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Gondeln aus Glas: Commissario Trons dritter Fall [Gebundene Ausgabe]

Nicolas Remin
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

18. Januar 2007
Venedig im Juni 1864: Mitten in der Nacht wird Commissario Tron zu einem Kontor im Palazzo Moro gerufen - der Kunsthändler Kostolany ist ermordet worden, und ein wertvoller Tizian scheint abhanden gekommen zu sein. Bald findet Tron die junge Frau, die das Gemälde kurz zuvor an Kostolany verkauft hat. Es ist die schöne Signora Caserta, die Königin von Neapel und Schwester der Kaiserin Elisabeth. Allerdings weiß ihr Gatte nichts vom Verkauf des Gemäldes. Genau im Bilde ist dagegen der russische Großfürst Troubetzkoy, der für den Zaren Kunstschätze kauft. Die Verwicklung sowohl des Wiener als auch des russischen Hofs in den Fall beschert Tron unruhige Nächte. Privat schlägt er sich mit den Capricen einer jungen polnischen Pianistin herum, die auf dem Ball zur Markteinführung des Tron-Glases spielen soll. Wofür wiederum die Principessa nicht das nötige Verständnis aufbringt, denn sie kann die hübsche Polin nicht ausstehen. Als die junge Frau erdrosselt aufgefunden wird, gerät Tron selbst unter Verdacht, und der Fall wird allmählich kompliziert.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 368 Seiten
  • Verlag: Kindler; Auflage: 2 (18. Januar 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 346340494X
  • ISBN-13: 978-3463404943
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,4 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 396.193 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor

Nicolas Remin wurde 1948 in Berlin geboren. Er studierte Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft, Philosophie und Kunstgeschichte an der Freien Universität Berlin und in Santa Barbara/ Kalifornien. Seit seiner Rückkehr aus den USA arbeitet er als Synchronautor und Synchronregisseur. Nicolas Remin lebt heute in der Lüneburger Heide. "Die letzte Lagune" ist sein sechster Roman um den sympathischen Commissario Tron.

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Kundenrezensionen

4.4 von 5 Sternen
4.4 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen K&K-Glanz im alten Venedig 22. April 2008
Format:Taschenbuch
Dieses Buch ist mir durch Zufall in die Hände gefallen und der Titel und Klappentext sprachen mich gleich an. Ein Krimi, der zur Zeit der Habsburger im alten Venedig spielt, herrlich! Genauso herrlich liest sich das Buch auch: Venedig mit seinen Prachtvillen, die so langsam beginnen, zu verfallen, Österreicher, die die Stadt "besetzen" und die Italiener, die das mehr oder weniger stillschweigend hinnehmen -- alles hervorragend recherchiert und sprachlich umgesetzt. Der Fall ist spannend bis zum Schluß und sehr kompakt beschrieben.Ein Kunsthändler wird ermordet und ein wertvolles Bild ist verschwunden. Als Täter kommen gleich mehrere Personen in Frage. Das Brisante: Die Schwester der Kaiserin ist in den Fall verwickelt! Commissario Tron, letzter Sprössling einer uralt eingesessenen venezianischen Familie, leitet den Fall. Auch er hat, wie Commissario Brunetti, einen Vorgesetzten, der mehr an anderen Dingen interessiert ist als an der Questura! Dies ist aber fast die einzige Parallele zu Donna Leon; Nicolas Remin hat sich hier einen ganz eigenen Bereich geschaffen. Sein Wortwitz ist leicht zu lesen, immer wieder kommt seine humorige Sprache zum Ausdruck, so dass der Krimi nie isn Blutrünstige abdriftet, sondern man auch immer wieder schmunzeln muß.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, so gut, dass ich mir auf der Stelle alle weiteren bislang erschienen Fälle gekauft habe ;-)!
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannende Unterhaltung, voller Esprit 27. März 2007
Von Wolfgang Gonsch TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Gondeln aus Glas ist nach Schnee in Venedig und Venezianische Verlobung der dritte historische Kriminalroman von Nicolas Remin, der in der zu dieser Zeit von den Habsburgern besetzten Lagunenstadt seinen unvergleichlichen Schauplatz gefunden hat.

Commissario Alvise Tron, hat eigentlich weder die Zeit, noch die Muße sich um die Ermordung des Kunsthändlers Kostolany zu befassen, der in seinem Kontor im Palazzo da Lezze erdrosselt aufgefunden wurde. Schließlich will Tron seine große Liebe, die schöne und wohlhabende Principessa di Montalcino nicht irgendwann, sondern lieber heute als morgen ehelichen. Außerdem stehen die Abschlussarbeiten zu seiner notorisch unterkapitalisierten Literaturzeitschrift Emporio della Poesia kurz vor der Vollendung und harren nur noch des berühmten letzten Schliffs. Im Palazzo Tron, mit seiner leicht morbiden Sperrmüllaura, den er mit seiner Mutter bewohnt, rieselt der Putz von den Wänden; man lebt von der Wand in den Mund, und die hellen Flecken an den Wänden (in besseren Zeiten hingen hier die Tintorettos und Tiepolos), lassen die Bewohner immer wieder von der guten alten Zeit und guten Geschäften mit dem neuen Tron-Glas träumen.

Wie gesagt: keine Zeit, aber ein Mordfall, der Tron und seinem Sergente Bossi mehr als nur ein oder zwei Rätsel aufgibt. Zeugen oder Spuren (wie so häufig): Fehlanzeige! Nur eines ist offensichtlich: Tizians heilige Magdalena ist verschwunden. Die inkognito auftretende Maria Sofia di Borbone (Königin von Neapel und Schwester von Kaiserin Sissi) und ihr Begleiter, der undurchsichtige Oberst Orlow, hatten das kleinformatige Bild zur Prüfung bei Kostolany zurück gelassen. Als die Polizei am Tatort eintrifft, ist das Gemälde verschwunden: Raubmord?

Doch es gibt auch reichlich Verdächtige, fast schon zu viele: der russische Genralkonsul, Großfürst Pjotr Troubetzkoy; Pater Terenzio, genialer Kopist und Restaurateur sowie Oberst Orlow, der scheinbar mehr als nur ein Geheimnis zu verbergen hat. Auf irgendeine Weise stehen alle mit dem Mord in Verbindung und alle haben auch irgendeinen Bezug zu dem verschwundenen Tizian. Je weiter die Ermittlungen fort schreiten, je mehr sich die ohnehin nebulösen Verdachtsmomente in Nichts auflösen und je mehr Mordmotive auftauchen desto schneller dreht sich die mörderische Spirale, die so ziemlich alle Verdächtigen dahinzuraffen scheint (auch die begnadete polnische Pianistin Konstancja Potocki wird nicht mehr in der Lage sein, ihre hinreißenden Chopin-Mazurken und Mozart-Sonaten beim Ball der Trons zum Besten zu geben) ...

Schon mit seinem ersten Satz taucht uns der Autor tief in die museale Atmosphäre Venedigs um 1865 ein und versteht es hervorragend, qualitativ hochwertige und spannende Krimis mit politischen und historischen Zusammenhängen sowie großen Persönlichkeiten der damaligen Zeit zu verknüpfen. Er skizziert immer neue Varianten um Echtheit oder Fälschung von Gemälden, oder sind es doch Original und Kopie?

Die verschiedenen Handlungsstränge laufen nicht parallel aber gradlinig und gnadenlos in Richtung Show-down und der berühmte Spannungsboden steigt unerbittlich bis zum Ende an. Dazu Remins sprichwörtliche Lust am Erzählen sowie seine elegante Prosa über La Serenissima, ihre Palazzi und Kirchen, ihre Kanäle und Brücken und ihren in tausend Blaus erstrahlenden Himmel - all das lässt die Herzen der Krimifans höher schlagen und alle Venedig-Liebhaber dahin schmelzen.

Die niveauvollen Kriminalromane mit ihren historischen Zusammenhängen und Persönlichkeiten von Nicolas Remin haben das Zeug dazu zur Droge zu werden; Heiter, sinnlich, melancholisch, leicht anzüglich bzw. erotisch und teilweise fast mystisch machen sie geradezu süchtig nach dem einzigartigen Charme Venedigs, nach historischen Krimis und auf eine Fortsetzung!
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Charmant, spannend, geistreich 26. Januar 2007
Von Jan-W Hecker VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Nicolas Remin versteht es, auf hohem Niveau Krimis zu schreiben und reiht sich qualitativ ganz gewiss ein in eine Reihe mit Magdalen Nabb, Donna Leon usw. Die Atmosphäre Venedigs um 1865 und die geschickte Einarbeitung historischer Zusammenhänge und Persönlichkeiten tun ein übriges zum Lesespaß. Unbedingt empfehlenswert! Allerdings sollte man die chronologische Reihenfolge der Bände einhalten, da der Handlungsfaden entsprechend weitergesponnnen wird.
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Die neuesten Kundenrezensionen
4.0 von 5 Sternen Der Bossi und sein Begleiter Alvise ermitteln wieder!
Den ersten und zweiten Fall des Commissario Tron habe ich mit Begeisterung konsumiert und hatte viel Freude dabei. Beiden würde ich verbehaltlos 5 Sterne zugestehen. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Tagen von Sir Toby veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Gondeln aus Glas
Ich habe mir diese Buch als e-book gekauft.Sehr gute Qualität.Sehr wenig Rechtschreibfehler.Das ist ja sonst eher üblich.Die Geschichte ist großartig. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von H.Schulz veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Original oder gelungene Fälschung? Historischer Krimi, der viele...
Mitte des 19. Jahrhundert ist Venedigs goldene Blütezeit längst vorbei. Die adeligen Familien haben große Schwierigkeiten, ihre prunkvollen, inzwischen jedoch recht... Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Redaktion Literaturtipp.com veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Super Serie
Das Buch ist super, genau wie die ersten beiden Teile aus der Serie. Ich warte schon ganz gespannt auf den vierten Paperback Teil.
Veröffentlicht am 17. Juli 2009 von Milka
4.0 von 5 Sternen Ein Gemälde entwendet - der Kunsthändler tot...
Die Vorboten eines heißen Sommers in Venedig bringen die Einheimischen und die Touristen der Stadt ins Schwitzen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. Mai 2008 von Tanja Heckendorn
4.0 von 5 Sternen Angenehmer Lesespaß
Natürlich zieht sich alles ein wenig in die Länge - der Kriminalfall und dessen Lösung könnten komprimierter erzählt werden. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. Januar 2008 von Thilo Brodtmann
5.0 von 5 Sternen Der elegische Charme des Verfalls: Remins drittes geistvolles...
Wer infarktgefährdende Hochspannung und reißerische Schilderungen sadistischer Bluttaten erhofft, ist falsch bei Remin. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. März 2007 von Reinhard Haneld
2.0 von 5 Sternen Gäääähhhnnn ...
"Gondeln aus Glas" war mein erstes Buch von Remin und wahrscheinlich auch mein letztes. Die Handlung zieht sich wahnsinnig in die Länge und wenn das Buch nicht so dünn... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. März 2007 von anies
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