Rezension
Wichtiger Bestandteil dieser Dokumentation über die Treuhand ist der Soundtrack. Und wer, wenn nicht Ulrike Haage, kann dazu am besten die Noten in Bewegung setzen. Mit insgesamt 32 Klangepisoden begleitet sie den Film und schafft dabei eine feinfühlige kammermusikalische Atmosphäre. An einigen Stellen erinnert dies an die Arbeit von Michael Nyman zum Film The Piano . Ulrike Haage ist es allerdings gelungen, ein vom Film abgekoppeltes Opus zu schaffen, das dauerhaft und stark für sich alleine stehen kann. Dabei erweist sie sich einmal mehr als sensible Künstlerin mit einer ganz speziellen Art, Kopfbilder in Musik umzusetzen. (sound & image)
Gute Filmmusik ist dezent und besteht auch ohne die bewegten Bilder, für die sie gemacht ist. Dann bleibt man im Kino sitzen, um im Abspann zu lesen, wer sie komponiert hat. In diesem Falle wird das so sein. Für Klavier, Perkussion und Bratsche hat Ulrike Haage 32 kleine Stücke geschrieben. Kammermusikalisch, minimalistisch und einfühlsam. Einfach kontemplativ schöne Musik. (Leipziger Volkszeitung)
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