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Goodbye Chinatown: Roman Taschenbuch – 18. Juni 2012


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 352 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (18. Juni 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442472342
  • ISBN-13: 978-3442472345
  • Originaltitel: Girl in Translation
  • Größe und/oder Gewicht: 12,1 x 3 x 19,1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 348.777 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Elke Pilz am 15. Oktober 2012
Format: Taschenbuch
Ich möchte mich den positiven Worten über dieses Buch nur anschließen, auch ich habe Hochachtung vor dem Mädchen, das sich von unten nach oben kämpft - trotz widrigster Bedingungen. Alledings hätte das Buch viel länger sein können. Mich stört ganz einfach der Bruch am Ende des Buches. Der letzte Abschnitt ist überschrieben mit "12 Jahre später". Man hat das Gefühl, die Autorin musste in kürzester Zeit fertig werden, darum sind die zurückliegenden 12 Jahre in dürre Worte gefasst - schade, darum auch 2 Punkte Abzug.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von JoKo TOP 500 REZENSENT am 21. Juni 2012
Format: Taschenbuch
"Goodbye Chinatown" ist der Debütroman der Schriftstellerin Jean Kwok, die selbst mit 11 Jahren von Hongkong nach New York emigrierte.Heute lebt Jean Kwok in Holland, aber die Geschichte , die sie hier zu Papier gebracht hat, lässt vermuten, dass sie einen starken Bezug zu ihrer eigenen Vergangenheit hat.Das Buch hat mich fasziniert, betroffen gemacht und so stark in seinen Bann gezogen, dass ich es innerhalb kürzester Zeit verschlungen habe.Ich kann für mich sagen,dass es eins der besten Bücher ist, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Die fünf Sterne , die hier zu vergeben sind, reichen bei weitem nicht aus, meiner Begeisterung Ausdruck zu verleihen.Wer gerne Lebensgeschichten liest, sollte bei diesem Buch zugreifen.

Kimberly Chang, die Protagonistin dieses Buches, verlässt mit der finanziellen Unterstützung ihrer Tante Hongkong, um in New York ein neues, besseres Leben zu beginnen. Ihr Vater ist schon vor Jahren gestorben und so ist Kimberly mit ihrer Mutter allein. In New York angekommen,werden Kimberly und ihre Mutter in einem abbruchreifen Haus in Brooklyn , ohne funktionierende Heizung, dafür mit allerlei Haustieren wie Ratten, Mäusen und Kakerlaken untergebracht.Tagsüber geht Kimberly, die eine sehr gute Schülerin ist,in die Schule. Nachmittags und an den Wochenenden hilft sie ihrer Mutter, die in der Kleiderfabrik ihrer Tante in Chinatown arbeitet.Unter unmenschlichen Bedingungen müssen sie dort arbeiten, um ihrer Tante die Schulden zurück zu bezahlen, die durch die Einwanderung entstanden sind.Kimberly schwört sich alles dafür zu tun, um aus diesem Leben heraus zu kommen und sich und ihrer Mutter ein besseres Leben zu ermöglichen.
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Format: Kindle Edition
Eine Geschichte über eine chinesische Mutter und ihre zwölfjährige Tochter, die in New York ein neues Leben beginnen wollen.
Die Geschichte ist in der Ich-Form geschrieben, die Tochter erzählt. Das ist so eindrücklich, daß man sich manchmal direkt in der Geschichte glaubt.
Aus Hongkong kommend haben sie Schwierigkeiten, sich in der neuen Umgebung einzuleben. Es fehlt an Sprachkenntnissen und jahrelang sogar am Nötigsten. Und doch haben die beiden Protagonistinnen eine positive Einstellung und verzweifeln nicht, sondern arbeiten daran, aus ihrer Situation herauszukommen. Optimismus zieht sich durch die gesamte Geschichte. Das Buch ist unterhaltsam und öfter auch komisch. Regt aber auch zum Nachdenken an, ohne daß das der Anspruch der Geschichte ist.

Ich vergebe 4,5 Punkte.

Unbedingte Leseempfehlung!
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Format: Taschenbuch
Ich habe dieses Buch eher zufällig in die Hände bekommen und war positiv überrascht. Eine bewegende Geschichte, spannend und "handwerklich" sehr gut geschrieben. Empfehlenswert!
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Format: Taschenbuch
Mit dem Griff zu diesem Buch erhoffte ich mir eine interessante Lebensgeschichte aus einem Teil der Welt, über den ich sonst bisher wenig gelesen habe: Das New Yorker Chinatown. Genau hierhin gelangt man auch sofort indem man der Ich-Erzählerin Kimberly über die Schulter schaut.

Schnell wird klar, dass sie ihre Geschichte rückblickend erzählt. Alles beginnt mit der Ankunft in Amerika. Ihre Tante hat sie und ihre Mutter aus Hongkong nach Brooklyn geholt und neben einen Wohnung und Schule für Kimberly auch für die Mutter für Arbeit in der eigenen Kleiderfabrik besorgt.
Die Wohnung ist allerdings in erbärmlichen Zustand. Es gibt weder Heizung, noch heile Fenster, dafür aber Zahlreiche tierische Mitbewohner und eine falsche Adresse, damit die illegalen Wohnverhältnisse nicht auffliegen. Gleiches gilt für die ausbeuterische Akkordarbeit in der Fabrik.

Die widrigen Lebensumstände unter denen Menschen leben müssen und versuchen ihren Unterhalt zu sichern, werden sehr anschaulich und schonungslos dargestellt. Besonders tritt hierbei die chinesische Kultur hervor, die in so vielen Punkten anders ist als die westliche und der Geschichte auf einer weiteren Ebene Spannung verleiht, da Handlungen nicht immer nachvollziehbar sind, da sie einer anderen, einer chinesischen Logik folgen. Hierzu zählen nicht nur die Erziehungsgrundsätze von Kimberlys Mutter, durch die das Mädchen ab und an zwangsläufig aneckt, sondern auch der Stellenwert von Familie. Obwohl beide von ihrer Tante bzw. Schwester ausgebeutet werden, steht die Dankbarkeit für die Übersiedlung in die USA an erster Stelle und es ist der Mutter wichtig die Schulden zu begleichen.
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