Mit GOOD MUSIC wird eine Kertwende im schaffen j-rawls, der Produzent der LONE CATALYSTS, eingeläutet.
So war THE ESSENCE OF... eine noch durchaus hochwertige Produktionsarbeit von j-rawls, wird bei THE SOUL OF… eine auf kommerziellen erfolg ausgerichtete schiene gefahren.
Der Vorgänger von GOOD MUSIC , HIP-HOP wurde so betitelt um nicht aus der masse der Album Erscheinungen heraus zu stechen , sodass nur wahre Goldgräber das gold auch nur finden .
Im allgemeinen ist der Sound , flacher geworden , die Samples haben an Authenzität verloren
Und klingt gefälliger. Track 6 „100 bar dash „ kling beim ersten hören sehr befremdlich , und der Hörer fragt sich was denn dieses Sample auf der platte verloren hat .Bei Nummer 12 wird zu einem kleinen schönen Revival der alten Zeiten aufgerufen , welches auch ganz gut glückt jedoch wirkt der Track auf der platte verloren und sucht nach Gleichgesinnten. Lied 16 endlich ,mit das beste Lied der platte , ist der erste akzeptable versuch den Sound in einer Entwicklung zu unterziehen die nicht kontraproduktiv ist . Hier wirkt der schnelle und gleichzeitig lässig, unangestrengte rap j-sands erstmals vollends stimmig im Gegensatz zur nr.15 „by my damnself „. Es mutet von einem Profi an der durch Unterforderung seine Qualitäten nicht mehr zum besten geben muss.
Jedoch – und das ist der Grund der 4 Sterne – hat die platte im Gegensatz zu anderen Veröffenlichungen einen angenehme und allgemein stimmige Verbindung aus angenehm und reiz tanzbarem. Deshalb mag die platte einem Durschnittskonsumenten durchaus gefallen.
Resultat: überdurschnittlich gut - aber lange nicht mehr wie es mal war