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Good Night, and Good Luck. - Arthaus Collection
 
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Good Night, and Good Luck. - Arthaus Collection

David Strathairn , Robert Downey Jr. , George Clooney    Freigegeben ab 6 Jahren   DVD
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 9,99 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: David Strathairn, Robert Downey Jr.
  • Regisseur(e): George Clooney
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 6 Jahren
  • Studio: STUDIOCANAL
  • Erscheinungstermin: 12. Oktober 2007
  • Produktionsjahr: 2006
  • Spieldauer: 90 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000V2SGOE
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 15.442 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

Die USA in den frühen 50ern: Das Fernsehen steckt noch in den Kinderschuhen und ist (wie heute) abhängig von seinen Sponsoren. Was den populären CBS-Reporter Edward R. Murrow und dessen Produzenten Fred Friendly nicht davon abhält, der Story von der Entlassung eines Marine-Piloten nachzugehen. Das Team gerät dabei an den paranoiden Senator Joseph McCarthy aus Wisconsin, der als Vorsitzender des "House Un-American Activities Committee" überall kommunistische Verschwörungen wittert.

Produktbeschreibungen

1953 in den USA. Der einflussreiche Senator Joseph McCarthy inszeniert eine landesweite Hexenjagd gegen vermeintliche Kommunisten und Andersdenkende, klagt Unschuldige in Schauprozessen an und zerstört ganze Existenzen. Auch im Newsroom von CBS ist die Angst angekommen. Doch schließlich erhebt der respektierte Fernsehmoderator Edward R. Murrow (David Strathairn) seine Stimme. Unter dem Motto "Fakten statt Mutmaßungen" berichtet er in seiner Sendung "See it Now" über einen Piloten, der ohne triftigen Grund aus der Luftwaffe ausgeschlossen wurde. Schnell bringt Murrow die Armee, aber auch Werbekunden und seine Chefs gegen sich auf. Doch er und seine Mitstreiter, angeführt von dem Produzenten Fred Friendly (George Clooney) und dem Reporter Joe Wershba (Robert Downey Jr.), bleiben standhaft. In der nächsten Sendung nehmen sie McCarthy selbst ins Visier. Der holt schnell zum

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Kundenrezensionen

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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Chrissi
Der Film selbst ist schon ein Genuss: in ruhigen, der dargestellten Zeit entsprechenden, Bildern erzählt der Film eine atemberaubende und doch wahre Geschichte. Eine aus heutiger, liberalerer Sicht schon fast nicht mehr nachvollziehbare panische Bekämpfung des Feindes, der scheinbar in Jedem wohnen sollte. Dabei gehen Bürgerrechte verloren und siegen die geschickte Formulierung und das Weglassen von Informationen über die Wahrheit. Doch verlieren im Kampf gegen dieses Verhalten nicht nur die "Bösen", sondern auch die "Guten", der Wahrheit verpflichteten. Angenhm unaufgeregt und doch beängstigend und beeindruckend wird diese Geschichte erzählt, die genauso gut auch in der geutigen Medienwelt passieren könnte.

Wenn dann neben dem Film noch die edle Verpackung und das interessante Booklet überzeugen, dann sind das einfach 5 Sterne.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Hochinformativ 12. März 2008
Ein booklet, aus dem man etwas zu Zeit und Thema entnehmen kann, eine ausführliche Dokumentation mit vielen Zeitzeugen, ein abartiger Beitrag über eine Filmparty bei einer Biennale ( wie der Film wohl in diesen Kreisen gewirkt hätte, wenn die Wahrheit über den ein oder anderen in einem der Beiträge von Ed Murrow aufgetaucht wäre).Eine ausführliche Dokumentation der McCarthy-Ära- die Zeitzeugen machen weitere Aspekte deutlich, die allgemeine Dispostion zu einer Vielzahl von Ängsten in der damaligen Zeit

Der Film selbst-in Schwarz-Weiss- irgendwie ein Mittel, das Dokumentarische zu unterstreichen.Diejenigen, die auftreten, was riskieren, sind immer eine Minderheit und bleiben deswegen im Gedächtnis. Ed Murrow war so einer und er hatte das Glück, dass er nicht gleich abserviert wurde- dies hätte passieren können.Wie risikorreich es war, in einer Zeit von Hysterie und Verfolgung dies anzuprängern, wird eindrucksvoll dargestellt.

Murrow konnte der Held sein, weil er immer präzise war und einfach gut recherchiert hatte. Er beherrschte sein Handwerk. Das machte ihn schwerer angreifbar- McCarthy war im nicht gewachsen. Diese Schlacht hat er gewonnen.

Den Krieg um ein gutes Fernsehen hat er verloren. Das konnte ein einzelner nicht aufhalten. So wurde auch seine Sendung abgesetzt. Zitat."Ab Mitte der 50er Jahre drängte das Phänomen der Quiz-Shows die Nachrichtensendungen an den Rand, es wurde schwerer Sponsoren zu finden, und so wurde am 7. Juli 1958 die letzte Folge von "See It Now" ausgestrahlt."

Clooney macht im Interview deutlich, was ihn an einer Figur wie derjenigen von Ed Murrow interessiert.Er ist dafür mit Preisen überhäuft worden. Ob seine Botschaft im Gedächtnis bleibt ?
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ray TOP 500 REZENSENT
George Clooney ist nicht nur Schauspieler und Regisseur, sondern immer auch wieder Star der Medien. In allen drei Funktionen gibt sich Clooney inzwischen sehr politisch und bezieht Stellung.
Der überzeugte Kriegsgegner äussert sich immer wieder bedenklich zu dieser offensiven Außenpolitik des Präsidenten George W. Bush.
So ist es nicht verwunderlich, dass seine zweite Arbeit als Director ein Plädoyer für Zivilcourage geworden ist und über die Pressefreiheit, aber auch über die Moral oder Berufsethik der Medien berichtet:
Ein Hauptbestandteil der McCarthy-Ära war das interne Prüfverfahren für Bundesangestellte, das vom FBI unter J. Edgar Hoover geleitet wurde. Dieses umfassende Programm prüfte alle öffentlichen Bediensteten auf kommunistische Verbindungen. Dabei konnten anonym erbrachte Beweise von den untersuchten Personen weder bestritten noch näher betrachtet werden. Von 1951 an war ein angemessener Zweifel" nötig, um einen Angestellten zu entlassen. Vorher waren angemessene Gründe" nötig, um jemanden als untreu einzustufen.
Der s/w Film lässt diese 50er wieder lebendig werden, auch wenn die meisten Passagen des Films im CBS-Gebäude, am Arbeitsplatz dieser Menschen, spielen. Senator McCarthy wütet zu dieser Zeit als fanatischer Kommunistenjäger.
Ein Mann, der sich die allgegenwärtige Angst und die Anfänge des Kalten Krieges zunutze macht. Der charismatische Fernsehjournalist Edward Murrow (David Strathairn)stellt sich diesen bedenklichen politschen Entwicklungen entgegen, Murrow ist Idealist, der noch an die aufklärerischen Möglichkeiten der Mattscheibe glaubt und seine Nachrichtensendung See It Now" mit hoher moralischer Verantwortung füllt. Als ein Bericht über einen Air-Force-Piloten durchsickert, der aufgrund zweifelhafter bis obskurer Indizien über eine kommunistische Verquickung in seiner Familie (jemand hat ne serbische Zeitung gelesen), vom Militär suspendiert wird, beginnt Morrow sich in seiner Sendung mit McCarthy anzulegen. Dieser erste Bericht bleibt nicht ohne Konsequenzen für ihn und für die CBS, auch andere Mitarbeiter und Journalisten müssen Farbe bekennen, weil auch der Boss (Frank Langella) zunehmend unter Druck gerät.
Dass die Bürgerrechte tatsächlich in Gefahr sind und sie über die Wahrheit berichten, bekommen die Journalisten selbst zu spüren, weil sie plötzlich selbst Teil der Hexenjagd werden könnten.

Morrow schafft es aber, zumindest zu einem sehr grossen Teil dazu beigetragen zu haben, dass McCarthy durch sein negatives Bild in den Medien dem Niedergang geweiht ist.
Er kann aber nicht verhindern, dass seine ambitionierte Nachrichtensendung aufgrund von Quotenrückgang auf den unattraktiven Sonntagnachmittag verlegt wird.

Clooney hat m.E. einen wertvollen, ambitionierten Spielfilm mit sehr geglücktem Lokal- und Zeitkolorit geschaffen.
Hauptdarsteller David Strathairn erweist sich als Glücksfall.
Die Bezüge zu unserer heutigen Zeit sind schnell gefunden, auch wenn man denkt, dass so eine Kommunistenjagd mit tausenden von Beschuldigungen, Anhörungen und Verurteilungen im aufgeklärten Hier und Heute gar nicht mehr passieren kann.
Auch grosse Wertschätzung konnte der Film ernten: Oscarnominierungen, viel Kritikerlob und die Zuschauergunst des intelligenten, intellektuellen und eher politisch links orientierten Publikums. Den möglichen Wunsch und die Absicht vielleicht auch das breitgefächertere, möglicherweise auch unpolitische Mainstream- oder Massenpublikum erfolgreich anzusprechen, dürfte allerdings misslungen sein. Sein Low-Budget-Film ist dafür zu spröde und zu sperrig.
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