Das Buch fängt mit dem bereits bekannten Aufsatz von Henschel an, der so böse und rachsüchtig ist, dass es wirklich Spaß macht, weiterzulesen.
In zynischem Ton geht es weiter, besonders treffend sind die Gegenüberstellungen der Aussagen von H. Diekmann, dem mahnend staatsmännisch tuenden Chefredakteur und der eigentlichen Sprache seines Revolverblattes.
Vier Sterne deshalb, weil man doch den Bezug zum Untertitel vermisst und eigentlich keine Interna oder Betriebsgeheimnisse erfährt.
Dafür ist das Buch mal anders, als die meisten anderen - sarkastisch, zynisch und absolut böse.
Man merkt schnell, wie wütend Henschel auch auf die scheinbare Ohnmacht aller Prominenten, inklusive Politiker, ist, die diesem Kulturverfall nicht Einhalt gebieten wollen, wie er es schon seit Jahren versucht.
Absolut lesenswerte 190 Seiten, wenn auch (teilweise) am Titel vorbei.