...aber einige Geschichten sind wirklich ganz passabel. Wirklich düsterer sind sie nicht, aber besser als ihr Vorgänger "Dark Stories".
Zu den einzelnen Geschichten:
1: Gothic Lolita: schöne Geschichte, überraschendes Ende!
2: Das Bahnhofswärterhaus: toller Grusel, super Dramatik, ein verzweifelter Protagonist; schönes Ding!
3: Tennie Slasher: absolut nichtssagend
4: Nasty Sirens: schöne, legendenhafte Geschichte mit tragischem Ausgang; schwarz-romatisch!
5: Remus Stebmanns Tagebuch: skurill und verworren; durchaus akzeptabel
6: Samstagnacht: traurig-schön; Mitgefühl pur!
7: The Gothic Experience: schlappe Story mit unerwartetem Ende
8: Rabea: das Genre passt überhaupt nicht in dieses Buch
9: Echo: traurig-romantische Geschichte, die Mitgefühk weckt
10: Schwarzer Jahrmarkt: billiger Abklatsch eines Gruselfilms
11: Licht: unheimliche Geschichte mit Tiefgang und rätselhaftem Ausgang; gute Story!
12: Kuss um Mitternacht: ganz nette Vampirgeschichte
13: Strandfeuer: nettes Flair und ein guter Ausgang
14: Die Messe von St. Sécaire: meiner Meinung nach die beste Geschichte des Buches
15: Die Brut: seit wann hat Ekel etwas mit Düsternis zu tun? (Ok, vllt liegt es auch an meiner persönlichen Kannibalismusphobie, die ich von A. Meiwes davongetragen habe)
16: Hinter der Mauer des Morgens: seltsam und schön
17: Spaziergang im Morgen: super sympathischer Charakter und eine schöne Geschichte
18: Paranormal: etwas bluttrünstiger als der Rest, aber ok
19: Totengebell: verwirrende Geschichte, aber gut geschrieben: Daumen hoch dafür, dass auch mal ein homosexuelles Paar die Hauptrolle spielt
20: Lamia: nicht sehr einfallsreich
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass diese Geschichten nicht wirklich düsterer sind, aber besser aufgebaut, als im ersten Band. Die Autoren haben sich deutlich gesteigert (oder einfach bessere Stories ausgewählt ;). Was fehlt, ist ein bisschen dieses sadistisch- erotische, weshalb man ein solches Buch ruhig in die Kategorie 18+ einteilen dürfte.
Ansonsten ganz nett zu lesen, wenn man nicht viel nachdenken möchte.
MfG
I. Michel