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The Good, The Bad & The Queen
 
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Produktinformation

  • Audio CD (25. Januar 2007)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: EMI Record (EMI)
  • ASIN: B000IAZ3E0
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD  |  Schallplatte  |  MP3-Download
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Wenn Damon Albarn ein bemerkenswertes Talent hat, dann dafür, sich mit den richtigen Leuten zu umgeben. Er bemüht sich seit einiger Zeit, sein Image des Britpop-Clowns durch ein ernsthafteres zu ersetzen, möchte nicht festgelegt werden, sondern prägend wirken. Dabei besteht immer die Gefahr, dass Albarn sich in seinen diversen Projekten verzettelt. Doch Substanz ist für einen Meister der Inszenierung ja kein vorrangiges Kriterium. Bei den Gorillaz konnte er auf die Unterstützung von innovativen Mitstreitern zählen, warf sich in sein virtuelles Outfit und heimste Applaus ein, während sie brillierten. Er war lediglich die Konstante, die alles zusammenhielt. The Good, the Bad & the Queen (angeblich ein einmaliges Projekt, nicht das Debütalbum einer neuen Band) ist nach derselben Formel entstanden, wirkt aber schon eher wie ein echtes Soloprojekt Damons. Mit von der Partie sind diesmal der legendäre Paul Simonon von The Clash, der sich im Hintergrund hält und Damon ein solides Dub-Bass-Fundament liefert; der Afrobeat-Drummer Tony Allen, dessen Beiträge subtil, aber wirkungsvoll sind; und nicht zu vergessen: Damons Lieblings-Studiomusiker Simon Tong, früher bei The Verve. Alle zusammen verleihen der meist melancholischen Musik einen vielseitigen, oft faszinierenden Sound. Einen Kontrast zu den düsteren Texten mit Bezug zu London bildet gelegentlich der Restoptimismus der Musik. Ein Beispiel dafür ist das sich steigernde, hymnenhafte "Herculean", das eine gewisse Hoffnung ausstrahlt. Dominiert von Albarns Klavierspiel, welches an die Small Faces erinnert, starten die Songs selten durch wie bei Blur oder den Gorillaz, sondern ähneln einander in Machart und Grundstimmung. "80s Life" und "Behind the Sun" sind jedoch echte Highlights. --James Berry


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THE GOOD,THE BAD AND THE QUEE

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22 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Neue und alte Klänge von Damon Albarn, 26. Januar 2007
Endlich ein neues Projekt von Damon Albarn. Nach Blur und den Gorillaz geht es in die dritte Runde, allerdings ist die Platte keineswegs eine Soloproduktion. Alteingeseßene Musiker zwischen 35 und 66 Jahren versüßen bei jedem Hören den Alltag aufs Neue. Wer allerdings ein Album à la Blur erwartet, wird enttäuscht. Denn diese CD überzeugt eher durch ruhige Musik zum Träumen, als dass sie eine Party zum kochen bringt. Sanfte Klavier- und Gitarrenklänge mit elektronischen Effekten in alter Britpopmanier, das ist The Good, The Bad & The Queen. Und die Stimme von Damon Albarn setzt dem Ganzen noch die Krone auf. Wer diese CD besitzt wird bald bemerken, wie die Songs "History Song" oder "Kingdom of Doom" zu Ohrwürmern heranreifen und widerspenstig ihm Kopf hängen bleiben.

Fazit: Ungewohnt ruhiges Album von und mit Damon Albarn, das jeder Fan von Melancholie und Melodie sofort ins Herz schließen wird.

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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Neues von Damon Albarn, 26. Februar 2007
Der zwölfte Dezember 2006 ist vielen noch in nachhaltiger Erinnerung geblieben. Vor 300 ausgewählten Fans spielte eine Band namens The Good, The Bad & The Queen ihr erst zweites gemeinsame Konzert und ließen es live über ihre MyspaceSeite online und völlig umsonst übertragen. Das hatte vorher noch niemand gemacht. Ganz nach dem Motto: Schon zu Beginn direkt einen Standart setzen. Obwohl, das Wort beginnen in diesem Fall, ehrlich gesagt, nicht so wirklich passt. Beginner sind sie keine, eher unsere Hoffnung auf die Rettung der Popmusik in diesem noch so jungen Jahr 2007.

Hinter The Good, The Bad & The Queen verbirgt sich die neue Supergroup von Damon Albarn (Blur, Gorillaz), die mit dem Ex-Clash-Bassisten Paul Simonon, dem Ex-Verve-Gitarristen Simon Tong, dem legendären, mittlerweile 66-jährigen Schlagzeuger Tony Allen (u.a. Fela Kuti) und dem Wunder-Produzenten Brian Danger Mouse Burton (Gnarls Barkley) wahrlich traumhaft besetzt ist.

Die Geschichte dieses Projekts ist gleichzeitig die Geschichte einer Stadt. Einer Stadt, die für Musik so wichtig ist, wie Hollywood für den Film. In keiner anderen Metropole leben so viele bedeutende Musiker wie in London. Nur dort kann es passieren, dass ein Tony Allen spontan im Studio von Damon Albarn vorbeischaut, fast eine Woche bleibt und am Ende stundenlange Jam-Sessions auf dem Rechner liegen. In West-London ist ein unglaublicher Mix von Kulturen zu finden, findet Paul Simonon. Und diese Platte ist ihr Soundtrack.

Musikalisch ein Horror für jeden Plattenladen, denn sie könnte in fast alle Schubladen passen: Reggae, Dub, Downbeat, Electro, HipHop, Brit-Pop, Weltmusik und von allen anderen Genres auch noch ein bisschen. Ich würde uns als Jazz Band bezeichnen, erzählt Paul Simonon in der Janauar-Ausgabe der Spex. Die Platte klingt völlig anders, als alles was wir bisher gemacht haben. Der Umgang mit dem Bass ist anders. Das Schlagzeug ist anders. Alles ist anders. Leute mit den unterschiedlichsten Backgrounds treffen zusammen und machen ein Album. Am Ende bekam Danger Mousevon Damon Albarn 20 Songs, an denen er dann seine Zauberhände legen sollte. Das Ergebnis klingt wie ein guter Traum. Am Anfang ein bisschen düster, zum Schluss kommt das Happy End.

So produktiv und erfolgreich Damon Albarn mit seinen Gorillazin den letzten Jahren auch war, vielleicht hatte er in Wahrheit einfach wieder Sehnsucht nach seinen Fans. Und wie kann man seine Gorillaz Maske am charmantesten für eine Zeit an den Nagel hängen? Mit neuer Band, neuem Album und neuer Tour.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Abwechslungsreich und eingängig, 12. März 2007
Zur sogenannten Supergruppe ist wohl alles gesagt. Und die Musik entspricht tatsächlich den Erwartungen an einen solch illustren Kreis an Musikern. Und jeder gibt seinen Part dazu ab.

Mal ein wenig Clash/Reggae/Dub im Bass, viel Britpop/-folk der luftigen Sorte oder die Gorillaz ohne Elektronik. Daneben noch ein wenig Kinks mit "Kingdom Of Doom" und ein wunderschöner Abschluss mit "Green Fields" mit Backgroundchor und einem eleganten Keyboard. Fertig ist eines der bislang am heißesten erwartete Album des laufenden Jahres. In Anbetracht der Besetzung hätte dies auch ein veritabler Flop werden können. Ist es aber nicht. Tausendsassa Damon Albarn hat es mal wieder geschafft.

So soll Popmusik sein: Abwechslungsreich und eingängig, ohne oberflächlich zu sein. Meine CD der nächsten 14 Tage.
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Veröffentlicht am 25. Januar 2007 von fous

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