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4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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Wiedergabe   1. Dirty Boots 5:28 EUR 0,99
Wiedergabe   2. Tunic (Song For Karen) 6:22 EUR 0,99
Wiedergabe   3. Mary-Christ 3:11 EUR 0,99
Wiedergabe   4. Kool Thing 4:06 EUR 0,99
Wiedergabe   5. Mote 7:37 EUR 0,99
Wiedergabe   6. My Friend Goo 2:17 EUR 0,99
Wiedergabe   7. Disappearer 5:08 EUR 0,99
Wiedergabe   8. Mildred Pierce 2:13 EUR 0,99
Wiedergabe   9. Cinderella's Big Score 5:52 EUR 0,99
Wiedergabe 10. Scooter And Jinx 1:06 EUR 0,99
Wiedergabe 11. Titanium Expose 6:27 EUR 0,99
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Das heimliche Popalbum 5. Juli 2011
Format:Audio CD
Lange haben Sonic Youth gebraucht, um auf ein Album wie "Goo" hinzuarbeiten und um die Ernte ihrer künstlerisch bedeutenden Arbeit einzufahren. Die Jahre zuvor waren von musikalischer Selbstfindung und Destruktivität, aber auch von Innovation, sowie einflussreichen und inspirierenden Begegnungen mit anderen Künstlern geprägt. Album für Album hatten Sonic Youth Grenzen ausgelotet und gegen die musikalische Stagnation in der Rockmusik angekämpft. Ihr letzter Independent-Release "Daydream Nation" von 1988 war der Höhe- und Wendepunkt dieser "Sturm und Drang"-Phase. Ab diesem Album war die Musik von Sonic Youth strukturierter, detailverliebter, spannungsreicher und zum Teil auch zugänglicher aufgebaut. "Goo" dagegen war und ist immer noch das heimliche Popalbum von Sonic Youth. Und das bessere "Nevermind" sowieso. Die Band zeigte auf diesem Album, dass sie zu jeder Zeit zu allem fähig ist. Selten boten Sonic Youth eine derart unberechenbare, eiskalte und abgezockte Leistung, wie auf ihrem Major-Debüt. Unter der Oberfläche zeitlos schöner Popmelodien wie in "Mote" oder "Disappearer" sägten und quietschen die Gitarren von Moore und Ronaldo wie Baggerschaufeln auf Beton. Meisterhaft und kompromisslos bauen sie Schicht für Schicht in "Mildred Pearce", "Cindarellas Big Score" und "Scooter + Jinx" eine Wand aus Gitarren auf, nur um sie Sekunden später wieder einstürzen zu lassen. Fein, differenziert und um Nuancen erweitert stellt "Goo" das klanglich reinste Werk von Sonic Youth dar. Es brachte alle Tugenden, wie auch schon sein Vorgänger, auf einen Nenner und funktioniert als Gesamtkunstwerk genauso gut wie als lose Hitsammlung. Abgerundet wird das Ganze durch Gastauftritte von Chuck D in "Kool Thing" und J. Mascis in "My Friend Goo". Die Bedeutung von "Goo" liegt besonders in der Rückschau darin, dass die Undergroundband Sonic Youth mit ihrem Vorhaben, bei einem großen Konzern (Geffen) zu unterschreiben, völliges Neuland betrat und neben ebenfalls einflussreichen "Alternative"-Wegbereitern wie Hüsker Dü oder R.E.M zu den ersten Independent-Bands zählte, die diesen Schritt wagte.
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12 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Audio CD
Goo ist Sonic Youths siebtes Album und ihr erstes bei einem Majorlabel, nämlich Geffen. Die New Yorker, die bist heute noch nicht von der Bildfläche verschwunden sind liefern hier ihr vielleicht gitarrenverwurzeltestes Album ab, noch sind die avantgardistischen Pfade späterer Alben nicht zu deutlich zu erkennen. Auf dem 1990 erschienen Album sind vor allem zwei Stücke wirklich hörenswert. Zum einen „Tunic (Song for Karen)" der wirklich groovt und Kim Gordons Stimme ist einfach verdammt cool! Dann ist da noch „Kool Thing" bei dem Chuck D. von Public Enemy seine Stimme leiht. Sonic Youth sind einfach Rockgeschichte, und dieses Album ist einfach lässig! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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7 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Geniale Großstadtmusik 12. September 2000
Von hartmutw
Format:Audio CD
10 Jahre ist diese Platte mittlerweile alt und hat noch keinerlei Patina angesetzt! Nach wie vor ein großes Hörvergnügen, das dank Kim Gordon's Stimme menschlich und dennoch sophisticated klingt. Geniale Gitarrenläufe.
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