Gespenster sind sehr gesellig. Jedes lebt in seinem eigenen Bild, aber sie besuchen sich gegenseitig und brauen zusammen Gespensterstinke. Ab liebsten spuken sie natürlich gemeinsam, und das nicht nur nach Mitternacht, sondern immer wenn Menschen sich in ihre Nähe wagen. Golo und seine Gespensterfreunde wohnen auf Burg Grafenstein, wo leider nur sehr selten Menschen hinkommen. Umso mehr freuen sich die Gespenster, dass die alte Burg versteigert und in ein Hotel umgebaut werden soll. Leider ist der neue Burgbesitzer sehr großzügig und schenkt ausgerechnet Golos Bild dem Museum. Ob Golo auch Spaß daran hat alleine zu spuken? Und ob seine Freunde ihr Versprechen halten und ihn oft im Museum besuchen kommen?
Mit Golo, dem grünen Gespenst, hat Britta Schwarz einen entzückenden Helden geschaffen, der für jeden Unfug zu haben ist. Golo ist eine sympathische Identifikationsfigur, denn er hat die gleichen Probleme, die Kinder auch kennen. Und er kann Sachen, die Kinder zu gerne können würden, z.B. fliegen, auf Blitzen reiten und sich in einen grünen Flummi verwandeln.
Auch die anderen "Bildbewohner" wachsen einem gleich ans Herz, wie das bauchlose Gespenst und das weiße Burgfräulein, das sich jede Woche einen neuen Namen gibt.