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Golem: Thriller
 
 
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Golem: Thriller [Taschenbuch]

Matthew Delaney , Rainer Schumacher
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 560 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe (Lübbe Paperback); Auflage: 2 (27. September 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 378576037X
  • ISBN-13: 978-3785760376
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 20 Jahren
  • Originaltitel: Genome, Inc.
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 13,6 x 4,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 195.139 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Thomas Roosevelts lebt in einer scheinbar perfekten Welt. Sein Vater, ein genialer Genforscher, hat alle Krankheiten besiegt. Der Handel mit den Medikamenten hat ihn reich gemacht; seine Firma Genico ist ein Imperium. Doch die Genexperimente haben eine Rasse von künstlichen Menschen hervorgebracht - moderne Sklaven, die keine Rechte haben. Nach dem Tod seines Vaters tritt Roosevelt das Erbe an. Er könnte die Welt ändern. Doch sein Bruder neidet ihm die Macht. Er hängt Roosevelt einen Mord an. Roosevelt macht sich auf die Suche nach der Wahrheit, doch was er findet, stellt seine gesamte Existenz infrage: Er soll gar kein Mensch sein.

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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von K. Beck-Ewerhardy TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Der Titel der Übersetzung ist ein wenig zwiespältig in meinen Augen, aber ansonsten ist dieser Titel des viel diskutierten "Dämon"-Autoren ein gelungenes Stück Science Fiction. Die Geschichte selbst ist komplex und zügig erzählt und trotz klarer Anleihen an "Bladerunner" in der Schaffung der Transkritoren und ihrer Schöpfungsproblemtatik und der Polizeieinheit, die sie verfolgen und an "Der Graf von Monte Christo" bzw. "Gladiator" hat das Buch genug eigenen Drive um gut lesbar zu sein und daneben noch mögliche Auswüchse von einem gelungenen Gen-Medikamente-Markt mit Human-Cloning zu diskutieren. Nicht das das Thema unbedingt neu wäre, aber Mr. Delaney hat es in diesem Buch gut verarbeitet und zeigt sowohl die Gefahren, wie auch die Möglichkeiten einer solchen Entwicklung auf. Aus meiner Sicht ein durchaus gelungener SF-Roman.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Riahya
Format:Taschenbuch
Noch von Delaneys Erstlingswerk begeistert, habe ich "Golem" in einem Buchhandel gesehen und habe sofort zugeschlagen. Bereut habe ich das nicht, denn der Plot fesselt den Leser wirklich, allerdings muss ich jetzt, nachdem ich es fertig gelesen habe, einige kleine Kritikpunkte anbringen.

In dem Thriller geht es um eine Zukunft, die wie alle Zeiten der Menschheit von Diskriminierung beherrscht wird: Menschen gegen die künstlich hergestellten Transkriptoren, künstlich erschaffene, genetisch perfekte Menschen. Transkriptoren werden unterworfen, für niedere Zwecke verwendet, müssen als Gladiatoren kämpfen oder als Prostituierte herhalten. Man erlebt diese Zeit aus hauptsächlich vier verschiedenen Blickrichtungen:
Roosevelt: Stiefsohn von Saxton sen., ein Naturschützer, Menschenrechtler, Weltenverbesserer, dazu liebender Ehemann und wohlhabend
Saxton jun.: seines Zeichens Samp-Broker und eifersüchtig auf den immer besser dastehenden Bruder Roosevelt, machtgierig
Queen Elizabeth: Transkriptorin und Revoluzzerin, allerdings von Selbstzweifeln geplagt
Detective Arden: geschiedener, verbitterter Inspektor, Vater einer nicht heilbar erkrankten Tochter, verliebt in Q.E.

Die eigentliche Story sollte am besten jeder selbst lesen, um sich ein eigenes Bild zu machen.

Delaney muss folgendes zu Gute gehalten werden:
Er zeichnet ein durchaus denkbares, wenn auch düsteres, Bild einer menschlichen Zukunft, mit glaubhaften Charakteren, auch wenn es gerade der entscheidenden Rolle Q.E. noch etwas an Tiefe fehlt. Die Geschichte kann fesseln, obwohl sie das typische "böser Bruder ist eifersüchtig auf guten Bruder"-Klischee genauso bedient wie etwa schon Schillers "Die Räuber". Gerade die drei männlichen Hauptfiguren werden unglaublich detailliert charakterisiert und so kann man sich richtig in diese hineinfühlen. Im Endeffekt überzeugt die Geschichte bis hin zu den letzten zwei Seiten.
Dann scheint es nämlich, als hätte jemand gewaltsam mit der Axt einen Teil herausgehauen. Offene Handlungsstränge bleiben stehen, so wird nicht aufgelöst was mit dem Mörder und Transkriptor Rasputin passiert bzw. eigentlich mit ihm los ist, aber es wird auch nicht erklärt, wie Roosevelt von jemandem, der eiskalt Rache übt, wieder zu dem friedlichen Menschen wird, der auf der letzten Seite präsentiert wird. Außerdem verwundert, dass von einem Tag auf den anderen, Transkriptoren plötzlich gleichgestellt sind und in Frieden irgendwo leben können. Auch wie Q.E. und Roosevelt von der Insel, auf der der Showdown stattfindet, kommen ohne der bereits wartenden Transkriptoren-Polizei in die Hände zu fallen, bleibt ein Rätsel.
All die kleinen Details, auf die Delaney in seinem ersten Roman "Dämon" so sorgfältig geachtet hat (ausgenommen der sich nach wie vor stellenden Frage, woher Saint weiß, dass genau zu diesem Zeitpunkt der Showdown im Lyerman-Buildung stattfindet), werden hier zum Schluss achtlos über Bord geworfen.

Wer eine in sich geschlossene Story liebt, der wird am Ende etwas enttäuscht sein, obwohl das Buch sonst gut unterhält.
Für diejenigen, die allerdings nicht so viele Fragen stellen und auf Happy Ends stehen, hat Delaney trotzt des abrupten Endes ein Meisterwerk geschaffen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Erschreckende Zukunftsvision 12. Oktober 2010
Format:Taschenbuch
Ein Zukunftsroman, welcher an einigen Stellen eine beängstigende Frage hinterlässt... ist eine solche Entwicklung tatsächlich möglich? Von dem Autor werden wir in eine Welt hineingeworfen, welche von Habgier, Hass und Unterdrückung gekennzeichnet ist. Mittels modernster Technik ist es den Menschen gelungen sogenannte Transkriptoren zu erschaffen, eine Rasse künstlicher Menschen, versklavt und ohne Rechte. Und all das bereits Mitte des 21. Jahrhunderts! Menschliche Eigenschaften wie Skrupellosigkeit und unbegrenzte Profitgier sind uns ja heutzutage schon bekannt und erscheinen in Delaneys Science-Fiction Thriller in einem ganz neuen Licht. So werden die Transkriptoren beispielsweise dazu gezwungen, historische Schlachten zur Belustigung der Öffentlichkeit nachzustellen und sich dabei gegenseitig zu töten. Als Mensch dagegen ist man in der Lage, nahezu jede Krankheit, auch sämtliche Krebsarten, zu besiegen, natürlich nur wenn der Preis stimmt... Durch geschickte Rückblicke auf unsere Gegenwart, wie z.B. auf die gerade mehr oder minder überstandene Immobilien- und Finanzkrise, erscheint uns die von Delaney erschaffene Welt umso näher.

Doch nicht nur wegen der von ihm geschaffenen Welt ist dieser Thriller lesenswert. Auch die von ihm erdachte Handlung um die Stiefbrüder Roosevelt und Saxton ist wirklich vielversprechend. Als nämlich deren Vater die Leitung der weltweit führenden Firma Genico lieber Roosevelt als seinem leiblichen Sohn Saxton übertragen will, wird plötzlich behauptet, Roosevelt sei gar kein Mensch und er sei zudem noch für zwei brutale Morde verantwortlich. Ab diesem Zeitpunkt lebt Roosevelt nur noch für die Suche nach der Wahrheit und für seine Rache...

Die Handlung an sich ist wirklich gut ausgearbeitet und bietet bis zum Schluss noch einige Überraschungen. Die praktische Umsetzung des Ganzen lässt mich allerdings ein wenig mit dem Begriff des Thrillers hadern. Nach einem wahnsinnig spannenden "Prolog" sowie ersten Teil, schwindet das Tempo der Geschichte und der Autor verliert sich in unglaublich langen Beschreibungen, wie z.B. der von den Transkriptoren auszuführenden Schlachten. Von der Tatsache, dass man einen Thriller liest, ist zwischenzeitlich nicht mehr viel zu spüren und Roosevelts Kampf um Wahrheit und Gerechtigkeit rückt ein wenig in den Hintergrund. Erst im dritten Teil wird es dann wieder richtig spannend, so dass die Seiten nur so dahin fliegen. Hätte der Autor sich im mittleren Teil ein wenig kürzer gefasst, so hätte dieses Buch wirklich ein wahnsinniges Potential! Nichtsdestotrotz war ich froh, dieses Buch lesen zu dürfen und würde es allen an dieser Thematik Interessierten jederzeit weiterempfehlen. Was mich jedoch zwischenzeitlich immer mal wieder ziemlich gestört hat, waren die vielen Fehler. Angefangen bei simplen Rechtschreibfehlern bis hin zu kompletten Wörtern, welche entweder vollständig fehlten oder gar nicht an diese Stelle gehörten. Solche Fehler wären absolut vermeidbar gewesen und hätten den Lesespaß beträchtlich gesteigert.
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Vor 16 Monaten von MoTo78 veröffentlicht
Ein sehr spannender Zukunftsroman
Meiner Meinung nach wird in Golem ein Zukunftsroman nahezu perfekt mit einem spannenden Thriller verbunden. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von Mark veröffentlicht
leider kein vergleich zu dämon
zum inhalt:

die geschichte handelt von roosevelt und seinem stiefbruder saxton, die in saxton seniors genfirma arbeiten. Lesen Sie weiter...
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