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Regisseur Roland Joffé fügte mit diesem modernen film noir ein weiteres Genre-Werk in sein geringes, aber abwechslungsreiches Filmschaffen ein: Neben dem Kriegsreporter-Drama The Killing Fields - Schreiendes Land und der Literaturverfilmung Der scharlachrote Buchstabe schuf er auch den opulenten Historienstreifen Vatel. In diesem Intrigenspiel, in dem sich das Blatt des Betrügens und Betrogenwerdens immer wieder wendet, ist besonders die weibliche Besetzung gelungen: Patricia Arquette steht als mörderischer Vamp zwischen ihren Rollen in True Romance und Lost Highway, Ellen De Generes gibt als smarte Polizistin einen Vorgeschmack auf ihren Part der gewitzten Fernsehproduzentin in Ed TV.
Am Skript beteiligt war übrigens Joel Cohen, der mit seinem Bruder Ethan so großartige Filme wie Hudsucker - Der große Sprung und The Big Lebowski schrieb und inszenierte. Und wenn auch Joffé kein Hitchcock ist, so fand er mit John Ottman doch einen Komponisten, dem es hervorragend gelang, Goodbye Lover ebenso musikalisch zu untermalen wie Bernard Herrmann es mit den Filmen des Suspense-Meisters tat. --Alexander Röder
man fragt sich nach jeder neuen wendung eigentlich, wer hier mit wem.. ein neues komplott geschmiedet hat. alle klischees werden durchgenommen und wieder aufgelöst durch die nächste überraschung.
unterstreicht wird die komische seite des thrillers durch ein cop duo, das sich sehen lassen kann: ellen degeneres als zynische, müde alt-polizistin und ihr mormonen-kollege, der das beste im menschen sucht, liefern sich wirklich pointierte dialoge.
auch zu verraten wäre der trick.. nein, doch nicht ;) ich will's euch nicht verderben! unbedingt schauen und genießen - aber setzt nicht voreilig auf das falsche pferdchen...
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