Mit "Good arrows" legen Tunng ihr bisher zugänglichstes Album vor, wobei man bei der bis dato innovativsten Band dieses Jahrtausends "zugänglich" nicht mit "kommerziell" verwechseln sollte. Ihr bereits auf den beiden Vorgängeralben "Mothers daughter..." und "Comments of the inner chorus" faszinierendes Konzept des "Progressive Folk" haben Tunng auf "Good arrows" zur Perfektion entwickelt: zarte Akkustik-Klänge, elektronische Gimmicks, kuriose Percussion-Einsprengsel, Geräuschfetzen, wunderschöner Harmoniegesang und melodiöse Kleinoden - so klingen nur Tunng - bezaubernd und einzigartig.
Eigentlich müsste es diese Scheibe auf Rezept geben: wem es mit "Good arrows" nicht besser als vorher geht, ist schon tot...