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Golf: Zwölf Liebeserklärungen Gebundene Ausgabe – 26. Mai 2009


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 100 Seiten
  • Verlag: Eichborn Verlag; Auflage: Aufl. 2009 (26. Mai 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3821860537
  • ISBN-13: 978-3821860534
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 12,6 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 975.430 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Golf und Umwelt Seit Immanuel Kant ist ja hinlänglich bekannt, dass wir die Erscheinungen unserer Außenwelt nur in den sinnlichen Kategorien Raum und Zeit wahrnehmen können und uns das Ding an sich verborgen bleibt. Seit etwa dreißig Jahren gibt es eine Erscheinung, die früher nicht beachtet wurde, aber heute ein brisantes Thema ist: die Umwelt. Obwohl uns die Umwelt an sich unbekannt ist, durften wir mit Staunen erfahren, dass man mit ihr Wahlerfolge erzielen kann und dass die Wirtschaft ihre Produkte an sie anpasst. Eine ganze Partei hat ihren Erfolg auf sie gegründet. Im Gegensatz zur Umwelt gibt es den Golfsport schon seit mehreren hundert Jahren. So schön dieser Sport ist, so bestätigt die Spielweise vieler Teilnehmer die Theorie von Kant, dass Golf an sich unbekannt ist. Richtig erfolgreich wurde der Sport erst in den letzten dreißig Jahren. Es drängt sich die Vermutung auf, dass Golf besonders umweltaffin ist, da man dem Sport ausschließlich unter freiem Himmel nachgehen kann. In gewissen Kreisen mag man diese Nähe zur Umwelt bezweifeln. Die SPD zum Beispiel hat was gegen Golf. Die Roten verkennen dabei, dass ein Brioni-Anzug mehr kostet als der Jahresbeitrag in einem mittleren Golfclub, aber das Wort Brioni gehört ohnedies längst zu den Tabuzonen der SPD. Die neue Linkspartei ist ohnehin dagegen, und die extreme Linke, also die Sozialausschüsse der CDU, hält Golf für gesellschaftlich unverträglich. In Wirklichkeit aber ist Golf ein Sport, der zum Fortbestand der Umwelt beiträgt. Wo heute Golfplätze in ruhigem Grün die Landschaft bereichern, weideten früher Kühe, die bekannt dafür sind, dass sie flüssige und feste Stoffe in ungezwungener und reichhaltiger Weise auf der Wiese platzieren. Der Ausstoß von CO2, Butangas und Buttersäure einer Kuhherde liegt weit über dem, was Golfer leisten können, selbst wenn sie vorher Sauerkraut, Rettich und Knoblauchspinat zu sich genommen haben. Und wenn der Bauer im Herbst seinen Acker mit Schweinegülle düngt, so belastet das das Grundwasser weit mehr als ein paar Golfspieler, die gelegentlich ein Papiertaschentuch oder eine Bananenschale verlieren. Seit unser Club bei der Hütte am 10. Loch sanitäre Anlagen hat, erfolgt auch keine nitrathaltige Emission mehr, wie sie früher hinter den Bäumen durch die Herren und zwischen den Brennnesseln durch die Damen zu verzeichnen war. Auch von anderen Sportarten hebt sich Golf als umweltfreundlich ab. Denken Sie an Fußball mit vollen Stadien und Verkehrschaos, an gedopte Radfahrer oder an Autorennen. Verkehrsintensive Sportarten gefährden die Umwelt; bei Golfern hingegen steht das Spiel im Vordergrund - sie tragen deshalb nur wenig zum Verkehr bei. Im Sommer braucht Golf keine Klimaanlagen und im Winter keine Heizung, weil es auf Mauritius warm genug ist.

Prolog. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Golf und Umwelt Seit Immanuel Kant ist ja hinlänglich bekannt, dass wir die Erscheinungen unserer Außenwelt nur in den sinnlichen Kategorien Raum und Zeit wahrnehmen können und uns das Ding an sich verborgen bleibt. Seit etwa dreißig Jahren gibt es eine Erscheinung, die früher nicht beachtet wurde, aber heute ein brisantes Thema ist: die Umwelt. Obwohl uns die Umwelt an sich unbekannt ist, durften wir mit Staunen erfahren, dass man mit ihr Wahlerfolge erzielen kann und dass die Wirtschaft ihre Produkte an sie anpasst. Eine ganze Partei hat ihren Erfolg auf sie gegründet. Im Gegensatz zur Umwelt gibt es den Golfsport schon seit mehreren hundert Jahren. So schön dieser Sport ist, so bestätigt die Spielweise vieler Teilnehmer die Theorie von Kant, dass Golf an sich unbekannt ist. Richtig erfolgreich wurde der Sport erst in den letzten dreißig Jahren. Es drängt sich die Vermutung auf, dass Golf besonders umweltaffin ist, da man dem Sport ausschließlich unter freiem Himmel nachgehen kann. In gewissen Kreisen mag man diese Nähe zur Umwelt bezweifeln. Die SPD zum Beispiel hat was gegen Golf. Die Roten verkennen dabei, dass ein Brioni-Anzug mehr kostet als der Jahresbeitrag in einem mittleren Golfclub, aber das Wort Brioni gehört ohnedies längst zu den Tabuzonen der SPD. Die neue Linkspartei ist ohnehin dagegen, und die extreme Linke, also die Sozialausschüsse der CDU, hält Golf für gesellschaftlich unverträglich. In Wirklichkeit aber ist Golf ein Sport, der zum Fortbestand der Umwelt beiträgt. Wo heute Golfplätze in ruhigem Grün die Landschaft bereichern, weideten früher Kühe, die bekannt dafür sind, dass sie flüssige und feste Stoffe in ungezwungener und reichhaltiger Weise auf der Wiese platzieren. Der Ausstoß von CO2, Butangas und Buttersäure einer Kuhherde liegt weit über dem, was Golfer leisten können, selbst wenn sie vorher Sauerkraut, Rettich und Knoblauchspinat zu sich genommen haben. Und wenn der Bauer im Herbst seinen Acker mit Schweinegülle düngt, so belastet das das Grundwasser weit mehr als ein paar Golfspieler, die gelegentlich ein Papiertaschentuch oder eine Bananenschale verlieren. Seit unser Club bei der Hütte am 10. Loch sanitäre Anlagen hat, erfolgt auch keine nitrathaltige Emission mehr, wie sie früher hinter den Bäumen durch die Herren und zwischen den Brennnesseln durch die Damen zu verzeichnen war. Auch von anderen Sportarten hebt sich Golf als umweltfreundlich ab. Denken Sie an Fußball mit vollen Stadien und Verkehrschaos, an gedopte Radfahrer oder an Autorennen. Verkehrsintensive Sportarten gefährden die Umwelt; bei Golfern hingegen steht das Spiel im Vordergrund - sie tragen deshalb nur wenig zum Verkehr bei. Im Sommer braucht Golf keine Klimaanlagen und im Winter keine Heizung, weil es auf Mauritius warm genug ist.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von S. Dapoz am 5. Februar 2011
Format: Gebundene Ausgabe
Köstlich und erfrischend zu lesen. Wenn man ganz ehrlich zu sich selbst ist, kann man sich schon bei der einen oder anderen Geschichte selbst erkennen:-)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Sophia Giarmeniti am 23. Juni 2009
Format: Gebundene Ausgabe
Endlich ein Buch über den Golfsport, dass sich nicht in die redundante Ratgeberliteratur einordnen lässt. Vielmehr gibt der Autor einen selbstironischen Einblick in die Welt der Freizeitgolfer.Fein beobachtet und mit trockenem Humor vorgetragen.
Äußerst amüsant und kurzweilig.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von David Alexander am 21. Juni 2009
Format: Gebundene Ausgabe
ein amüsantes geschenkbuch auch für noch nicht golfer. wenn loriot golf spielen würde, könnte es von ihm sein.
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