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Good Bye Mohammed: Wie der Islam wirklich entstand
 
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Good Bye Mohammed: Wie der Islam wirklich entstand [Taschenbuch]

Norbert G. Pressburg
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 168 Seiten
  • Verlag: Books on Demand; Auflage: 1., Auflage (22. Dezember 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 383919203X
  • ISBN-13: 978-3839192030
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 15,4 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (21 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 200.046 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Norbert G. Pressburg
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Kurzbeschreibung

Über kaum einen Religionsstifter sind wir so gut im Bilde wie über Mohammed. Wirklich? Welche Quellen über das Leben des Propheten liegen uns vor? Dass Koran und Hadithe glaubwürdig und unverfälscht sind dieses islamische Dogma hat die westliche Wissenschaft lange übernommen. Dabei gibt schon die Überlieferungsgeschichte Anlass zu Zweifel. In jüngster Zeit gelang Forschern der entscheidende Durchbruch: Liest man den Koran in seiner Ursprungssprache, dem Syro-Aramäischen, bekommen viele jahrhundertelang unklare Stellen plötzlich Sinn. Und viele für die Ewigkeit gedachten Gewissheiten geraten ins Wanken.Dieses Buch zeichnet die bahnbrechenden Entdeckungen der letzten Jahre nach. Es bringt Licht in den von Mythen verdunkelten Orient und zeigt, wie ein arabisch-syrischer Zweig des Christentums über Jahrhunderte langsam zu dem wurde, was wir heute Islam nennen. Der Befund ist eindeutig: Wenn wir die historisch-kritische Betrachtung dieser Religion ernst nehmen, wird kein Stein mehr auf dem anderen bleiben.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

128 von 136 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Auf neuestem Standard, 9. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Good Bye Mohammed: Wie der Islam wirklich entstand (Taschenbuch)
Eigentlich enthält das Buch nicht viele Neuigkeiten für historisch Versierte.
Aber, was man sich bisher an wissenschaftlichen Publikationen zusammensuchen musste, gibt es hier unter einem Dach.
Und das ist atemberaubend. Anschaulich wird dargestellt, wie das gängige Geschichtsbild nichts weiter ist als die frommen islamischen Legenden, die praktisch allen historischen Fakten widersprechen.
Das betrifft die Entstehung des Koran, die angeblichen Eroberungen und schliesslich Mohammed selber. Entsprechend der modernen, faktenbasierten Geschichtsschreibung, bleibt auch in diesem Buch kein Platz für den Propheten, der um 600 gelebt, den Koran verbreitet und innerhalb von 80 Jahren ein Weltreich geschaffen haben soll.
In Wirklichkeit war die Entwicklung vom spezifisch arabischen Christentum bis zu einer selbständigen Religion Namens Islam ein jahrhundertelanger, verwickelter Prozess.
Dies schildert dieses Buch so anschaulich und überzeugend wie noch keines bisher.
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Für den interessierten Laien absolut empfehlenswert!, 16. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Good Bye Mohammed: Wie der Islam wirklich entstand (Taschenbuch)
Die 1 Stern negativ Rezensionen kann ich mir (trotz teils gegenteiliger Behauptung) nur mit verletzten religiösen Gefühlen erklären.
Den Einwand, das Buch sei stellenweise abwertend und in spöttischem Unterton geschrieben kann man hingegen eingeschränkt gelten lassen.
Das Urteil "Unseriös" kann ich dennoch nicht teilen.

Auch mögen nicht alle der aufgestellten Fakten und Schlussfolgerungen bis ins allerletzte Detail hinein den Tatsachen entsprechen, anhand der teils schwierigen Quellenlage ist das allerdings nicht weiter verwunderlich und somit hinnehmbar.

Selbst einige (angeblich)gröbere Fehler, ändern meines Erachtens nach nichts an der Überzeugungskraft der aufgezählten Argumente insgesamt.
Dafür ist der gesammelte Stoff einfach zu umfangreich und die daraus gezogenen Schlussfolgerungen logisch nachvollziehbar.
Darüber hinaus kommt das Buch leicht lesbar, äußerst spannend und unterhaltsam daher - was will man mehr?
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69 von 75 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Der Islam - eine Religion mit Nachholbedarf, 4. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Good Bye Mohammed: Wie der Islam wirklich entstand (Taschenbuch)
Der Verfasser beschreibt sehr allgemeinverständlich drei verschiedene Ansichten zur Entstehung des Koran:
- 1: der Koran ist das von Gott an Mohammed weiter gegebene Wort. Unklarheiten entspringen dem menschlichen Unvermögen. Mohammed hat zwar nicht alles verstanden, aber wortwörtlich wieder gegeben. Die breite Meinung der Moslems.
- 2: der Koran ist die durch die real existierende Person "Mohammed" inspirierte Religion, deren Festschreibung erst zwei Jahrhunderte nach Mohammed begann und sich mit den "Hadith" noch über einen längeren Zeitraum hinzog. Einflüsse ergaben sich aus arabischen Stammesbräuchen, religiösen vorislamischen Praktiken der Region sowie dem Judentum und der christlichen Religion.
- 3: die These, die die Ansicht des Autors aufgrund verschiedener neuerer Forschungen wiedergibt; der Koran leite sich überwiegend aus christlichen Wurzeln ab und ist eine häufig aus Unkenntnis der "koranischen" Ursprache Syro-aramäisch falsch ins arabische übersetzte Sammlung - man könnte auch sagen:"Sammelsurium" von Sprüchen, Zitaten und Weisheiten auf teilweise christlich vorgeprägter Grundlage. Mohammed als Person sei geschichtlich nicht nachweisbar. Der Begriff "mohammed" beziehe sich als "der Gepriesene" auf Jesus und sei erst nachträglich in eine Person mit diesem Namen umgedeutet worden.

Der Autor beschäftigt sich vorwiegend mit dieser dritten Anschauung und gibt stichhaltige Gründe dafür an, wie es zu Übersetzungsfehlern und dunklen Stellen des Koran kommt. Dies lässt seine Auslegung logisch und schlüssig erscheinen.

Des weiteren beschreibt er den aus seiner Sicht negativen Einfluss des Islam auf die muslimisch geprägten Gesellschaften. Diese hätten sich nach seiner Meinung durch den Islam seit mehr als tausend Jahren nicht von einer Ethik, die für arabische Stammesgesellschaften des Jahres 700 n.C. brauchbar und "modern" war, weg- und weiterentwickeln können. Viel zu spät, teilweise bis in die Gegenwart, nähmen die islamischen Länder nicht zur Kenntnis,wie sich die westliche Welt weiter entwickelt habe. Beispiel dafür seien die Erteilung von Patenten oder die Produktion von Büchern in den arabische Ländern im Vergleich zum Westen. Die Unterteilung in Islam und Islamismus hält er für künstlich und für eine Verschleierung des Problems, das der Islam für alle "in ihm verharrenden" Gesellschaften darstellt.
In diesen Bereichen liegen stichhaltige Begründungen für die überdurchschnittlichen Integrationsprobleme moslemischer Migranten in den westeuropäischen Gesellschaften.

Vieles galt meines Erachtens bis zum 16ten, 17ten, 18ten Jahrhundert auch für das christliche Europa. Hier ereigneten sich jedoch Reformation und Aufklärung. Beides steht im muslimischen Kulturkreis noch aus und wird zum eigenen Schaden bekämpft.
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