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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
128 von 136 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Auf neuestem Standard,
Rezension bezieht sich auf: Good Bye Mohammed: Wie der Islam wirklich entstand (Taschenbuch)
Eigentlich enthält das Buch nicht viele Neuigkeiten für historisch Versierte.Aber, was man sich bisher an wissenschaftlichen Publikationen zusammensuchen musste, gibt es hier unter einem Dach. Und das ist atemberaubend. Anschaulich wird dargestellt, wie das gängige Geschichtsbild nichts weiter ist als die frommen islamischen Legenden, die praktisch allen historischen Fakten widersprechen. Das betrifft die Entstehung des Koran, die angeblichen Eroberungen und schliesslich Mohammed selber. Entsprechend der modernen, faktenbasierten Geschichtsschreibung, bleibt auch in diesem Buch kein Platz für den Propheten, der um 600 gelebt, den Koran verbreitet und innerhalb von 80 Jahren ein Weltreich geschaffen haben soll. In Wirklichkeit war die Entwicklung vom spezifisch arabischen Christentum bis zu einer selbständigen Religion Namens Islam ein jahrhundertelanger, verwickelter Prozess. Dies schildert dieses Buch so anschaulich und überzeugend wie noch keines bisher. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Für den interessierten Laien absolut empfehlenswert!,
Von Henry (Triberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Good Bye Mohammed: Wie der Islam wirklich entstand (Taschenbuch)
Die 1 Stern negativ Rezensionen kann ich mir (trotz teils gegenteiliger Behauptung) nur mit verletzten religiösen Gefühlen erklären.Den Einwand, das Buch sei stellenweise abwertend und in spöttischem Unterton geschrieben kann man hingegen eingeschränkt gelten lassen. Das Urteil "Unseriös" kann ich dennoch nicht teilen. Auch mögen nicht alle der aufgestellten Fakten und Schlussfolgerungen bis ins allerletzte Detail hinein den Tatsachen entsprechen, anhand der teils schwierigen Quellenlage ist das allerdings nicht weiter verwunderlich und somit hinnehmbar. Selbst einige (angeblich)gröbere Fehler, ändern meines Erachtens nach nichts an der Überzeugungskraft der aufgezählten Argumente insgesamt. Dafür ist der gesammelte Stoff einfach zu umfangreich und die daraus gezogenen Schlussfolgerungen logisch nachvollziehbar. Darüber hinaus kommt das Buch leicht lesbar, äußerst spannend und unterhaltsam daher - was will man mehr? Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
69 von 75 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Der Islam - eine Religion mit Nachholbedarf,
Rezension bezieht sich auf: Good Bye Mohammed: Wie der Islam wirklich entstand (Taschenbuch)
Der Verfasser beschreibt sehr allgemeinverständlich drei verschiedene Ansichten zur Entstehung des Koran:- 1: der Koran ist das von Gott an Mohammed weiter gegebene Wort. Unklarheiten entspringen dem menschlichen Unvermögen. Mohammed hat zwar nicht alles verstanden, aber wortwörtlich wieder gegeben. Die breite Meinung der Moslems. - 2: der Koran ist die durch die real existierende Person "Mohammed" inspirierte Religion, deren Festschreibung erst zwei Jahrhunderte nach Mohammed begann und sich mit den "Hadith" noch über einen längeren Zeitraum hinzog. Einflüsse ergaben sich aus arabischen Stammesbräuchen, religiösen vorislamischen Praktiken der Region sowie dem Judentum und der christlichen Religion. - 3: die These, die die Ansicht des Autors aufgrund verschiedener neuerer Forschungen wiedergibt; der Koran leite sich überwiegend aus christlichen Wurzeln ab und ist eine häufig aus Unkenntnis der "koranischen" Ursprache Syro-aramäisch falsch ins arabische übersetzte Sammlung - man könnte auch sagen:"Sammelsurium" von Sprüchen, Zitaten und Weisheiten auf teilweise christlich vorgeprägter Grundlage. Mohammed als Person sei geschichtlich nicht nachweisbar. Der Begriff "mohammed" beziehe sich als "der Gepriesene" auf Jesus und sei erst nachträglich in eine Person mit diesem Namen umgedeutet worden. Der Autor beschäftigt sich vorwiegend mit dieser dritten Anschauung und gibt stichhaltige Gründe dafür an, wie es zu Übersetzungsfehlern und dunklen Stellen des Koran kommt. Dies lässt seine Auslegung logisch und schlüssig erscheinen. Des weiteren beschreibt er den aus seiner Sicht negativen Einfluss des Islam auf die muslimisch geprägten Gesellschaften. Diese hätten sich nach seiner Meinung durch den Islam seit mehr als tausend Jahren nicht von einer Ethik, die für arabische Stammesgesellschaften des Jahres 700 n.C. brauchbar und "modern" war, weg- und weiterentwickeln können. Viel zu spät, teilweise bis in die Gegenwart, nähmen die islamischen Länder nicht zur Kenntnis,wie sich die westliche Welt weiter entwickelt habe. Beispiel dafür seien die Erteilung von Patenten oder die Produktion von Büchern in den arabische Ländern im Vergleich zum Westen. Die Unterteilung in Islam und Islamismus hält er für künstlich und für eine Verschleierung des Problems, das der Islam für alle "in ihm verharrenden" Gesellschaften darstellt. In diesen Bereichen liegen stichhaltige Begründungen für die überdurchschnittlichen Integrationsprobleme moslemischer Migranten in den westeuropäischen Gesellschaften. Vieles galt meines Erachtens bis zum 16ten, 17ten, 18ten Jahrhundert auch für das christliche Europa. Hier ereigneten sich jedoch Reformation und Aufklärung. Beides steht im muslimischen Kulturkreis noch aus und wird zum eigenen Schaden bekämpft. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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