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Good Woman - Ein Sommer in Amalfi
 
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Good Woman - Ein Sommer in Amalfi

Helen Hunt , Scarlett Johansson , Mike Barker    Freigegeben ab 6 Jahren   DVD
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Helen Hunt, Scarlett Johansson, Tom Wilkinson
  • Regisseur(e): Mike Barker
  • Komponist: Richard G. Mitchell
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Englisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 6 Jahren
  • Studio: Universum Film GmbH
  • Erscheinungstermin: 19. Juni 2006
  • Produktionsjahr: 2004
  • Spieldauer: 90 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000FFJTAM
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 7.083 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Movieman.de

Die Wilde-Adaption von "Lady Windemere´s Fächer" entpuppt sich als wunderschön bebilderte und bezaubernd gespielte Geschichte einer Frau, die in den 1930er Jahren ihren Sommer unter anderen Schönen und Reichen verbringt. Die Konflikte, die sich in ihrer frischen Ehe aufstauen, lassen sie ihre eigenen Vorstellungen von Moral und Ehrlichkeit überdenken. Scarlett Johansson legt, wie immer, eine vorbildliche Leistung hin aber auch im Zusammenspiel mit ihren Kollegen Helen Hunt, Tom Wilkinson oder Stephen Campbell Moore, etc. ergibt sich ein hochästhetisches Spiel um Liebe, Eifersucht und den "richtigen Weg". Es sind zwar nicht nur die überaus hübschen Schauspieler, die glamourösen Kostüme und umwerfend beleuchteten Drehorte, dennoch vermögen allein schon diese äußerlichen Umstände das Auge zu berauschen. Aber auch die Art, wie sich die Geschichte vermittelt, hat ihren Reiz. Die Informationsvergabe vollzieht sich so geschickt arrangiert, dass zu keinem Punkt die Spannung abflacht und so vergehen die knapp 90 Minuten wahrhaft wie im Flug. Fazit: Berauschend ästhetisches Fest für die Sinne.

Moviemans Kommentar zur DVD: Einmal abgesehen von den stellenweise nicht ganz perfekten Kontrastwerten bietet das Material hoch erfreuliche Bildwerte und auch akustisch wird die volle Bandbreite an Möglichkeiten ausgeschöpft. Sprache und Kulisse wurden überaus lebhaft und motiviert gestaltet. Die Extras hingegen lassen Informationen zur Produktion vermissen und widmen sich nur dem Trailer-Material und immerhin einigen sehr hübschen Bildern.

Bild: Wunderbar warm und leuchtend strahlt das goldene Licht über die mit hellen, sanften Tönen ausgestatteten Bilder (Schlafgemach mit Himmelbett, 00:07:03). Wenn auch ab und an Weichzeichner zum Einsatz gekommen zu sein scheinen und Überbelichtungen (Gesicht, 00:42:38) keine Seltenheit darstellen, so vollziehen sich diese Punkte doch eher als stimmungsvolle Stilelemente, die kaum zu stören, sondern eher zu begeistern vermögen. Auch in dunkleren Szenen ergeben sich phantastische Farbstimmungen, die durch raffinierte Beleuchtungsmethoden erzeugt wurde und in denen nicht ganz so perfekt aufgefächerte Schwarzwerte zu verzeihen sind. Auch die Schärfe gestaltet sich überzeugend. Rauschen stellt lediglich minimal in düsteren Szenen ein geringes Problem dar. Ansonsten bleibt das Bild überaus klar und bleibt auch weitestgehend von Artefakten verschont.

Ton: Der sich schön über Front, Seiten und Hintergrund verteilende Sound weist nicht nur kraftvolles musikalisches Material auf, sondern mixt dieses auch gekonnt mit atmosphärischen Kulissendetails (Regen und Musik, 00:03:37) und klar definierten und sehr präzise ausgeführten Sprachsignalen, die sich in Erzählstimme wie Dialogen dem Zuschauer dicht und plastisch erschließen (Ich-Erzählerin, 00:03:46). Dies funktioniert beiderseits motiviert in Original- wie Synchronfassung. Dynamiken wechseln wunderbar lebhaft durch den ganzen Raum und hinterlassen das Gefühl, mitten im Geschehen zu sein. Weiträumigkeit ist vorhanden wenn auch kraftvolle Effekte, die der Film nicht braucht, selten sind. (Musik bei Flugzeugstart).

Extras: Zu den etwas bescheidenen Extras gehören Kinotrailer (2:11 Min.) und Originaltrailer (2:12 Min.) sowie ein TV Spot (0:16 Min.) und eine hübsche Bildergalerie zum Durchskippen. Außerdem beinhaltet die DVD eine Trailershow mit sechs Programmtipps. Wirklich aufschlussreiche Informationen zur Produktion sind leider nicht enthalten. --movieman.de

Produktbeschreibungen

Good Woman ist eine romantische Komödie, die in den 30er Jahren an der italienischen Amalfiküste spielt. Der Film basiert auf Oscar Wildes "Lady Windemere′s Fan" und erzählt die Geschichte eines jungen Ehepaars, welches durch das Gerede der High Society über eine sich entwickelnde Affäre zu zerbrechen droht. Robert Windermere (Mark Umbers) wird beschuldigt, Stella Erlynne (Helen Hunt), eine Männer verführende ältere Frau mit fragwürdigen Ruf, finanziell zu unterstützen. Währenddessen wird seine Frau Meg Windermere (Scarlett Johansson) vom Playboy Lord Darlington (Steven Campell Moore) umworben. Die einzige ehrliche Seele scheint Lord Augustus "Tuppy" (Tom Wilkinson) zu sein. Und der macht ausgerechnet Stella Erlynne

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28 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Tanja Heckendorn TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Von Amazon bestätigter Kauf
"Eine Tür schließt sich; eine neue Tür öffnet sich." So sieht es Mrs. Erlynne, die sich davonschleichen muss, als die empörten Damen der feinen Gesellschaft ihrem Treiben mit den nicht ganz so manierlichen Ehemännern ein Ende setzen, und ihr kurzerhand den Geldhahn zudrehen lassen. Mit Interesse betrachtet sie auf ihrer Überfahrt in das ferne Italien ein Zeitungsbild eines jungverheirateten Paares, welches sich ebenfalls in ihrem Zielort aufhält. Doch Lord Windermere ahnt von den Plänen der Lady nichts, als er sie bei der Auswahl eines Geburtstagsgeschenkes für seine geliebte Meg trifft und sich von ihr zu dem Kauf eines wertvollen Fächers überreden lässt. Bald aber schon beobachtet die Gesellschaft von Amalfi mit großer Aufmerksamkeit den jungen Lord, der zu jeder Tageszeit bei Mrs. Erlynne ein und aus geht. Man macht sich natürlich Sorgen um die nichtsahnende, süße Mrs. Windermere, die ihrerseits heftig von einem internationalen Playboy umgarnt wird...

Wieder einmal wird eine wunderbare Ehe durch ein dunkles Geheimnis aus der Vergangenheit belastet und der bisher als perfekt angesehene Partner, droht vom Sockel zu stürzen. Das Thema ist für Wilde-Fans nicht neu, aber immer wieder faszinierend. Obwohl das gute Ende für eine Komödie Pflicht ist, kann der Zuschauer sich den Abgrund gut vorstellen, in den die Hauptpersonen beinahe fallen. Dazu trägt das intensive Spiel der Darsteller bei, die ihren Part mit Leben füllen. Den schwierigsten Part hat hier Helen Hunt, welche die gefallene Dame mit verzweifelter aber bewundernswerter Würde gibt. Auch die Kostüme tragen zu einem guten Gesamteindruck bei. So sieht man z.B. an der Garderobe von Scarlett Johannsson, welchen Stellenwert die junge Meg Windermere Äußerlichkeiten beimisst und zeigt ihr Bemühen, immer den "richtigen" Eindruck zu vermitteln. Abgerundet wird das ganze durch die Urlaubskulisse einer italienischen Küste, die dazu einlädt, das süße Leben zu genießen und nicht immer alles ernst zu nehmen.

Ja, die Extras auf der DVD sind dürftig. Aber auch pur ist die Wilde-Adaption ein Vergnügen. Und wer noch nicht ganz auf den Geschmack gekommen ist, hier noch ein unvergleichliches Zitat zum Schluss: "Es ist nicht so tragisch, wenn die Leute über Dich reden. Wirklich schlimm ist, wenn niemand von Dir spricht." Wahre Worte, oder?!
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31 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Amalfi, mon amour 24. Mai 2006
Von Carl-heinrich Bock HALL OF FAME REZENSENT TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Oscar Wilde ist wahrlich ein Gigant des Kinos, denn seit 1908 sind circa 120 seiner Stücke und Erzählungen verfilmt worden. Jetzt hat der Regisseur Mike Barker, die Geschichte einer guten Frau, als "A Good Woman" auf die Leinwand gebracht. Die Adaption des ursprünglichen Salonstücks "Lady Windermeres Fächer" entführt nicht nach Südfrankreich, sondern nach Amalfi, ins Italien der 30 er Jahre. Wenn auch Barker nicht genau zu wissen scheint, wen er für diese alte Theatergeschichte interessieren will, die Touristen, die Kinder oder vielleicht doch die Kenner; in Gang gehalten wird die ganze Story von Lügen, Intrigen, Amoral und Gefühlen von einem Ensemble guter Schauspieler.

Zum Plot: Die Geschichte handelt davon, dass sich Robert und Meg Windermere streiten, weil der Lord, der nicht mehr ganz jungen, verführerischen Mrs. Erlynne, die dafür bekannt ist sich gutsituierte verheiratete Männer zu angeln, Geldgeschenke macht. Die Fremde und die Lady sind eng miteinander verwandt. Davon ahnt Lady Windermere nicht das Geringste. Sie verdächtigt dagegen ihren Gatten der Untreue, wird dabei durch Verführung beinahe selbst untreu. Sie kann nicht ahnen, dass Robert durch seine Handlungsweise sie in Wahrheit davor bewahren möchte, von Mrs. Erlynne ein dunkles Geheimnis zu erfahren.

Besonders glänzt dabei Helen Hunt, die den Eröffnungs- und Schlußauftritt hat, durch ihre allegorische weibliche Hartnäckigkeit. Sie hat die besten Szenen und Scarlett Johansson als Lady Windermere, wenn sie denn ins Bild kommt, bleibt nur die Chance Scarlett Johansson zu sein. Gegen Helen Hunts Willenstärke und Bestimmtheit, diesen Film, insbesondere durch ihr Rollenverständnis, zu ihrem zu machen, hat sie nicht den Hauch einer Chance.

Gefühlskino, leider ohne rhythmische Präzision und Konzentration, die bei Theater Adaptionen zwingend erforderlich sind. Zwar kommt Oscar Wildes fesselnde Ironie, dass die Alten wilder und freier sind als die Jungen, recht gut rüber, aber seine brillanten und perfekten Dialoge, mit den bekannten Bonmots, gehen leider in unpräzisem Gemurmel und in einer Vielzahl von störenden Nebengeräuschen unter.
Ansonsten ein unbedingt sehenswerter Film.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Lady Windermeres Fächer 30. November 2009
Von Mrs. Peel
So ein Fächer ist nicht nur ein einfacher Handfächer, der seiner Besitzerin bei Bedarf mit hoch frequentierten Handbewegungen ein wenig Luft zuführt und der Haut etwas Abkühlung verschafft. Ein Handfächer dient einer Frau schon seit Jahrhunderten zur kryptischen Konversation beim Flirt mit einem Mann. Hält sie ihn an die Brust, sendet sie seinem musternden Blick ein Zeichen der Liebe. Offen aufgefächert unterm Kinn, signalisiert sie ihm kombiniert mit einem umtriebigen und unwiderstehlichen Lächeln, ihn später noch einmal in vertrauter Zweisamkeit für ein nettes Schäferstündchen treffen zu wollen. Die emanzipierte und kluge Stella Erlynne (Helen Hunt) kennt sich bestens mit dieser Form der geheimen femininen Zeichensprache aus, als sie in einem Laden Lord Windermere (Mark Umbers) zum Kauf eines solchen Fächers als Geschenk für dessen frisch angetraute Frau Meg (Scarlett Johansson) zum Geburtstag rät. Soeben erst sind die männermordende Ms. Erlynne und ihr zweifelhafter Ruf gezwungenermaßen wegen plötzlich veränderter Lebensumstände aus der High Society New Yorks ausgeschieden und legen nun den Anker inmitten der oberen Zehntausend im italienischen Amalfi. Getreu nach dem Motto dieser sehr eloquenten, selbstbewussten, aber inzwischen etwas verarmten Dame: Eine Tür schließt sich, dafür geht woanders eine andere auf. So stattet sie den ihr nicht ganz so unbekannten Mr. und Mrs. Windermere einen Besuch ab, um sich ihr Schweigen über ein süßes Familiengeheimnis lukrativ entlohnen zu lassen. Das konspirative Treiben zur Vermeidung eines mutmaßlichen Gesellschaftsskandals wird bei jeglicher Gelegenheit begleitet vom moralisierenden Klatsch und Tratsch der feinen Gesellschaft, der durch Missverständnisse und haltlose Gerüchte die noch junge Ehe der Windermeres zunehmend in die Bredouille bringt.

Die lose Adaption von Oscar Wildes "Lady Windermeres Fächer" sticht durch ihre satirischen und gesellschaftskritischen Dialoge hervor, die getarnt als bösartige verbale Giftspritzen stets auf eine charmante Pointe hinauslaufen und die sich wie ein roter Faden bis zum Schluss hin durchziehen. So wirkt der Film fast schon wie eine überfrachtete Wilde'sche Zitatesammlung. Verlegt wurde die Handlung der Romanvorlage von London in das mediterrane Ambiente der italienischen Mittelmeerküste der 30er Jahre, das in warmen Bildern und hellen Kontrasten nicht nur die Fantasie der tratschenden Upper Class anregt, sondern auch die des Zuschauers in Wallung bringt. Auch die Ausstattung der Sets fügt sich dem in ihrer detaillierten und opulenten Form ein. Vom Cast hervorzuheben ist noch Tom Wilkinson als Tuppy, der die Dinge so sieht, wie sie tatsächlich auch sind und der ausgerechnet als einzige ehrliche Haut dieser bigotten Gerüchteküche eben jener schwindelnden Femme Fatale Erlynne einen Heiratsantrag macht. Der Soundtrack setzt sich passend zu den 30er Jahren aus Swingmotiven zusammen. Nur gegen Ende driftet er etwas in kitschige, orchestrale Untermalungen ab.

Ganz dürftig fällt das Bonusmaterial der DVD aus Trailern, TV-Teaser und Bildergalerie aus. Das Bild liegt in 16:9 vor, der Ton in Dolby Digital 5.1.
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Unterhaltsames Sittenstück
Mrs. Erlynne sieht sich gezwungen in die Kleinstadt Amalfi in Italien umzusiedeln. Ihre Liebschaften erregten leider die Aufmerksamkeit der Ehefrauen ihrer Gönner. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von callisto veröffentlicht
Good Woman - Ein Sommer in Amalfi
Ein wunderschöner Film mit hervorragenden Wortwitz und Dialogen, wie man sie von Oskar Wilde kennt. Ein Muß für alle Oskar Wilde Fans! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. November 2009 von saphira
Mrs Windermeres Fächer
Das Beste sind noch die stimmungsvollen Bilder und die geistreichen Dialoge, die sich eng an der literarischen Vorlage von Oscar Wilde orientieren. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. August 2009 von zopmar
Oscar Wilde in Amalfi
"Lady Windermere's Fan: A Play About a Good Woman" lautet der volle Titel des Theaterstücks von Oscar Wilde, das 1892 in London seine Uraufführung erlebte. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. April 2009 von M. T. Ries
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Helen Hunt und das, was ansatzweise von Oscar Wildes amüsant-intelligenten Schreibstil in den Dialogen rüberkommt - das sind die beiden erwähnenswerten Dinge des... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Juli 2006 von Peristyle
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