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Goodbye Swingtime

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Produktinformation

  • Audio CD (19. Mai 2003)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Vital (rough trade)
  • ASIN: B00008XUQX
  • Weitere Ausgaben: Vinyl
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 172.277 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Turning Pages
2. Everything’s Changed
3. Fiction
4. The Three W’s
5. Chromoshop
6. The Battle
7. Misprints
8. The Many And The Few
9. Simple Mind
10. Stationary

Produktbeschreibungen

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Jazz hat schon immer eine gewichtige Rolle für Matthew Herbert gespielt. Die Idee, mit Goodbye Swingtime ein ganzes Big-Band-Album aufzunehmen, kam mit dem Auftrag, einen sehr jazzigen Soundtrack zu komponieren. Daraufhin wollte der Brite diesen Weg ausbauen. Über sechs Monate saß Herbert an den Kompositionen und Arrangements, um diese dann in nur drei Tagen mit 20 professionellen Spitzenmusikern und etlichen Sängerinnen einzuspielen. Einziger Sänger ist Arto Lindsay.

Vordergründig ist Goodbye Swingtime ein brillantes, sehr ausgetüfteltes Big-Band-Jazz-Album, hintergründig aber enthält es alle politischen und arbeitstechnischen Ambitionen von Matthew Herbert. Als Indie-Künstler mit begrenztem Budget holt er sich das Orchester nicht von der Festplatte, sondern leibhaftig ins Studio. Als modern denkender Fan von Elektro und House holt der Londoner futuristische und elektronische Elemente in den Jazz, was ihm in konservativen Kreisen wahrscheinlich wenig Freunde bringen wird. Dann sind diese filigran eingearbeiteten Sounds und Samples mit einem politischen Kontext weder recycelt noch fremden Quellen entwendet, sondern Herbert-typisch als Unikate aus akustischen Quellen generiert. Eine eindeutige Anti-Haltung gegen blindes Konsumdenken.

In "The Three W's" wurden die Geräusche, die beim Ausdrucken einer suspekten Website entstehen, verwendet. In "Misprints" lassen Menschen Telefonbücher, symbolisch schwer wie die zehn Millionen gelisteten Personen, auf den Boden fallen. Auch Bücher von Michael Moore oder John Pilger dienen als inhaltschwere Klangerzeugungsmittel. Woanders tauchen Klänge von Menschen auf einer Anti-Kriegsdemonstration auf. So ist Goodbye Swingtime nicht nur ein sehr harmonisches, fast moderates und sehr durcharrangiertes Werk. Es ist eine moderne Jazz-Elektronik-Crossover-Platte, die politische Inhalte vermittelt. Um die nicht der Gefahr der Anonymität auszusetzen, listet Matthew Herbert im Booklet vorbildlich sämtliche Quellen auf. Er bleibt eben ein ungewöhnlich konsequenter Musiker. --Sven Niechziol


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von pekpekwara am 11. August 2006
Format: Audio CD
Auf eine Entdeckungsreise geht man als Nicht-Electronic-Freak mit dieser Scheibe in jeder Hinsicht. Und das ist absolut lohnenswert!

Schon beim zweiten Hören der CD erscheinen einem die Stücke vertraut und doch entdeckt man jedes Mal neue Töne. Assoziationen flirren durch den Kopf - von Kurt Weill über Phillip Glass bis hin zu Abdullah Ibrahim. Diese Sounds nicht auf einer guten Anlage zu hören oder wenigstens mit brauchbaren Kopfhörern wäre glatte Verschwendung.

Bei dieser Vorlage reicht "Soundtüftler" definitiv nicht als Umschreibung für Matthew Herberts musikalisches Tun. Mit "Goodbye Swingtime" stellt er sein Gefühl für Klang und Rhythmik mit einem kleinen Kunstwerk unter Beweis. Gewohnte (und brilliant gespielte!) Big-Band-Klänge werden durch elektronische Sequenzen ergänzt, überlagert, abgelöst und wieder in Ruhe gelassen. So finden Jazz und Elektronic zu einer absolut überzeugenden Balance. Dabei ist Stimme eine eigene Kategorie. Es fällt sehr schwer, ein Lieblingsstück auszumachen, es ist jedes für sich ein Masterpiece.

Last but not least: so intelligent und fesselnd wie die Musik ist auch das Cover gemacht. Man hat wirklich selten so ein Schmuckstück in den Händen...
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 23. Mai 2003
Format: Audio CD
Sehr schönes Album. Nicht tanzbar oder hyperelektronisch, Gefrickel angenehm im Hintergrund. Leicht melancholisch, ausgefuchste Arrangements, Disharmonien. Gesang von Dani Siciliano und Jamie Lidell. Mehr davon!
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Format: Audio CD
Als Besitzer der meisten Herbert-Alben und der beiden Frauen, die er produziert hat, durfte diese Platte nicht in der Sammlung fehlen.
Nach dem ersten Hören schwirrte mir der Kopf, denn die Arrangements sind ziemlich ausgefeilt sowie überraschend als auch ziemlich ungewohnt. Es braucht schon meherere Runden, bis sich einem die Platte ergründet und die Songs sich voll entfalten.

Höhepunkte sind für mich Everything's Changed, The Three W's, Fiction und The Many And The Few. Auf dem Album befinden sich auch drei rein instrumentelle Stücke: Turning Pages, The Battle und Stationary. Zum Teil sind sie mit sieben bis acht Minuten ziemlich lang und erst nach einiger Zeit entwickeln sie ihr volles Potenzial.
Die anderen weiblichen Sängerinnen hören sich Dani Siciliano sehr ähnlich an und Herbert hat bei der Wahl der Sänger die richtigen rausgepickt. Jamie Lidell singt einfach sagenhaft in Everything's Changed und The Many And The Few.
Mir fehlen auf diesem Album die Streicher, die das starke Übergewicht der Bläser in manchen der Stücke ausgleichen könnten. Das Piano kämpft teilweise machtlos gegen die Fanfaren der Band an. Auch Herberts technisches Gefrickel kommt kaum zur Geltung, was ich sehr schade finde. Auf seinen anderen Platten fand ich gerade das immer sehr erfrischend.

Insgesamt kommt die Platte mit 4 Sternen noch gut weg. Auch sehr zu empfehlen ist die Big-Band-Version von Café De Flore, die auf der EP "The Process, The Parts, The Many And Thew Few" zum Album enthalten ist. Sehr lohnenswert.
Besonders schön geraten finde ich ja das Booklet. Zwar sind die Texte nicht mit dabei, aber das Titelbild mit all seinen verschiedenen Ebenen auf verschiedene Papierseiten abzubilden, hat definitiv etwas.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Sebastian Krämer am 9. März 2005
Format: Audio CD
Eigentlich ist auf der CD kein einziges schlechtes Stück. Allerdings wird die Atmosphäre durch die vielen Soundeffekte zerstört. Ich habe wirklich nichts gegen neue Elemente im Jazz. Aber die Soundeffekte finde ich doch zum größten Teil sehr störend. Die Musik erinnert gerade durch die Soundeffekte sehr stark an einige Werke von Steve Reich. Die Big Band ist extraklasse. Dennoch würde ich die CD nur bedingt empfehlen!
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3 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von W. Röttger am 13. Juni 2003
Format: Audio CD
Herbert fährt schweres geschütz auf und läßt seine systemkritik aus mal mehr, meist weniger offensichtlich dekonstruiertem big band swing-sound von zwei dutzend intrumentalisten und vokalisten vortagen. mit dabei Jamie Lidell von Super_Collider, Plaid und Mouse on Mars.
zynischer und zäher als alles vorige Herbert'sche, insbesondere die unaufhörlichen quäkenden bläserfanfaren machen mir dann doch sehr zu schaffen. als mache sich ein anderes zeitalter über das heutige lustig. live würde einen das ganze vielleicht eher erreichen.
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