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Der Golem [Deluxe Edition]

Lyda Salmonova , Paul Wegener , Henrik Galeen    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 15,98 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Der Golem [Deluxe Edition] + Nosferatu - Eine Symphonie des Grauens (Steelbook) [Deluxe Edition] + Die Nibelungen
Preis für alle drei: EUR 46,55

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Produktinformation

  • Darsteller: Lyda Salmonova
  • Regisseur(e): Paul Wegener, Henrik Galeen
  • Format: Deluxe Edition, Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Untertitel: Englisch, Deutsch
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Universum Film GmbH
  • Erscheinungstermin: 15. März 2004
  • Produktionsjahr: 1921
  • Spieldauer: 86 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0000D8UWN
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 25.100 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

"Stummfilm Im Ghetto von Prag hat Rabbi Löw einen künstlichen Menschen, den Golem, erschaffen und mit Hilfe eines beschworenen Geistes zum Leben erweckt. Löws Famulus ist in Mirjam, die Tochter des Rabbi verliebt, hat aber in Junker Florian einen erfolgreichen Nebenbuhler. Nachdem Golem, vom eifersüchtigen Famulus angestiftet, Florian ermordet hat, reagiert er zunehmend widerwillig auf die Befehle seines Herren und wird zur Bedrohung."

Produktbeschreibungen

Im Ghetto von Prag hat Rabbi Löw einen künstlichen Menschen, den Golem, erschaffen und mit Hilfe eines beschworenen Geistes zum Leben erweckt. Löws Famulus ist in Mirjam, die Tochter des Rabbi, verliebt, hat aber in Junker Florian einen erfolgreichen Nebenbuhler. Nachdem Golem, vom eifersüchtigen Famulus angestiftet, Florian ermordet hat, reagiert er zunehmend widerwillig auf die Befehle seines Herren und wird zu Bedrohung.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
67 von 69 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Da wäre mehr möglich gewesen... 18. Juni 2005
Format:DVD|Von Amazon bestätigter Kauf
Verwöhnt von anderen Ausgaben der Transit Film / Friedrich Wilhelm Murnau Stiftung hatte ich mich auf den "Golem" gefreut.

Leider ist das Ergebnis in diesem Fall weniger überzeugend ausgefallen.

Zunächst fällt auf, dass es sich bei diesem Film offenbar erst um die dritte Verfilmung des Golem-Stoffes mit dem eigentlichen Titel "Der Golem - wie er in die Welt kam" handelt. Paul Wegener hatte - als Golem-Darsteller - offenbar so einen Bezug zu dem Thema aufgebaut, dass er es auch Regie-führend noch einmal "richtig" machen wollte.

An der filmischen Umsetzung gibt es auch nichts zu deuteln - aber das soll nicht der Kern dieser Bewertung sein. Die Kritik gebührt der DVD-Fassung:

In den Begleitunterlagen und dem Vortext wird angemerkt, dass insgesamt drei historische Kopien massgeblich an der Schaffung der DVD-Fassung beteiligt waren. Insofern ist es auch okay, dass am Ende die stimmungsunterstreichende Einfärbung des Films beibehalten wurde. Aber: Über weite Strecken erscheint es, als sei das Material bei der Digitalisierung zu stark beleuchtet worden, so dass Details, die dunkel sein dürfen, schon hell rauskommen, und helle Stellen im Film z.T. nicht mehr erkennbar sind (ganze Gesichtshälften sind weiss etc...) - durch die übertriebene Helligkeit geht viel vom expressionistischen Flair dieses Films wieder verloren, was sehr schade ist.

Auch die Beseitigung von Filmfehlern (Streifen, Flecken) ist bei anderen Transit-Film Übertragungen erheblich besser gelungen, ich denke nur an das Paradebeispiel bei "Dr. Mabuse - Der Spieler" (immer noch Referenzklasse, was die Aufarbeitung klassischen Kinos angeht).

Das "Featurette" über den expressionistischen Film in Deutschland ist zwar nett gemacht, aber angesichts anderer Leistungen auf diesem Gebiet doch erheblich zu oberflächlich geraten. Immerhin ist es dazu geeignet, einen Überblick über andere Filmkreationen der Zeit zu geben und damit Geschmack auf mehr zu machen - natürlich immer vorausgesetzt, dass die Umsetzungen auf DVD dann wieder überzeugender daherkommen. Die Filmausschnitte in der Featurette sind z.T. sehr unscharf, was nur darauf hoffen lässt, dass es an der Kompression des Extras-Teils auf der DVD liegt, und die tatsächliche DVD-Fassung später besser wird. Zumindest bei "Dr. Mabuse" und "Metropolis" kann ich das bestätigen - dort wurde erstaunliches vollbracht!

Um dem "Golem" aber noch zu seinem Recht zu verhelfen: Für den Liebhaber des expressionistischen Kinos der 20er Jahre ist dieser Film wirklich ein Leckerbissen. Die Charaktere waren Vorbild für viele Produktionen späterer Jahre, die dennoch das Original an Wirkung nie erreicht haben, und bei der Kulisse des Prager Ghettos wurde eine Atmosphäre geschaffen, die von geheimnisvoll über bedrückend bis hin zu beängstigend alles abzubilden vermag. Aus heutiger Sicht ist es immer wieder verblüffend, wie damals die Nichtverfügbarkeit von Ton und Farbe durch derartige Gestaltung mehr als wettgemacht wurde.

Der Film ist für jede Sammlung ein Muss - die Umsetzung dieser DVD ist leider nicht perfekt, aber am Ende ist es doch immer noch besser, als den Film gar nicht zu besitzen.

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70 von 73 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Leider nur eine Neuauflage der britischen DVD 4. März 2004
Format:DVD
Die beiden bisherigen Stummfilme von Transit Classics waren echte Sahnestückchen für Sammler und Cinephile: Eine Top-Restauration, schöne Extras sowie eine edle Verpackung verliehen den Releases von METROPOLIS und DER LETZTE MANN umgehend bei Kritik und Cinephilen den Ruf der "final edition": Scheiben für die Ewigkeit.

Mit der Veröffentlichung von Paul Wegners DER GOLEM - neben Filmen wie DER STUDENT VON PRAG (ebenfalls Wegner) und NOSFERATU (Murnau) einer der Wegbereiter des Gruselfilms und darüber hinaus ein Klassiker des expressionistischen Stummfilms des Kinos der Weimarer Republik - wird diese Tradition leider nur bedingt fortgeschrieben. Zwar ist die Edition rein äußerlich auf dem Niveau der Reihe anzusiedeln, will meinen: Exquisites Cover, informatives Booklet, nobler Pappschuber und Digipack sind auch diesmal wieder vorhanden. Doch die inneren Werte kranken ein wenig: Bei der zugrunde liegenden Restauration handelt es sich nämlich leider nur um die der bereits hinlänglich bekannten britischen DVD aus dem Hause Eureka, die der eine oder die andere vielleicht schon zuhause im Regal stehen hat. Diese ist nun schon etwas älteren Datums und kann sich beileibe nicht mit den beiden bisherigen Releases der Classics-Reihe messen: Das Alter des Films ist ihm definitiv anzusehen und das Bild weist zahlreiche und deutliche Altersspuren und ist zum Teil (beispielsweise während einiger Aufnahmen aus der Totalen, wo in Gesichtern bisweilen kaum noch Konturen auszumachen sind) etwas ausgeblichen. Auch Menu und Extras entsprechen der britischen DVD, wer diese also bereits besitzt, kann sich den Kauf dieser Edition sparen, insofern ihn die exquisite Verpackung nicht interessiert oder ihm deutsche Zwischentitel nicht wichtig sind. Hier immerhin liegt eine Stärke der DVD im Vergleich zur britischen: Mittels seamless branching können unterschiedliche Versionen des Films mit unterschiedlichen Inserts angewählt werden, wobei die der deutschen Version so gut es eben ging den originalen Inserts nachempfunden sind.

Zum Film selbst lässt sich natürlich nichts negatives sagen. Seine filmhistorische Relevanz ist unbestritten, die aufwändigen Bauten und die Gestaltung sind von hohem ästhetischen Wert. Wer sich bislang gedulden konnte und noch nciht zur britischen DVD gegriffen hat, ist natürlich gut beraten, zu dieser Edition zu greifen, sollte allerdings auch seine Erwartungen aufgrund der bisherigen Restaurationswunder aus dem Hause Transit etwas runterschrauben. Wer die britische DVD bereits als Import besitzt, sollte sich die erneute Investition indes gut überlegen.

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36 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Bei dem vorliegenden Film handelt es sich um Paul Wegeners dritten, im Jahr 1920 erschienenen "Golem"-Film mit dem Titel "Der Golem, wie er in die Welt kam". Diesem Film gingen der mit Henrik Galeen als Co-Regisseur gedrehte "Der Golem" (1914) und "Der Golem und die Tänzerin" (1917) voraus.

Wegeners Film liegt die jüdische Legende vom Golem zugrunde, jenem Geschöpf aus Lehm, das durch kabbalistische Magie zum Leben erweckt wird. Mit überirdischen Kräften ausgestattet, verheisst er einem Volk, dem Unheil droht, Hoffnung und Heil. Jedoch hat der nicht unmittelbar göttliche, sondern durch magische Formeln abgeleitete Geist des Golems auch dämonische Züge. Gerät er ausser Kontrolle, wird aus dem vormals treuen Diener und Heilsbringer ein unberechenbares Monstrum.

Der Film spielt im Prag des 16. Jahrhunderts, wo Rabbi Löw, der geistliche Führer der jüdischen Gemeinde, in den Sternen liest, dass seinem Volk Unheil droht. Er beschliesst, einen Golem zu erschaffen, der das kommende Schicksal abwenden soll. Das Unheil nimmt bald Gestalt an, als der Junker Florian, ein Abgesandter des Kaisers, erscheint und verkündet, die Juden hätten binnen eines Monats wegen unchristlicher Bräuche die Stadt zu verlassen. Junker Florian ist beeindruckt von der Schönheit von Löws Tochter Miriam und bemüht sich ungeniert um ihre Gunst, während der Rabbi und sein Famulus (Assistent) den Golem vollenden und ihn mit einem magischen Amulett, dem Schem, auf dessen Brust zum Leben erwecken. Zum Fest der Rosen zieht der Rabbi mit seinem Geschöpf zum kaiserlichen Hof, um Verständnis und Sympathie für sein Volk zu wecken. Die Visionen und Warnungen des Rabbis sorgen nur für Gelächter, aber die Lacher werden bestraft: der Palast erzittert in seinen Grundfesten und beginnt einzustürzen. Dank der übermenschlichen Kräfte des Golems kann das Leben des Kaisers gerettet werden, der daraufhin seinen Erlass zurücknimmt. Wegen einer folgenden ungünstigen Sternenkonstellation muss der Rabbi seinen treuen Diener wieder zu einer leblosen Statue werden lassen, da dieser mordlüstern zu werden droht. Doch sein Famulus, der die vom Junker Florian umworbene Miriam anbetet, erweckt ihn in rasender Eifersucht wieder zum Leben. Der nicht mehr kontrollierbare Golem tötet daraufhin den verhassten Nebenbuhler, steckt das Ghetto in Brand und schleift Miriam an den Haaren hinter sich her. Erst ein kleines Kind, das dem Golem einen Apfel schenkt und ihm den Schem von der Brust nimmt, wird zum Retter in der Not und Erlöser des Ungetüms.

Der Film lebt vom ausdrucksstarken Spiel seiner Darsteller, allen voran der "Golem" Paul Wegener (Regie und Titelrolle), und den expressionistischen, teils jugendstilartigen Filmbauten Hans Poelzigs, die die suggestiven Bilder und unheilvolle Atmosphäre massgeblich unterstützen. Poelzigs aus Lehm geknetete, organisch anmutende Ghettostadt mit den windschiefen Häuschen, bizarren Dächern und engen Gassen ist eine architektonische Ausgestaltung des Themas "Golem", der die mit ihm verbundene Umgebung geradezu zu atmen scheint. Die hohe Virtuosität dieser "Architektur-Dichtung" im 1920er "Golem" ist wohl bis heute einzigartig in der Filmgeschichte.

Mit dem 1920er "Golem" fügen die Murnau-Stiftung/Transit Film ihrer "Transit Classics" DVD-Reihe ein weiteres Glanzlicht des deutschen (Stumm-)Films hinzu. "Der Golem" kommt, wie die anderen Filmklassiker der Reihe, in edler Verpackung mit Pappschuber und informativem Beiheft, sowie einer ausführlichen filmhistorischen Dokumentation und Bildergalerie auf der DVD. Die Bildqualität des Films dieser DVD erreicht zwar nicht das hohe Niveau der Restaurierung des Welthit-Klassikers "Metropolis" aus gleichem Hause, ist aber angesichts seines Alters auf jeden Fall als gut zu bezeichnen.

Diese "Golem"-DVD ist ein echter Kauftipp für alle Klassiker-Freunde, sowie für alle, die das zeitlose Thema "Golem" und künstliche Menschen generell interessiert - Zugreifen und geniessen!

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Die neuesten Kundenrezensionen
2.0 von 5 Sternen Nur für Historiker
Die Kostüme, die Kameraarbeit und insbesondere die Bauten sind beeindruckend bis spektakulär. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von ha veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Toller Klassiker mit interessanten Effekten
Der Golem hatte mich von der Story her immer schon mal interessiert.

Der Film ist sehr interessant gedreht,
mit damals typischen Kapitel-Unterteilungen des... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. September 2010 von Uwe Reichmann
5.0 von 5 Sternen Ein Stummfilm-Klassiker als Augenweide
Die DVD bietet den Film "Der Golem - Wie er in die Welt kam" (1920) in restaurierter Fassung dar. Seinerzeit ein Welterfolg, ist dieser Film in mehreren Kopien und in mehreren... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Oktober 2007 von Mischa von Perger
5.0 von 5 Sternen The most underappreciated of the classic silent horror films
This 1921 version of "The Golem" ("Der Golem, wie er in die Welt kam") is a remake of a 1915 silent film. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. April 2005 von Lawrance M. Bernabo
3.0 von 5 Sternen kein "Deluxe"
Aufwendig restorierter Stummfilmklassiker in sehr guter Bild- und Tonqualität (viragiert).Bonus Dokumentation über den deutschen expressionistischen Horrorfilm, Fotos,... Lesen Sie weiter...
Am 18. Dezember 2004 veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen kein "Deluxe"
Aufwendig restaurierter Stummfilmklassiker in sehr guter Bild- und Tonqualität (viragiert). Bonus-Dokumentation über den deutschen expressionistischen Horrorfilm, Fotos,... Lesen Sie weiter...
Am 18. Dezember 2004 veröffentlicht
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