Produktinformation
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| Disk: 1 |
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| 1. Horn Intro - Album Version |
| 2. The World At Large - Album Version |
| 3. Float On - Album Version |
| 4. Ocean Breathes Salty - Album Version |
| 5. Dig Your Grave - Album Version |
| 6. Bury Me With It - Album Version |
| 7. Dance Hall - Album Version |
| 8. Bukowski - Album Version |
| 9. This Devil's Workday - Album Version |
| Disk: 2 |
| 1. The View - Album Version |
| 2. Satin In A Coffin - Album Version |
| 3. Interlude (Milo) - Album Version |
| 4. Blame It On The Tetons - Album Version |
| 5. Black Cadillacs - Album Version |
| 6. One Chance - Album Version |
| 7. The Good Times Are Killing Me - Album Version |
| 8. I've Got It All (Most) - Album Version |
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Allen diesen Vergleichen ist eins gemein: Sie werden der vielschichtigen und spannenden Musik dieser Band nur zum Teil gerecht. Modest Mouse klingen wie Modest Mouse. Sie verweben gekonnt den frühen Intelektuellen-Pop der Talking Heads mit dem verqueren Elektro-Pop a la Flaming Lips (die auf diesem Album reichlich Unterstützung leisten). MM schafft den Brückenschlag vom Neo Folk der Bright Eyes und Wilco zum urbanen Rock der jungen englischen Generation. Crossover im besten Sinne.
Die Musik von Modest Mouse ist beileibe keine Wohlfühldecke, kein gute Stube in die man sich wohlig zurückzieht. Zusammen mit den zynischen Texten gleicht sie einer alten Villa, in der es an jeder Ecke durch schiefe Fenster zieht, es aber auch viel spannendes zu entdecken gibt, wenn man sich darauf einlässt.
Aber fangen wir doch nocheinmal ganz von Vorne an. Also: REWIND <<
Ich lege die CD in den CD-Player, schalte ein und das erste was mir durch die Ohren gewirbelt wird ist ein 10 Sekündiges, äusserst penetrantes Trompetensolo. Leicht verwundert höre ich dann mit "The world at large" das erste richtige Lied des Albums an und spätestens bei der Textzeile "ah-ah baby I ain't got no plan" wusste ich, dass ich gerade im Begriff bin ein großes Album zu hören und eine neue Band gefunden habe, die ich endlich wieder mit ganzem Herzen toll finden kann.
Aber dann geht es erst richtig los. "Float on" ein Hit. "Ocean breathes salty" ein Hit. Und so geht es weiter bis zum Ende der CD. Der einzige Ausrutscher, das ultrahysterische "Dance Hall", bei dem ich mir nicht so ganz sicher bin was mir der Künstler damit sagen möchte, wird schnell wieder verziehen. Und eh man sich versieht, hat man, nach dem, von den Flaming Lips miteingespielten Rausschmeißer "The good times are killing me" schon die Repeat Taste gedrückt nur um zu erkennen, dass das Album, das man beim ersten Anhören schon toll fand immer und immer besser wird.
Also von wegen "unsägliches, blutleeres Geplänkel". Vielleicht kommt es auch auf die Erwartungshaltung des Käufers an. Ich habe beim Kauf nichts erwartet und habe meines Erachtens das (bisher) beste Album des Jahres 2004 erhalten. Wer da die Messlatte noch ein wenig höher legen möchte, der muss sich kräftig anstrengen.
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