheit' und 'Echoes'. Der Amnesie-Aspekt und ein zeitversetzter Flashback erinnern zudem an 'Memento'. Regisseur Kassovitz versteht es, bei seiner Inszenierung Spannung und verstörende Schockmomente präzise einzusetzen, ohne dass sich das insgesamt zu einem überzeugenden Schocker zusammensetzen würde. Das liegt vor allem an der müden Figurenzeichnung, die wohl auf das Drehbuch von Sebastian Gutierrez ('Judas Kiss') zurückzuführen ist, der alle typischen Genreelemente zu einem Potpurri aus Murdermystery und Geistergeschichte verrührt. Der innere Konflikt der Protagonistin zwischen rationaler Logik und übersinnlicher Besessenheit wird zwar angeschnitten, aber leider nicht annähernd ausgeschöpft. So mag sich die Psycho-Schauermär zwar mit einer A-Listen-Schauspielerin brüsten können, doch auch eine angestrengte Halle Berry kann daraus nicht mehr als ein mittelprächtiges B-Movie machen, was man in bester Dark-Castle-Tradition wohl auch anstrebte. ara.
Eingestiegen wird mit dem Gespräch zwischen der Psychologin Dr. Miranda Grey (Berry) und der verurteilten Mörderin Chloe (eine nicht allzu überzeugende Penelope Cruz). Sie befinden sich in einer Klinikanstalt für geistesgestörte Straftäterinnen, wo die (wenigen) elektrischen Lichter ununterbrochen flackern und surren, womit sowohl die beklemmende Atmosphäre als auch mangelhafte Lichtverhältnisse für die Fortdauer des Films etabliert werden. Anschließend begibt sich Miranda in das Büro des Klinikleiters (Charles S. Dutton), der sich nach einem innigen Zungenkuss (eines der absoluten Horrorhighlights!) als ihr Ehemann herausstellt. Daraufhin wird Robert Downey Jr. als Kollege eingeführt, der offensichtlich ein Auge auf Frau Doktor geworfen hat. Nach kurzem harmlosem Flirt fährt Miranda im triefenden Regen nach Hause und sieht mitten in der Strasse ein desorientiertes verletztes Mädchen stehen, das spontan in Flammen ausbricht (David Lynch lässt noch mehrfach grüssen). Die nächste Szene zeigt Miranda in einer Zelle in ihrer ehemaligen Wirkungsstätte: Sie ist des Mordes an ihrem Mann angeklagt, kann sich allerdings an nichts erinnern. In Folge entspinnt sich ein Whodunnit mit übernatürlichen Geisterelement à la 'The Sixth Sense', 'Schatten der Wahrheit' und 'Echoes'. Der Amnesie-Aspekt und ein zeitversetzter Flashback erinnern zudem an 'Memento'. Regisseur Kassovitz versteht es, bei seiner Inszenierung Spannung und verstörende Schockmomente präzise einzusetzen, ohne dass sich das insgesamt zu einem überzeugenden Schocker zusammensetzen würde. Das liegt vor allem an der müden Figurenzeichnung, die wohl auf das Drehbuch von Sebastian Gutierrez ('Judas Kiss') zurückzuführen ist, der alle typischen Genreelemente zu einem Potpurri aus Murdermystery und Geistergeschichte verrührt. Der innere Konflikt der Protagonistin zwischen rationaler Logik und übersinnlicher Besessenheit wird zwar angeschnitten, aber leider nicht annähernd ausgeschöpft. So mag sich die Psycho-Schauermär zwar mit einer A-Listen-Schauspielerin brüsten können, doch auch eine angestrengte Halle Berry kann daraus nicht mehr als ein mittelprächtiges B-Movie machen, was man in bester Dark-Castle-Tradition wohl auch anstrebte. ara.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Starbesetzter Horror-Thriller über eine Psychiaterin, die nach einem Mord ohne Erinnerungen und als Tatverdächtige in ihrer Nervenklinik landet.
Kurzbeschreibung
Für jede Störung des Geistes gibt es eine vernünftige Erklärung. Davon ist Dr. Miranda Grey, Kriminalpsychologin im Woodward-Frauengefängnis, überzeugt. Bis eine Autofahrt in regnerischer Nacht zu einer unheimlichen Begegnung und schließlich zu Mirandas Blackout führt. Als sie drei Tage später wieder zu sich kommt, hat sich ihr Leben in eine Hölle verwandelt. In Woodward inhaftiert, wird sie beschuldigt, ihren Mann brutal ermordet zu haben. Und die Beweise gegen sie sind erdrückend. Hat die Rationalistin, die sich nach dem Blackout an nichts mehr erinnern kann, den Verstand verloren? Oder tritt die andere Seite an sie heran - in der Gestalt eines ruhelosen und rachsüchtigen Geistes, der sie mit zunehmender Aggressivität nachts in ihrer Zelle attackiert? Als sie erkennt, dass alle sie nun für verrückt halten und selbst ihr sympathischer Kollege Dr. Graham ihr nicht mehr traut, versucht Miranda alleine den rätselhaften Vorfällen auf den Grund zu gehen. Verzweifelt klammert sie sich an ihre Vernunft und muss sich dabei gefährlich nahe an den Rand des Wahnsinns begeben...
Produktbeschreibungen
Für jede Störung des Geistes gibt es eine vernünftige Erklärung. Davon ist Dr. Miranda Grey, Kriminalpsychologin im Woodward-Frauengefängnis, überzeugt. Bis eine Autofahrt in regnerischer Nacht zu einer unheimlichen Begegnung und schließlich zu Mirandas Blackout führt. Als sie drei Tage später zu sich kommt, hat sich ihr Leben in eine Hölle verwandelt. In Woodward inhaftiert, wird sie beschuldigt, ihren Mann brutal ermordet zu haben. Und die Beweise gegen sie sind erdrückend.
Hat die Rationalistin, die sich nach dem Blackout an nichts mehr erinnern kann, den Verstand verloren? Ist sie damit auf die andere Seite getreten? Oder tritt die andere Seite an sie heran - in der Gestalt eines ruhelosen und rachsüchtigen Geistes, der sie mit zunehmender Aggressivität nachts in ihrer Zelle attackiert? Als sie erkennt, dass alle sie nun für verrückt halten und selbst ihr sympathischer Kollege Dr. Graham ihr nicht mehr traut, versucht Miranda alleine den rätselhaften Vorfällen auf den Grund zu gehen. Verzweifelt klammert sie sich an ihre Vernunft und muss sich dabei gefährlich nahe an den Rand des
Hat die Rationalistin, die sich nach dem Blackout an nichts mehr erinnern kann, den Verstand verloren? Ist sie damit auf die andere Seite getreten? Oder tritt die andere Seite an sie heran - in der Gestalt eines ruhelosen und rachsüchtigen Geistes, der sie mit zunehmender Aggressivität nachts in ihrer Zelle attackiert? Als sie erkennt, dass alle sie nun für verrückt halten und selbst ihr sympathischer Kollege Dr. Graham ihr nicht mehr traut, versucht Miranda alleine den rätselhaften Vorfällen auf den Grund zu gehen. Verzweifelt klammert sie sich an ihre Vernunft und muss sich dabei gefährlich nahe an den Rand des