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Gone Troppo [Re-Issue]
 
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George Harrison Audio CD
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Musik

Bild des Albums von George Harrison

Fotos

Abbildung von George Harrison

Biografie

Let It Roll – The Songs Of George Harrison
Die beiden Label-Phasen seiner Solo-Karriere, Apple (EMI) bis 1975, Dark Horse (WB) ab 1976, liefen bisher immer getrennt, für beide lagen separate Best Of-Compilations vor. Erst mit dem jetzt neu aufgelegten Album „Let It Roll – The Songs Of George Harrison“ gibt es endlich die Label-übergreifende Sammlung des besten Materials von GEORGE HARRISON.
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Produktinformation

  • Audio CD (15. September 2010)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Format: Import
  • Label: Japan
  • ASIN: B003VPMEAK
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Bei vielen noch so genialen Musikern gibt es häufig gute und schlechte Alben. Bei George Harrison aber gibt es meiner Meinung nach nur gute und bessere Alben. Gone Troppo zähle ich zu den guten Alben. Es ist kein Klassiker und war auch kein kommerzieller Erfolg, dennoch ist das Album besser als von den Kritikern beurteilt. Schöne Melodien und tolle Arrangements zeichnen jedes Lied aus. Und ist nicht der große Klassiker dabei, so hat doch jedes Lied bestimmte Momente, die einem das Herz höher schlagen lassen. George spielt alle Gitarren selbst und kreiert v.a. mit seinem virtuosen Slide-Gitarren-Spiel eingängige Riffs, die einem sofort im Ohr bleiben. Mit dabei natürlich wieder zahlreiche Stars der Musikszene wie Ray Cooper, Billy Preston, Jim Keltner, Henry Spinetti, Joe Brown, Gary Brooker (Procul Harum) und Jon Lord (Deep Purple). Es ist ein von der Stimmung der Songs sehr fröhliches Album. Die bekannteren Songs sind wohl Wake up my love und That's the way it goes (das Joe Brown beim Concert for George performt mit toller Slide-Gitarre) sowie der Titelsong Gone Troppo. Weitere Highlights sind noch I really love you, ein fetziger Cover-Song im Stile der Vocalgroups der 50er Jahre (wie The Platters) und Dream away, bei dem besonders der Refrain zum Mitsingen verleitet, und die sehr melodiösen Songs Baby don't run away und Mystical one. Doch auch die anderen Songs gefallen. Es ist nicht eines seiner besten Platten, aber ein immer noch sehr gutes Album von George Harrison meiner Meinung nach. Er ist einfach der größte.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
That's the Way it goes 15. Februar 2010
Von Toby Tambourine TOP 100 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Audio CD
Bereits ein Jahr nach "Somewhere in England" erschien "Gone troppo". Was nach Produktivität aussah, schlug sich aber weder in den Verkaufszahlen noch im Album selber nieder: weil Harrison eigenen Angaben zufolge keinerlei Bedürfnis verspürte, auf Promotion-Tour zu gehen, wurde es ein Flop, und die Produktion spiegelt bei aller Professionalität einen Mangel an Ambition und im Showbusiness unerlässlichem Ehrgeiz wider, der zu sagen scheint: Nehmt mich wie ich bin oder lasst es sein! Der Albumtitel, "Gone troppo", war laut Harrison ein australischer Ausdruck für "eigentümlich", und eigenen Aussagen zufolge war er zu der Zeit mehr am Gärtnern interessiert als an einer Karriere als Popstar. Auch das recht alberne Cover (mit einem Bild von George, das mir von 1974 zu datieren scheint) und Innenhülle bzw. Booklet unterstreichen diesen Eindruck. Nun ist es ja immer schön, auch entspannte Künstler bei der Arbeit zu hören, aber dem Album fehlt einfach etwas Erdiges, Ernsthaftes, und es fragt sich, ob es auch MIT der nötigen Promotion hätte punkten können. Es passte ins Bild, dass Harrison sich erst fünf Jahre später wieder mit einem - diesmal sehr ambitionierten - Album ("Cloud Nine") zurückmeldete.

Dabei stimmen die Zutaten eigentlich: Harrison hatte sehr melodiöse Songs mit interessanten Harmonien geschrieben, und die Grundstimmung des Albums ist (mit Ausnahme des eher nachdenklichen Circles) durchgehend erstaunlich gutgelaunt, unbeschwert, sonnig, heiter, tropisch, etwas süßlich und teilweise übermütig für einen Musiker, der eher für spirituelle Botschaften auf seinen Alben bekannt war. Mit Wake up my Love, That's the Way it goes und dem Titelsong landeten drei Songs auf seiner "Best of Dark Horse"-CD. Dream away lief im Abspann des Films "Time Bandits", und von Circles gibt es ein Demo aus der Zeit des "Weißen Albums". Mit I really love you coverte Harrison einen Ohrwurm im Doo-Wop-Stil von 1961. Mit dem Einsatz von pro Song mindestens zwei Synthesizern, die über den Gitarrensound beinah dominieren (was sich dann aber zum Glück auf dem nächsten Album nicht fortsetzte), war Harrison auch soundtechnisch in den Achtzigern angekommen.

Wie zu erwarten sind wieder namhafte und bewährte Musiker dabei wie Billy Preston (keyb & voc), Jim Keltner (dr), Ray Cooper (perc) (der sich hier ziemlich austoben darf), Joe Brown (Mandoline), Gary Brooker (keyb), Henry Spinetti (dr), Dave Markee (dr) und Deep Purple-Organist Jon Lord, seinerzeit bei Whitesnake. Alle Musiker ordnen sich Georges Songs unter, keiner glänzt mit Egotrips. Wie üblich spielt George sämtliche Gitarren selbst, hat sich aber zur Abwechslung vokale Unterstützung in Form einiger Backgroundsänger geholt; er läßt sich öfters von einer Sängerin begleiten (Baby don't run away, Dream away), und die Bassstimme von Willie Green ist in einigen Songs zu hören (I really love you).

Von meinem Lieblingssong auf diesem Album, That's the Way it goes, erschien fünf Jahre später auf der Maxi-Single When we was fab ein Remix von Harrison und Jeff Lynne, und es war der einzige Song von "Gone troppo", der auf dem "Concert for George" gespielt wurde. Der Bonustrack des Remasters von 2004, das intime Demo von Mystical One, läßt hoffen, dass im Laufe der Zeit noch mehr von diesen Demos veröffentlicht werden.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Dieses Album erschien im November 1982 und die 80er Jahre waren für Altmeister wie die Beatles nicht gerade die beste Zeit.Es waren Michael Jackson,Madonna und Queen angesagt.Die Folge davon war, dass sich Beatles-Platten schlechter verkauften,als gewohnt."Gone Troppo" war kommerziell gesehen ein Flop, der George Harrison dazu veranlasste, sich 5 Jahre lang zurückzuziehen.Doch qualitativ sind die einzelnen Lieder gar nicht so übel, wie immer von bösen Zungen behauptet worden ist."That`s The Way It Goes" besticht durch die typische, schöne Slide-Gitarre von George.Erwähnenswert sind sicher auch "Greece", "I Really Love You" und "Wake Up My Love".Die Melodien und Instrumentation sind durchgehend akzeptabel.Man kann "Gone Troppo" lieben oder hassen, aber man muss es einmal gehört haben !
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