"A Good Man in Africa" (OT: A GOOD MAN IN AFRICA), USA 1994, Regie: Bruce Beresford.
Produktion: Polar Entertainment Production / Capitol Films
Produzenten: John Fiedler und Mark Tarlov
Buch: William Boyd nach seinem Roman
Kamera: Andrzej Bartkowiak
Musik: John Du Prez
Schnitt: Jim Clark
Kostüme: Rosemary Burrows
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BESETZUNG: Colin Friels (Morgan Leafy), John Lithgow (Arthur Fanshawe), Sir Sean Connery (Dr. Alex Murray), Diana Rigg (Chloe Fanshawe), Louis Gossett Jr. (Prof. Sam Adekunle), Joanne Whalley-Kilmer (Celia Adekunle) uvm.
Sprachen: Deutsch und Englisch - jeweils in Dolby Digital 2.0
Untertitel: keine
FSK 12
Format 1.82:1 (16:9 Widescreen anamorph codiert)
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Zum Inhalt:
Morgan Leafy (Colin Friels) ist ein Sekretär der britischen Botschaft in einer fiktiven afrikanischen Republik namens Kinjanja, das gerade kurz vor den Wahlen steht. Er und sein Vorgesetzter Arthur Fanshawe (gut: John Lithgow) sind frustriert und ihre Gedanken kreisen darum, wie sie aus dieser "Gefangenschaft" in Afrika wieder entkommen können.
Leafy stürzt sich mangels anderer Freizeitvergnügen in Alkohol und primär Sex. Unter anderem schläft er mit Celia (Joanne Whalley-Kilmer), der Frau des aussichtsreichsten Präsidentschaftskandidaten Prof. Sam Adekunle (spaßig: Louis Gossett Jr.) und durchschaut zu spät, dass diese dies nur tut, damit ihr Mann ihn erpressen kann. Leafy soll den Arzt Dr. Alex Murray (gut: Sir Sean Connery), den er wegen des Verdachts auf eine Geschlechtskrankheit kennengelernt hatte, bei einer Entscheidung bezgl. einer Baugenehmigung umstimmen, damit sich Sam Adekunle privat bereichern kann ...
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Zur Kritik:
Was eine wunderbare Politsatire hätte werden können, verfängt sich in einem nicht besonders originellen Filmlustspiel, das im wesentlichen dank einer sehr guten Besetzungsliste funktioniert und von Situationskomik lebt (und da ist durchaus der ein oder andere stilvolle Lacher dabei). Doch Bruce Beresford (1989: "Miss Daisy und ihr Chauffeur" - Oscar "Bester Film") geht mit seinem Film viel zu wenig ins Eingemachte als das er das Gehabe einer ehemaligen Kolonialmacht gegenüber einer korrupten und maroden afrikanischen Republik wirklich aufs Korn nehmen könnte.
Schade ist auch, dass der am wenigsten beeindruckende Darsteller Colin Friels am Häufigsten auf der Leinwand zu sehen ist - denn der Pep geht mehr von John Lithgow (der in seinem Spiel etwas an John Cleese erinnert), Sir Sean Connery und Louis Gossett Jr. aus!
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Fazit:
Sie bekommen eine weitestgehend amüsante Filmkomödie ohne besonderen Tiefgang zu sehen, die es versäumt, satirisch unter die Oberfläche zu gehen. Kurzweilige - nicht schlechte - Unterhaltung, die bei den meisten Zuschauern aber schnell wieder vergessen sein wird.
Muss man nicht zwingend gesehen haben.
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Wertung: 7 / 15 Punkten (Note 3-)
P.S. Wenn man als Grundvoraussetzung akzeptieren kann, dass die Ewigen Top-100 eines jeden Genres FÜNF Sterne verdienen, kann ich eine solche Wertung für "A Good Man in Africa" einfach nicht nachvollziehen.
Es sei auch noch erwähnt, dass Ton und Bild für eine 1994er Produktion auch nur als schwacher Durchschnitt bezeichnet werden können.