Diesmal hat Remin einen spannenden Commissario Tron geschrieben, der noch verzwickter ist, als seine Vorgänger. Die Hauptgeschichte handelt vom Mord an einem Kunsthändler und dessen Aufklärung. Aber, wie immer bei Remin, bleibt es nicht bei nur einem Mord und auch nicht bei nur einem Handlungsstrang.
Nicht nur, dass der Commissario die unternehmerischen Ambitionen seiner Verlobten und seiner Mutter unterstützen soll, muss er neben der Aufklärung der Morde, auch ein Bild für die Königin wiederbeschaffen und für seinen Chef gar Gedichte und eine Novelle schreiben.
Ein wunderbar-amüsanter Krimi, dessen Setting sehr an Donna Leon erinnert (überforderter Chef, den eher Privates umtreibt; cleverer sergente, der immer mal gute Ideen beisteuert ...), der aber weit weniger beschaulich und dafür umso spannender ist. Und im Gegensatz zu Leons Brunetti, führt uns Tron zum happy end.
Wunderbare Unterhaltung
wünscht Frank
PS: Einziger Wermutstropfen ist, dass die junge Angelina, gelernte Taschendiebin und sympathische Waise, keinen weiteren Auftritt hat - zu gerne hätte ich erfahren, wie ihr Schicksal sich zum Besseren wendet!