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Fast vier Jahre nach dem atemberaubenden Album The Moon & Antarctica setzen Modest Mouse ihren Entwicklungsprozess mit dem erneut überragenden Werk Good News For People Who Love Bad News fort. Die unwirtlichen Orte im Titel des Vorgängers waren Synonym für seelengepeinigte Texte, nun legt der Sänger und begnadete Textschreiber Isaac Brock den Befindlichkeitsschalter um. Auf die Musik hat sich das nicht ausgewirkt. Die Meister des White Trash gehen weiterhin verschwenderisch mit Ideen und Melodie um. 16 intensive Songs reihen Modest Mouse wie Perlen -- eine schöner und individueller als die andere -- aneinander, dass es schwer fällt, sich für einen Lieblingstrack zu entscheiden.
Ist es vielleicht das melodramatische "The World At Large", "Float On" mit seinen schwelgerischen Sounds und trockenen Beats, das hysterische "Dance Hall" oder die an Tom Waits erinnernde Nummer "The Devil's Workday"? Ist es nicht schön, wenn einen Ratlosigkeit glücklich macht? --Sven Niechziol
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Crossover im besten Sinne,
Von
Rezension bezieht sich auf: Good News for People Who Love Bad News (Audio CD)
Was müssen Modest Mouse nicht alles für Vergleiche über sich ergehen lassen: Talking Heads, Bright Eyes, Pavement, Wilco, Franz Ferdinand um nur einige zu nennen. Tatsächlich vermag man auf diesem Werk einiges an Zitaten auszumachen: Der epische und doch fragile Opener „The World at Large" könnte auch von Connor Oberst stammen, „Float on" setzt das Eingangsthema dann gekonnt fort und transformiert es in eine stampfende Electro-Pop Nummer. Ebenso wie das treibende „The View" erinnert es an Talking Heads und die Flaming Lips. Lässt man die verspielten Keyboards weg, würde es auch auf einem Franz Ferdinand-Album Platz finden. „Ocean Breathes Sky" beginnt ganz in der Tradition des Britpop, flirtet dann mit rhytmusgebendem Stakatogesang mit dem HipHop. „Dance Hall" und „Bury me with it" fügen dem dann noch die ein oder andere Dissonanz dazu . „Bukowski" und „Workday" könnten auch von einem Tim Burton-Soundtrack stammen. Fast entspannt gibt sich dagegen die ruhig fließende Folk Nummer „Blame it on the Tetons"Allen diesen Vergleichen ist eins gemein: Sie werden der vielschichtigen und spannenden Musik dieser Band nur zum Teil gerecht. Modest Mouse klingen wie Modest Mouse. Sie verweben gekonnt den frühen Intelektuellen-Pop der Talking Heads mit dem verqueren Elektro-Pop a la Flaming Lips (die auf diesem Album reichlich Unterstützung leisten). MM schafft den Brückenschlag vom Neo Folk der Bright Eyes und Wilco zum urbanen Rock der jungen englischen Generation. Crossover im besten Sinne. Die Musik von Modest Mouse ist beileibe keine Wohlfühldecke, kein gute Stube in die man sich wohlig zurückzieht. Zusammen mit den zynischen Texten gleicht sie einer alten Villa, in der es an jeder Ecke durch schiefe Fenster zieht, es aber auch viel spannendes zu entdecken gibt, wenn man sich darauf einlässt. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Schlechte Neuigkeiten...,
Von
Rezension bezieht sich auf: Good News for People Who Love Bad News (Audio CD)
...für Leute, die gute Musik schlecht finden: Die neue Modest Mouse ist da!Obwohl die neue CD von dieser Band eigentlich die erste für mich ist. Die Vorgängeralben habe ich beharrlich ignoriert, da ich dank Mouse on Mars das Wörtchen "Mouse" immer mit elektronischer Musik asoziiert habe. Also nehme ich mal an, dass 5 geniale Alben einfach an mir vorbeigezogen sind ohne das ich was davon gemerkt habe. Naja, stattdessen trifft mich jetzt das 6. Werk wie ein Hammer, denn anstatt pluckernder Elektronik treffe ich auf schönste Gitarrenmusik die sich irgendwo im Kosmos zwischen The Bright Eyes mit Humor und der letzten Platte von The Promise Ring tummelt. Aber fangen wir doch nocheinmal ganz von Vorne an. Also: REWIND << Also von wegen "unsägliches, blutleeres Geplänkel". Vielleicht kommt es auch auf die Erwartungshaltung des Käufers an. Ich habe beim Kauf nichts erwartet und habe meines Erachtens das (bisher) beste Album des Jahres 2004 erhalten. Wer da die Messlatte noch ein wenig höher legen möchte, der muss sich kräftig anstrengen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
float on!,
Rezension bezieht sich auf: Good News for People Who Love Bad News (Audio CD)
Ein eigenwilliges Album, das schon mit dem sehr schönen Titel "The world at large" beginnt und mit der Message "The good times are killing me" aufhört. Diese Band hat meinen Geschmack für Musik neu geordnet. Wer also definitiv etwas neues ausprobieren möchte, der sollte nicht zögern dieses Album sofort besitzen zu wollen!Man muss sich darauf einlassen. Sonst klappt es nicht. Wenn man sich erst einmal reingehört hat findet man sich wieder in einer Wolke aus rosa Seifenblasen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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