Mit ihrem bekannten Buch dokumentiert Dian Fossey 17 Jahre ihres Lebens, die sie bei den Berggorillas in Ruanda verbracht hat. Wie niemand zuvor hat sie sich mit den Berggorillas angefreundet und detailliert Leben und Kampf der Sippen dokumentiert. Das Buch sollte ursprünglich die wissenschaftlichen Beobachtungen zusammenfassen und geht daher sehr detailliert (und auf Dauer je nach Leser etwas monoton) auf die Entwicklung der Sippen, auf Einzelsituationen sowie das familiäre, geradezu menschliche Verhalten einzelner Gorillas ein. Das sind tolle Eindrücke, untermalt mit schönen Bildern.
Sie beschreibt aber auch in erschreckender Weise, wie sie einen immer größeren Teil ihrer Zeit zum Schutz der Gorillas verwenden musste, insbesondere bei der Verfolgung von Wilderern, dem Zerstören von Fallen und den Kampf mit den Behörden zur Erhaltung des Naturparks. Diesen Kampf hat Fossey zuletzt mit ihrem Leben bezahlt, eines Morgens wurde sie in ihrem Lager durch eine Machete erschlagen aufgefunden.
Dian Fossey hat Wunderbares geleistet, ohne sie wären die Berggorillas heute wahrscheinlich ausgerottet. Das Buch stimmt nachdenklich und etwas traurig, wenn man merkt, wieviel Kampf notwendig ist, um heutzutage ein einzigartiges Stück Natur zu erhalten.